Der Wald lädt ein

Bioaktive Stoffe befinden sich in der Waldluft. Terpene im Laubwald und ätherische Öle im Nadelwald. Diese stärken unser Immunsystem.
Die Energie des Holzes entspricht sich mit der Sonnensymbolik. Das Holz wächst um ein Zentrum, wächst dem Licht entgegen und speichert Sonnenenergie im Holz. Diese archetypische Energie hilft uns sehr bei der Zentrierung und Loslösung vom „Kollektivgeist“. Ebenso helfen uns Naturgeister, auch bei der Reinigung. Sie befinden sich zahlreich an einem normalen Waldstück. Ein Faun erklärte mir, es seien auf 5 Meter (um einem herum) um die 15 Naturgeister verschiedenster Art. Feen noch nicht einberechnet. Elfen habe ich noch nicht gesehen, aber auch sie soll es geben. Nach einem Gespräch mit einem Faun habe ich den Eindruck, dass die Elfen die höhere (geistige) Ebene der Bäume repräsentieren, also eigentlich Elfen gleich Bäume sind.

Insgesamt lässt sich im Wald viel Ruhe, Reinigung  und auch Kraft finden. Ein Waldaufenthalt ist wie eine „Wellnesskur“. Vorausgesetzt man hilft ein wenig mit, indem man sich frei macht von zu viel Verkopftheit (Kollektivdenken) und sich für die lebendige Welt des Waldes öffnet.

Passendes Video: https://www.youtube.com/watch?v=EF2WwvDJQAg

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Aufstieg Sommer 2018 und Uranus in Stier (seit Mai 2018)

Über den Aufstieg: Es scheinen zur Zeit ganz besondere Steigerungen der Energien stattzufinden. Es kann vielleicht körperlich nach wie vor  einige „komische“ Dinge geben. Mir kommt es aber grundsätzlich leichter vor als 2017.
Nun, dazu könnte auch gelegentliches Herzpoltern oder Darmprobleme gehören. Die Engel sagen mir, das liegt an den Energien und sie gaben mir noch mit, dass unser Körper  sich an eine neue Frequenz anpassen muss, weshalb es zu so etwas kommen kann.

Bei meiner „spirituell enttäuschenden Ernährung“ wundere ich mich, dass ich die Energiesprünge noch so gut wegstecke. Ich merke aber, dass die aufgenommene Nahrung extrem abfärbt auf das Gemüt. Wie toll Gemüse schmeckt, und wie komisch eine Pizza oder wie künstliches Koffein in Energy Drinks nachwirkt. Pizza schmeckt erst mal gut, aber es wirkt während der Verdauung „schwer“ nach. Das war für jemand mit nur ein bisschen Selbstgewahrsein schon immer so – aber die Energieanstiege scheinen solche Empfindungen einfach zu intensivieren. Wir werden eben durchlässiger und müssen aufpassen, wie sehr uns Nahrung über Stunden hinweg prägen kann.

Dabei hatte ich – nicht zufällig? – gestern mal eine Spinne bei mir im Raum beobachtet und mich mit ihr unterhalten. „Was machst du denn die ganze Zeit?“ Woher die Antworten kommen, ist mir gleich, vielleicht sind das ja in Wirklichkeit meine Einbildungen inspiriert durch göttliche Gesetze? Nein, immer wenn ich mich das frage, nehme ich wahr, wie mich die Welt der scheinbar unintelligenten „Dinge“ und Tiere und Pflanzen anblickt und „Hallo“ sagt, „ja es ist alles so, wie es dir vorkommt“. Alles ist beseelt. Alles ist beseelt und zu bewussten Kontakt in der Lage, wenn wir nur von unserem „hohen Podium“ runter kommen, wir würden mit unserem Verstand alles klären können.

Und die Spinne teilt mir mit, sie sei sich ihrer selbst gewahr, sie überlässt sich ihrem Dasein, und das ist wohl genug für ihr Wohlgefallen. Immerhin hatte sie keine Schuldbildung, wo wir gelernt haben, wir seien minderwertig und sollen irgendetwas dagegen tun.
Wenn sie ein Insekt frisst, hat dabei die Spinne so wenig eigene Substanz, dass sie die Wesensmerkmale des Insektes sehr intensiv wahrnehmen wird, als sei das Insekt Teil der Spinne geworden (bis es verdaut ist).
Das erinnert mich an meine eigene Situation:  alles was man zu sich nimmt, wirkt sehr charakteristisch. Die selbst angebauten Tomaten haben dabei sogar abgespeichert, wie ich mit ihnen täglich rede.
Zum Teil geschieht das sogar mit Geräuschen, wie diese Geräusche mir etwas erzählen, wenn ich hinhöre – die Vögel bescheren uns andauernd mit ihrer  ausgelassenen Fröhlichkeit diese heile Welt, und auf der Gegenseite diese komischen Menschen, die bei all ihrem Tun keine Freude, nur Hektik und Verdruss aufbringen und unglaublich viel lärmen (diese ganzen Motoren mit ihrem Infraschall). Getriebene, das wäre für uns Menschen der richtige Ausdruck.
Wie wir lästern über andere…, ja selbst ich, tue es gerade. Ich sehe aber entgegen der strahlenden Zukunft, wenn wir die geistig-emtotionalen Vewrirrungen abgelegt haben werden… mensch! Es wird Zeit.

Die Energien schwingen eben plötzlich höher. Wow, sage ich –  einfach nur wow. Es fühlt sich nämlich an, als müsste man sich mehr und mehr zwischen zwei Wegen entscheiden.  Der eine wird dabei immer grotesker, und der andere verlockender. Vor 20 Jahren habe ich ähnliche Wünsche nach spirituellen Erfahrungen wie heute gehabt, und haderte doch sehr mit mangelnder Überzeugung in diesen Weg. Heute wird der Lohn der Bemühungen spirituellen Gewahrseins einfach immer größer (durch die Energien befördert).

Manchmal schwärme ich, ich wäre ein Rucksackreisender.
Ohne alles unterwegs, nur mit dem Leben unterwegs… die Steinzeitgene aktivierend, zur Vitalität findend, und die kostbare Zeit geniessend. Immer wieder staunend über diese schöne Erde und die Wirklichkeit, die sich hier zeigt…

Ich habe glücklicherweise viel Freizeit, wo ich „das ausser Haus sein“ diesen Sommer ausnutzen will. Meine innere Stimme oder inneres Selbst hat mich gemahnt, ich würde eine tolle Zeit draussen in der Natur verpassen. Dazu kommt ja noch, dass man im „Mief des Alltags und der Gewohnheiten“ sich geradezu tagelang einnistet und nicht merkt, wie öde die Zeit vergehen kann.

Zu den Aussichten:
Manchmal sehe ich medial einige Dinge. Da habe ich den Himmel gesehen, so wie er normal aussieht, aber es war eben medial mit einem weiteren Bild verbunden bzw. mit  einer Tiefe an Bedeutung verbunden. Es war ganz friedlich und zugleich kam mir ein unbekanntes Gefühl zusammen mit Ehrfurcht auf.  Es war so was in der Art von „nüchterne Ehrfurcht“, also ohne Beklemmung oder so. Aber nur aus heutiger Sicht scheint Ehrfurcht das richtige Wort. Denn mir scheint, wir wachsen hinein in etwas und aus Ehrfurcht wird Vergnügen, nämlich Teil des göttlichen Himmels zu sein.
Und  wie immer bei solchen Eingebungen über den Aufstieg kam mir der starke Eindruck, dass wir auf diesem Weg sind, dass dies vor uns steht, dass dies  ein Zukunftsbild ist – ich spürte, wie wir tatsächlich immer näher darauf zugehen.
Es kam mir vor, als ob der Himmel sich für uns öffnen wird, oder herab kommt. Da hatte ich das Gefühl, in die Unendlichkeit zu blicken bis hinauf zu einer Ebene, die einfach gesagt  göttlich aussah. Oder ehrlich gesagt  eine Ebene, die aus unserer Verfangenheit im Dualen sehr „hoch“ aussieht, deswegen die Ehrfurcht, die ich dabei empfand. Aber ich wusste, wir werden in unserer eigenen Schwingung (kollektiv wie individuell)  höher und höher geraten und wir werden es immer mehr verstehen, was diese göttliche hoch schwingende Wirklichkeit für uns bedeuten wird. Mein Gott. Wow. Eine weitere Eingebung: Da werden die Leute irgendwann einfach noch die alte Welt vor sich haben und gleichzeitig in diese neue Wirklichkeit blicken, weil letzteres immer deutlicher wird,  und sie werden an vielem Alten die Lust verlieren. Man wird seinen eigenen Garten bestellen und grösstes Vergnügen aus dieser Arbeit ziehen, im Einklang mit allem. Und diese komische Art fürs Geld zu arbeiten (und zu wenig an Leben zurückzubekommen), wird vergessen werden – zumindest immer mehr, umso weiter die Jahre verstreichen.

Dies sind Visionen, die unmittelbar auf etwas Kommendes hindeuten. Aber wie immer bleibt die Frage, ist das etwas in 3 Jahren oder erst in zehn Jahren? Gefühlt schätze ich eher 7-10 Jahre. Möglicherweise werden einige, die sehen oder spüren können, solche Dinge eher erleben und zur beständigen Wahrnehmung machen können. Man sieht dann tiefer, man sieht vielleicht auch mehr die Zukunft in dem jeweiligen Heute, was unmittelbar Zuversicht und neue Fähigkeiten oder Inspiration bringt.

Ich stelle mir gerade vor, was das bedeutet, wenn diese Erhabenheit göttlicher Präsenz und klarster Richtung uns jeden Augenblick gewahr sein würde! Wenn man weiss, alle sehen das, was man selbst an Herrlichkeit sieht. Heute ist es ja leider so, dass man dich für verrückt erklärt, wenn Du die Hand an einen Baum  legst um seine Sichtweise wahrzunehmen. Was ist mir da aufgefallen? Die Erde bebt. Ein Ahorn vermittelte mir ein Bild, in dem sich die Erde, der Grund anfühlte, als bebte er und dass Mutter Erde wie elektrisiert ist. Für den Baum bzw. die Bäume schien es nicht angenehm zu sein, als würden sie ihren Halt ein wenig verlieren. Aber gleichzeitig vermittelte der Baum mir, dass etwas grossartiges dabei ist zu geschehen  – irgendeine Stimme sagte mir: Alles wird anders sein!

Mir kommt es jedenfalls immer mehr so vor, als würden wir bald sehr gut gegründet sein, und keine Zweifel mehr über unseren Lebenskurs und Denkweise haben. Ja, wir werden uns glaube ich   erhaben oder gehoben fühlen, aber natürlich nur auf eine bestimmte Weise und wir werden vieles loslassen. Dasss es uns leicht geschieht, loszulassen, dafür sorgt gleichzeitig aber auch diese kosmische Gnade göttlicher Präsenz und göttlicher Energie.
Wonach wir suchen, ist doch auch die Sicherheit, dass ein spirituelles Leben sogar in einer materialistischen Welt möglich ist. Keine Frage, es ist manchmal ein grosser Spalt zwischen beiden Welten, doch wir finden unsere Nischen, und zur Not akzeptieren wir das Schicksal, wie es ist, Hauptsache wir bringen unsere eigenen Füße auf den Boden, und man wird es leichter haben in diesen Jahren des Umbruchs.

Und was die Geld-Welt angeht, naja, ich sehe auch diesbezüglich immer mehr Eingebungen, dass diese seltsame Geld-Welt zuende gehen wird. Irgendwann – so dünkt mir – wird zB arbeitsmässig nur noch das gemacht, was unbedingt nötig ist. ( Ich hatte gerade eben eine solche Vision, als der Müllwagen vorbeifuhr und ich hier diese Frage hatte beim Schreiben.)

Möglicherweise werden – zu einer gegebenen Zeit (2021?) – viele Leute bedingt durch Stress und den Lichtkörperprozess nicht mehr arbeiten können. Ich glaube, es kommt beim Thema Arbeit sehr drauf an, seinen eigenen Rythmus zu haben, solange die existentiellen Bedingungen so hart bleiben.
Was meine Freizeit angeht, geniesse ich davon jeden Moment als meinen eigenen und damit kommt man sehr gut klar bei diesen Energien.

Uranus in Stier

Uranus lehrt uns, dass wir uns wirklich befreien müssen und  dass wir nicht nur nach aussen hin eine Revolution von anderen einfordern older von den Umständen erhoffen sollten. Es ist nötig, zu begreifen, dass vergleichende Betrachtungen über die Bedeutungen von Menschen eine Folge des Kollektivdenkens ist. Ein hierarchisches Kollektivdenken, mit Schwächeren und Stärkeren, das inszeniert wurde, um uns „bei der Stange zu halten“, als fleissige Bienen für das Wohl anderer, nur nicht unser Wohl. Und am Ende hat übrigens keiner Wohl – Albert Camus würde sagen: ABSURD!

Uranus ist kurz gesagt eine befreiende Energie. Was ist nun mit Stier? Stier ist zwar ein Gruppenzeichen, aber vor allem sehr  auf sich selbst bezogen. Es geht um das, was unserer Existenz Substanz verleiht. Die Hybris moderner Menschen ist es, dabei nur das gelten zu lassen, was im Aussen zählbar ist. Mit Uranus wird das einfach gesagt auf den Prüfstand gestellt, ob man mit dem Aussen wirklich seine Sicherheit, Genuss und Erfüllung  findet.

Schon immer hatte ich den Eindruck, wir leben ein Ersatzleben: Ersatzglück, Ersatzreichtum. Wahrer Reichtum liegt darin, wo die Seele gewinnt. Wahrer Reichtum ist es, eine Blütenpracht im Garten zu sehen, wo die Schmetterlinge mit Bienen und Hummeln ihr Erdenfest zelebrieren. Das und viele andere Erinnerungen und Erfahrungen sind das, was sich wahrlich ablegt in uns und was echte Substanz hat. Das lässt sich ja ausformulieren bis hin zum Glück in einer Welt zu leben, die bei ihren Aktivitäten keinen Schaden für andere verursacht – und noch sind wir davon weit entfernt (scheint es).
Eine innere Sicherheit finde ich  im Grundgedanken, dass ich meinem Selbst ein schönes Zuhause bauen will. Wie geschieht das? Indem man sich einem Reichtum vergewissert, der sich in jedem Augenblick anhäufen lässt, durch Lebensfreude, Liebe und Akzeptanz… – das klingt sehr buddhistisch oder humanistisch. Mitunter spüre ich die innere Stimme, die Intuition, die mich auf etwas hinweist. Manchmal geht es sogar um Aktivitäten, die den Tagesverlauf stark beeinflussen können. Immer mehr kommen wir da hin, wo es uns gut tut, weil wir immer besser die Wirklichkeiten in uns erkennen können.

Nur wer träumt, ist frei!

Eines Tages, es ist lange her, las ich ein Büchlein. Eine Novelle. Kurzgeschichte. Der Titel lautete: „Nur wer träumt ist frei“. Diese Kurzgeschichte fiel in eine Zeit, in der ich mich zutiefst mit der schamanischen Gedankenwelt beschäftigte und auch inspiriert durch den gleichzeitig kennen gelernten Film  Matrix mit der Illussion unser Wirklichkeit.

Zwangsläufig kam mir eine Erkenntnis, und es erscheint mir auch heute noch so, dass wir in einer Art Komplott leben. Wer träumt, und willkürlich in den Anschauungen wird, der ist verrückt – heisst es. Es ist umgekehrt. Das Komplott ist eine angeblich für alle gleich aussehende Wirklichkeit.

Wieso sollten wir nicht den Tatsachen ins Auge sehen und also mehr Wert auf eine eigene Anschauung legen, als dass diese Anschaung vertträglich sein sollte, mit denen anderer? Die Schule trichterte uns ein, dass wir eine allgemeinverbindliche Anschauung entwickeln sollten. Es wird dem Leben und Wirklichkeit nicht gerecht. Wir kommen weiter in unserem persönlichen Leben, wenn wir geradezu einen Schwerpunkt darin annehmen, eine sehr subjektive Wirklichkeit zu erfahren. Und dass jedem sehr subjektive Anschauungen erlaubt sein sollten. Dann haben wir auch eine Freiheit, diese Wirklichkeit auszuschmücken mit unseren ganz eigenen Träumen oder Wunschvorstellungen. Sie müssen doch nur ermöglichen, dass wir uns gut fühlen und andererseits müssen sie uns ermöglichen oder erlauben, mit einer Welt klar zu kommen… – die Wirklichkeit ist subjektiv und wir sind ermächtigt, Schöpfer unser Realität zu sein.

Über die Unendlichkeit

Es gibt besondere Momente, die wie in Ewigkeit gegossen sind. Die Zeit fülht sich an, als dürfe sie mit diesem Inhalt ruhig und lange bestehen bleiben…

Solche Momente erinnern uns, oder wecken uns. Wenn man es darauf anlegt, führen sie uns nach weniger Zeit tiefer zur Erkenntnis über die Natur des Universums oder zur Erkenntnis unserer eigenen Natur.
In solchen Momenten kommen wir Antworten näher, auf die die sonst leidliche Frage, „was ist der Sinn des Lebens?“ 

Aber da ist auch wie anfangs angedeutet noch etwas anderes, was in diesen Momenten liegen kann. Ein Hauch Unendlichkeit. Ewigkeit.

Diese Erfahrung von Unendlichkeit wird dichter, so losgelöster man von dem sein kann, was oder wer man sonst immer ist. Üblicherweise bedeuten die Rollen, die wir auch für uns selbst spielen, die grösste Last. Aber im Kern geht es einfach darum, weniger mit dem Gedächtnis oder Verstand  beschäftigt zu sein. Dann wird der Blick frei.

Als zöge unsere Seele es immer tiefer in diese Erfahrung… aber nur wenn unser Ego es zulässt. Wenn man keine Sorgen, keine Angst, keine Erwartungen hat. Dann erscheint unser Leben eingebettet in den grossen kosmischen Ablauf, und die Kanäle der Wahrnehmung werden geweitet.

Den Eindruck, den ich sehr oft habe, wenn ich mich losgelöster als sonst sehe, ist nicht einfach nur ein  Gefühl um Unendlichkeit, so als würde man Wind fühlen. Es ist zugleich  eine Art Erinnerung, worum es im Leben wirklich geht. Ein Gespür um tiefstes Wissen entsteht. Ein Gespür auch, dass in dieser Art Wahrnehmung vieles möglich wird. Der Wermutstropfen ist, dass wir gewöhnlich in alltäglichen Situationen aus so einer losgelösten freien Wahrnehmung heraus gebracht werden. Möglicherweise, und ich rechne fest damit, können wir bald diese besonderen Wahrnehmungszustände aufrecht erhalten, umso weiter der Aufstieg voranschreitet. Meine mediale Ahnung sagt mir, dass im Laufe des Jahres 2019 (vermutlich ab Sommer) so eine Stabilisierung der gewollten Wahrnehmungsweise sehr viel einfacher für uns wird.

Wie kommt man zu diesem Gespür der Unendlichkeit? Sorgen und Ängste abstellen, das ist das eine, aber naheliegender ist es einfach auf die Freude zu setzen. Wenn uns das Leben bereits als wertvoll genug erscheint, auch ohne dass wir irgendetwas „im Leben erreicht“ hätten.

Es gibt viele spirituelle Aussagen über die wichtige Freude im Leben. Aber sie ist auch ein Weg, diese Freude. Es ist die beste Richtschnur, um zu entscheiden, wo man mit seinem Geist eigentlich wandeln will.
Dieses Leben bot schlimme Überraschungen und wir haben  an Vertrauen eingebüßt, uns einer gottgegebenen Zeit losgelöst zu überlassen.
Vieles Alltägliche kann den Zugang versperren, zu diesem Gefühl von Unendlichkeit. Wenn die Zeit dahin fliessen darf, und wir nichts bereuen…

Dann erscheint das Leben in einem anderen Licht.

Beste Grüße
Stefan

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Mein neues Motto für jeden Artikel: Nur wer träumt, ist bereit für das Licht!

 

Nebadonia Offline

Das Portal für den Zeitenwandel ist seit einigen Wochen beendet. Wir fanden dort eine hilfreiche Übersicht zu neuen Channelings und Berichten spiritueller Leute über die Energiesteigerungen. Wenn ich meinen Computer anmachte, rief ich gewohnheitsmässig Nebadonia auf. Nun werden wir allein auf die Suche nach den entsprechenden Channelings und Artikel gehen müssen.

Ich denke, der Grund für das Beenden liegt einfach darin, dass der Betreiber des Blogs auch nur ein Mensch ist, und man bei so einem Portal mit täglichen Aktualisierungen stark gefordert wird. Ich denke, die Zeit lädt uns alle dazu ein, neue Weg zu gehen.
Das Ziel ist die Freiheit.

Der Blog ist nicht mehr erreichbar, und wurde auf Privat gestellt. Einladungen an den Betreiber, wie WordPress sie beim Aufruf der Nebadonia Seite vorschlägt, haben keine Bedeutung. Der Blog ist beendet.

Es gab auch die Meinung, dass es um den EU Datenschutz ging, der viele ängstigt. Neue Verordnungen sind das eine. Die neue EU Verordnung betreffen vor allem Geschäftstreibende, die Kundendaten verarbeiten. Eine kritische und bis ins Mark intolerante Gesellschaft ist das andere (Mein Glaube ist: mind. 30% der Bevölkerung sind intolerant wenn es zur Konfrontation mit anderen Weltanschauungen käme, natürlich bedingt durch die rationalen Predigten in Schule und Massenmedien, aber nur ein Bruchteil wird dabei fanatisch sein); man weiss ja nie, wer alles auf die Idee kommen könnte, der Esoterik und Spiritualität  eine Abmahnung zu verpassen? Das ist für mich eine kollektive Urangst, die nicht so leicht zu überwinden ist: Dass man von den Leuten verhetzt wird, weil man anders lebt und denkt.
Gerade ein viel besuchtes Portal wie Nebadonia könnte dazu einladen. Wer weiss. Aber ich glaube, das mit der Lust ist der wesentlichste Grund. Wolf, der Betrteiber, möchte  sicher mal was anderes machen, als nur vor dem Computer zu sitzen.

Lasst uns das weiter machen, was wir machen wollen! Schreiben  kann  dazu gehören.
Ich selbst hatte immer das Bedürfnis, angesichts einer Welt voller Lügen, meine eigenen Aufassungen von der Wahrheit kund zu tun. Ein kleiner Blog und ein überschaubarer Videokanal bleibt unauffällig, und man muss sich über die Welt der Anderen, die ihre Intoleranz für „Meinungsfreiheit“ halten, keine großen Gedanken machen.
Meine Motivation ist die Mitteilung und Berichterstattung über meine eigenen Erfahrungen, bei einem Weg, den wir alle eigentlich gehen wollen. Als würde ich einfach ein Bekenntnis ablegen, über diesen Weg der Freiheit, auf dem wir alle so gerne gehen mögen.  Auf dem aber (noch) so wenig wandeln.
Ich glaube, unsereiner, die wir spirituelle Interessen haben, oder einfach nur frei sein wollen, unsereiner brauchen von anderen jedoch nicht so viel Wahrheit erklärt zu bekommen, aber Ermunterung, Bestätigung, dass bereits eine grosse Zahl von Menschen weltweit diesen Weg der Freiheit gehen und wir auf diesem Weg nicht allein sind…

Beste Grüße
Stefan Arens

Aufstiegsbericht (Mai 2018) – über Energien und wie es sich anfühlt

Eigentlich hat sich seit März nicht viel verändert, tatsächlich erscheint mir jetzt im Mai aber ein wenig der Druck genommen. Liegt das vielleicht aber nur daran, dass man selbst gewachsen ist, widerstandsfähiger? Auch Flexibler, so dass man schneller und reibungsloser umschalten kann?

Ansonsten haben die Unpässlichkeiten für mich abgenommen, die man ja mit dem Aufstiegsstress der letzten Jahre oft hatte. Vielmehr bestätige ich, was auch andere sagen: Dass man das Gefühl hat, das Leben könne aufblühen…

Meine Interessen waren zB schon immer auf die Kunst gerichtet, und in diesen Wochen habe ich neuen Gefallen und eine vertiefte Beziehung zur Malerei gewonnen. Es ist, als wirke der Aufstieg auch in dem Punkt, uns auf unsere wahren Interessen zu bringen. Dort, wo wir das Gefühl erhalten, aufzublühen.  Und Weiterzukommen.

Oft finde ich es nicht mehr wie früher so nötig, mich zu besinnen, weil es wie von allein geschieht, die Mitte bei zu behalten. Trotzdem merke ich manche Schwierigkeit, die wie immer besteht: Etwa wenn es um negative Äusserungen geht. Wenn Leute rücksichtslos werden, oder beleidigen. Die Schwierigkeit empfinde ich aber nur dann, wenn ich mich darauf zu sehr einlasse – dann wirkt es fast wie eine apokalyptische Erfahrung der Unmöglichkeit, diese Situation zu meistern. Dagegen empfinde ich eine enorme Leichtigkeit, an dieser Negativität regungslos vorbei zu gehen. Das ist vielleicht so etwas, was der Aufstieg mit sich bringt. Man kann viel leichter den Blick auf anderes lenken, wenn man es will…

Allerdings ist es bei spirituellen Orientierungen nach wie vor wichtig, zu überlegen, wo man selbst zum Ego werden könnte, und über die Grenzen geht, die anderen wichtig sind. Das kommt als Frage auf, wenn man in irgendeiner Weise öffentlich wirkt. Da ist es aber interessant, dass man oft gar keine Absicht hat, egoistisch zu wirken, oder sich vorzudrängeln, und die anderen einen nur so wahrnehmen. Es wird von etwa einem Drittel bis die Hälfte der Nutzer des Internets sehr viel kritisiert, was andere tun oder lassen (als seien sie in die Rolle des Chefs oder Lehrer geschlüpft). Irgendwo komme ich da auch an den Punkt, dass diese Sichtweise auf andere oft genauso verschroben ist, wie die Vorwürfe, die man durch diese Sichtweise erfährt.
Manchmal sind die Umstände für alle schwierig, und in denen halten wir uns alle  auf. Wie ihr sicherlich auch, habe ich festgestellt, dass die meisten Probleme im Leben menschenverursachend sind. Dahingehend glaube ich, dass immer mehr Menschen eine gesunde Utopie einer kranken Realität vorzuziehen bereit sind – umso mehr sich der Schleier in den nächsten Jahren lüftet und die wahre Realität sich ale eine göttliche offenbart. Der Wahnsinn eines  mit Kollektivmustern verstopften Denkens wird immer enger, und die Freiheit immer schmackhafter. Die Kollektiv Muster sind ja nicht per se schlecht, in einem Naturvolk wären sie sehr gut und hilfreich für die Menschen. Aber es geht bekanntlich viel um Leistung, Druck, Anerkennung, Würde, und den Egoismus, mit dem man sich die Pseudo-Bedeutung erkämpfen und ergaunern will. Man spielt ein Spiel, in dem man versucht besser als andere dazustehen, wo man vermeintliche Schuld abzuweisen bereits ist, oder lieber anderen aufbürdet. Wenn man einen Schuldigen hat, auf den man zeigen kann, sehen die Leute weg von einem selbst: Aber warum wird immer nach  dem Schuldigen gesucht? Ich denke das ist ein gigantischer Schuldkomplex langer Jahrtausende, verkörpert  im kollektiuven Bewusstsein aber auch in Form der Schulbildung, wo wir von Anfang an bestraft werden. Wo es eine Bestrafung gibt (auch in Form der Pflicht) vermuten wir doch instinktiv/unbewusst eine Schuld, die wir haben. Wieso sollten  wir sonst so sehr in die Pflicht genommen werden? Schuldig wird man im Kopf, durch die Kollektivmuster. Diese Muster sagen uns, wir dürfen nicht frei sein, nicht unseren Weg gehen – erst braucht es eine Absolution der Anderen. Eine Anerkennung, ein Schulterklopfen oder eine weltanschauliche Legitimation. Diese Weltanschauung  finden die meisten im Geld; und es ist schwierig, einen Lebenskurs zu verfolgen, wo das Geld nur noch die Existenz, aber nicht mehr den Sinn definieren will. Das werden die Leute immer mehr merken.
Jedenfalls haben viele bereits auf das Problem der (gefühlten) Schuld hingewiesen und ich denke, das wird in diesen Zeiten von den Energien auch manchmal uns vor Augen geführt, dass wir diese alten aber dichten Muster erkennen und ablegen.  Sie könnten vor allem in einem verworrenen Gefühl oder einer verworrenen Emotion auftauchen, verworren, weil schwer zu durchschauen….

Der Kompost – unverzichtbarer Bestandteil eines Gartens

Ich benutze zwei Komposter, einen Schnellkomposter und einen offenen aus Holzlatten bestehenden Komposter (der oben einen selbst gezimmerten Deckel besitzt, damit es bei Regen nicht zu feucht wird).

In letzteren kommt Pflanzen-Material aus dem Garten, meist Schnitt aus dem Garten, das nicht zum Riechen neigt (manche Gemüse stinken sehr gern), oder halbfertiges aus dem Schnellkomposter.
Um das Riechen des Schnellkomposters zu vermeiden, bedecke ich stark riechende Gemüse ein wenig mit Komposterde. Zum Beispiel stinkt gammelnder Sellerie „herrlich“.

Kurz will ich einige Tips geben. Aber unwissenschaftlich, einiges kommt zu kurz. Das Internet bietet zum Kohlenstoff-Stickstoff Verhältnis noch wichtige Informationen. Ich muss aber nicht alles wissen, es genügen mir einige Ansätze. So weiss ich einfach, dass Rasen sehr viel Stickstoff enthält, ebenso wie die meisten Pflanzenreste. Aber erst Holz oder Strauchschnitt (zusätzlich auchPapier) liefert den für das optimale Verhältnis wertvollen Kohlenstoff für eine gute Komposterde.

Was auf den Komposter gehört, kann man leicht nachlesen. Ich sehe da wenig Probleme und neige dazu, sehr vieles auf den Komposter zu tun – die Priorität hat die richtige Feuchte und Geruchsvermeidung. Es sollte aber wirklich darauf geachtet werden, dass keine Ratten angezogen werden zB durch Fleischreste. Gekochtes wohl nicht in Übermaß. Auf keinen Fall Fett (weil für den Kompost schlecht, dauert lange bis es verrottet).
Wenn man nahe an einem Fluß lebt (dort gibt es Zugänge zur Kanalisation!), sollte man das Rasttenproblem ernster nehmen.
Apropos: Mäuse wird man in jedem Garten haben, besonders unter den Gartenhäuschen. Scheinen kein Problem zu sein.

Geruch vermeiden

Das Wichtigste finde ich den zu vermeidenden Geruch. Denn die Nachbarn haben meiner Schätzung nach zu 80% KEINEN Komposter und sind in der Regel deshalb auch voreingenommen und werden schon bei geringsten Gerüchen aufmerksam. Das Schlimmste was geschehen kann, ist ein Gespräch mit dem Ordnungsamt. Selten werden Bußgelder verhängt (bei extremen Gestank und Rattenproblemen, wie ich mal gehört habe). Aus der Sicht der Stadt wird ein Komposter moralisch gefördert. Aber ein nettes Verhältnis zu den Nachbarn ist stets hilfreich. Wenn man sich wöchentlich mit dem Komposter beschäftigt, wird kein Geruch entstehen. Zur Not einfach das geruchsbildende Material mit Erde überdecken, aber nicht bevor man für genügend Luftzirkulation sorgt.

Die Luftzirkulation wird gefördert mit  genügend klein gehobelten  oder klein geschnittenen Holzschnitt, Strauchschnitt, womit man auch die wichtigen Kohlenstoffanteile in den Kompost bekommt. Diese Teile können kleinfingerlang sein, das ist dann noch praktisch zu verarbeiten. Für das Zerkleinern der Strauchschnitte nehme ich mir etwas Zeit, aber damit schaffe ich mir auch einen intensiveren Bezug zum Garten/Komposter.
Als Geheimtip dient, immer ein bisschen Komposterde von unten über das neue Material streuen.

Unfarbiges Toilettenpapier ist zwar gebleicht, aber das bisschen Bleiche scheint kein Problem zu sein. Das Toilettenpapier ist ideal zum Druntermischen, wenn man neue Masse an Pflanzenresten aufschüttet. Gerade im Anfangsstadium wird diese organische Masse recht feucht, und das Toilettenpapier zieht ein bisschen die Feuchtigkeit in sich auf – so vermeidet man die Staunässe. Man kann es wohl auch ohne Toilettenpapier schaffen. Man sollte schauen, wie es um die Feuchtigkeit steht. Da ich geringe Mengen Rasenschnitt mitmische, muss ich auch etwas Papier untermischen, sonst  kommt es zum Fäulnisprozess und es beginnt zu stinken. Das Papier liefert der Komposterde schliesslich noch den Kohlenstoff, mit dem der viele Stickstoff des Rasens ergänzt wird.
Den Rest des Rasens verteile ich unter Sträuchern im Garten, nach 2-3 Monaten ist da nichts mehr zu sehen.

Man sollte in kritischen Phasen (nach grossen Mengen neuen Materials) alle 1-2 Wochen prüfen, wie es um den Kompost steht – in der Regel wird man ja sehr oft zum Komposter gehen. Ein bisschen unterhaken um drunter zu schauen, ob auch genügend Luft zirkuliert. Ein zu feuchtes Mileau erkennt man an dem zu nassen klebrigen Teig und evtl. bereits am stinkenden Geruch. Sobald zuwenig Luft zirkuliert, staut sich die Nässe, und es bilden sich die anaeroben Bakterien aus, die dann zum Stinken neigen. Meiner Erfahrung nach kommt es auf die Menge dieser anaeroben Verwesung an, geringe Mengen kann man einfach nach oben kehren und dann den Geruch mit ein bisschen Komposterde „bedecken“. In wenigen Tagen geht der Fäulnisprozess über in den gewünschten Kompostiervorgang. Größere Mengen eines „Fäulnishaufens“ verdient  Papier als Zugabe. Zum Beispiel ungefärbtes Küchenpapier oder Toilettenpapier. Keinesfalls Altpapier, Kartons, wegen der giftigen Druckerschwärze (enthält die Bestandteile des Öls).
Dann noch mal die Menge an Holzschnitt/Strauchschnitt prüfen, damit die Zirkulation der Luft gegeben ist, bzw. das Übermaß Feuchtigkeit auch verdunsten kann. In der Regel sollte ein Komposter im Halbschatten oder Schatten kaum Regulation der Feuchtigkeit benötigen. Um das Komposten dauerhaft hinzubekommen, muss man das Gefühl für die Feuchtigkeit bekommen. Beobachten und Urteilen. Es kann sich eigentlich selbst überlassen bleiben.

Man kann alle zwei Monate den Kompost mal komplett mischen.

Immer feucht halten

Der Kompost muss feucht sein, aber er darf nicht klumpig feucht sein, so dass der unerwünschte anaerobe geruchsbildende Fäulnisprozess vermieden wird. Ein idealer Komposter riecht nur sehr leicht, aber nicht nach Mülltonne, und keinesfalls nach Verwesung. Manche beschreiben den gewünschten Geruch als Waldbodenartig. Naja, es kommt vermutlich auch auf den Inhalt an. Viel Laub sammelt sich in meinem Garten nicht.
Zusätzlich Wasser in den Kompost zu geben, ist kaum nötig, es sei denn der Komposter steht nicht im Halbschatten oder Schatten und trocknet zu schnell aus. Ein am Komposter gepflanzter Strauch oder Lorberbusch kann hier nachträglich für Schatten sorgen.
Man kann den Verrotungsprozess mit Milch, Quark oder einer Hefe/Zuckerlösung beschleunigen (googeln). Hier sollte man den evtl. Geruch unterbinden, indem man vorsichtshalber eine dünne Schicht Komposterde über die „Milchsuppe“ legt. Hier wird Holz-/Baum-/Strauchschnitt als Abstandshalter der feuchten Masse besonders wichtig.

Holzschnitt aller Art sorgt als Abstandshalter für eine gute Luftzirkulation, und bietet obendrein das wichtige Kohlenstoff für einen qualitativ hochwertigen Kompost.

Insekten aller Art tummeln sich in dem Komposter, besonders Kellerasseln sorgen für die weitere Zerkleinerung des organischen Materials und sind in jedem Garten dort anzutreffen, wo etwas verrottet. Ameisen deuten darauf hin, dass der Komposter zu trocken ist. Die Haupttätigkeit leisten mikroskopisch kleine Mikroorganismen, die wir nicht sehen können.

Statt Holzschnitt Sägespäne zu nehmen ist eigentlich kein Problem, es verrottet wie jedes Holz aber nur langsam, und sieht optisch nicht gut aus. Es würde erfordern, den Kompost ordentlich zu durchsieben, bevor man den Kompost in den Garten überführt. Holzschnitt (dünne Ästchen usw.) sehen einfach besser aus und vermitteln mehr Naturnähe.

Der fertige Kompost

Normal ist der Kompost nach einem halben bis einem Jahr fertig. Der Holzschnitt verrottet langsamer. Es ist nach Aussagen einiger Biologen kein Problem, diesen Holzschnitt auch mit in den Garten zu übernehmen, um ihn dort weiter verrotten zu lassen. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.

Ein umständliches Aussieben des Komposts ist nützlich, wenn man den Kompost für Topfpflanzen nutzen will. Ein solches Sieb muss gross genug sein, manchmal helfen zweckentfremdete Materialien (zB Kellerfenster-Laubsieb oder altes aber engmaschiges Grillrost). Dieser Kompost ist humusreich und sollte optisch und vom Geruch an kaufbare Blumenerde erinnern.

Der Kompost ist nährstoffreich und kann einfach auf die Erde bei den gewünschten Pflanzen gestreut werden, und ersetzt damit den Dünger.

Kalken

Das Kalken sollte erst mit dem fertigen Kompost geschehen, bevor man es dem Garten zufügt. Denn der Kompostiervorgang braucht ein saures Mileu.

Wichtig ist beim Austragen des Kompostes an den Kalkgehalt zu denken. Der Kompost ist sehr sauer. Kalken ist wohl nötig, aber mir fehlt hier Basiswissen um die nötigen Mengen anzugeben. Ich neige dazu, vorsichtig zu sein. Ein zu saurer Boden kann noch einfacher gerettet werden, als ein zu kalkreicher Boden!
Es helfen vielleicht statt einer teuren Laboruntersuchung der Gartenerde die Beachtung von Kalkanzeigern unter den Unkräutern, wie auch jene Pflanzen zu beobachten, die besonders bei sauren Boden gedeihen (Moose, Flechten). Obwohl es auch heisst, dass es einige Moose gibt, die nicht nur bei sauren Boden gedeihen.
Natürlich hilft auch, sich zu überlegen, ob man überhaupt viele Pflanzen hat, die   auf einen leicht alkalischen Boden bzw. Kalk angewiesen sind. Die Herstellerangaben (wie wieviel Kalk nötig ist), halbiere ich automatisch und ich kalke den Boden auch nicht jedes Jahr! Nur der neue/frische Kompost erhält etwas Kalk.
Bis jetzt sammle ich dazu noch Erfahrungen, ich will daher diese Methode nicht propagandieren – vielleicht inspiriert es andere zu ähnlichem. Ich halte die Kalkfrage jedenfalls generell in Bezug zum Garten für eine schwierige Frage. Man sollte wissen, der PH Wert kann bei jeder Pflanze  in einem verschieden optimalen Bereich liegen, aber die Extreme (zu sauer, zu alkalisch) verursachen eine Schwierigkeit bis Unmöglichkeit, Nährstoffe aufzunehmen. Das sind chemische Prozesse, die sich in den Wurzeln abspielen. Wenn also ein Boden zu kalkreich ist, leidet die Pflanze nicht am Kalk selbst, sondern dass sie mit ihren Wuzreln unfähig wird, Nährstoffe aufzunehmen. Sie zeigt dann Mangelwuchs, gelbe Blätter, ist anfällig gegenüber Schädlingen. Dasselbe passiert bei zu saurem Boden.