Transformation und Licht

Seit Monaten habe ich nicht bei den „Messungen der Liebe“ reingeschaut.

http://www.praxis-umeria.de/kosmischer-wetterbericht-der-liebe.html

Gerade in diesen Tagen gab es eine enorme Steigerung der Energien. Dass ich also in diesem Moment reinschaue, scheint mir wie eine Synchronizität. Ich habe diese Steigerung nicht erwartet. Umso bedeutender ist es für mich.

In den letzten Tagen wurde mir aber immer mehr bewusst, was energetischer Mief ist. In der Siedlung, bei mir zuhause. Leute, die – psychologisch ausgedrückt – in starker Schieflage sind. Sie verbreiten eine – ihre – Angstenergie. Diese ist nicht mal direkt und deutlich, sie führt einfach zu den verschiedensten Folgen von gequälten Emotions- und Gedankenmustern. Bei mir kommt das an, als eine Eintrübung der Stimmung. Viele, die in irgendeiner Weise mit Energiearbeit zu tun haben, Kartenleger, Medien usw., die also astrologisch gesehen einen offenen Neptun haben, die sind  offen für Energien. Ich habe oft Schwierigkeiten, diese Eintrübung von aussen zu unterscheiden von eigenen Ursachen. Unbewusste Ängste kann man ja haben und die Stimmungsschwankungen darauf begründen. Jetzt aber wird mir immer klarer, was zu was gehört. Ich sehe geradezu die astrologischen Konstellationen anderer, die dafür verantwortlich sind. Das soll nicht anklagend oder wehklagend klingen. Nein, man kann das Leiden anderer kaum beklagen, auch wenn man selbst darunter leidet. Irgendwann hat man es begriffen, wie das mit dem Leben ist, und wie es mit dem Leiden ist… – man ist nicht selten an diesen Orten, und erfährt sein Schicksal. Und nicht immer ist es leicht, das Schicksal zu wählen. Man macht das Beste draus, und so lebt es sich richtig. Und das Beste aus den Möglichkeiten zu machen, bedeutet für mich, öfter mal in die reinigende Natur zu gehen. Das macht plötzlich so viel Sinn!

Es ist wie Joggen, Fahrradfahren oder was man für einen kleinen Sport betreibt: Ein Mittel zur Gesunderhaltung und Erfrischung. Und was ich aber nun spüre, wie es mit den verkopften Energien weiter geht, ob bei mir oder anderen (und wie oft komme ich durch das Angetroffene selbst in schlechter Stimmung!) – ich glaube es wird immer mehr sich erweisen, wie unsere Vorstellungen das Realitätserleben stärker denn je beeinflussen.

Ist man aber in positiver Stimmung, und die eigenen Gedanken befördern eine solche gute zuversichtliche Stimmung – dann wird man sicherlich ein solides Fundament für diese Energieanstiege haben. Es ist ja auch selbst-bestätigend: Man fühlt sich einfach gut, gesund und vital, und vielleicht entdeckt man hin und wieder eine Art traumhaftes Erleben.
Aber wirklich, es gibt noch so manche Schatten. Dinge, die sich lösen wollen, und hinter manchen schlechten Stimmungen könnten eben nicht andere Menschen aus der Umgebung stecken, sondern wir selbst. Ich habe keine Rezept dafür, sehr verschieden sind die Leben. Bei mir ist es so, dass ich oftmals einfach erst mal dieses schlechte Gefühl zulasse, aber nicht steigere, und dann entscheide ich mich, eine Situation, Begegnung oder Angelegenheit, die damit assoziert ist, anders zu betrachten. Die Geheimzutat für die Lösung scheint mir sehr oft das Zauberwort: LOSLASSEN. Bereit sein, die Vertrautheit zu verlieren, die sich mit Schutz, Schatten oder ähnlichem aufbauen wollte.

Man muss manchmal  das Schrecken, ein Mensch zu sein, mit all seiner Verletzlichkeit ertragen können. Hat so ähnlich Carlos Castaneda geschrieben. Aber ich glaube, er hat nicht von Verletzlichkeit gesprochen, das habe ich nur aus meiner eigenen Erfahrung im Umgang mit manchen Emotionen ergänzt. Vieles an  Verletzlichkeit ist eigentlich auch nur Einbildung. Lässt man die Zeit geschehen, entdeckt man oft genug, dass man nicht verletzt wird. Und wenn doch, weiss man mit der Zeit des Alters (ob mit 28, 35, 42 oder 60), dass doch nur andere mit ihrer Rücksichtslosigkeit, Schamlosigkeit oder Niedertracht dich benutzen für ihre eigenen Probleme, die in der Tat mich ja gar nichts angehen. So kann man sich sagen, lass ich denen ihre Probleme, ich bin ihnen nichts schuldig. Auch wenn das in dem Moment eigentlich recht rücksichtslos ist, so ist es ja eine andere Sache, im nächsten Moment so zu tun, als sei nichts gewesen. Ich würde mir sagen: „Ich bin kein Ego, kein Ich, ich habe keine Vergangenheit, auch nicht jenen Moment, in dem ich reaktionslos die kalte Schulter zeigte“. Ja, die meisten schlechten Emotionen kommen doch aus dem zwischenmenschlichen Bereich, oder? So kann es nur nützlich sein, denke ich mir, das mal so auf den Tisch zu legen.

Und bald schon verändert sich grundsätzlich die Rolle, die man im Leben spielen will. Dieses absurde und grotseke Schauspiel der Eitelkeiten. Manche schrieben darüber solche Sprüche wie: „Das Affentheater, ein soziales Wesen zu sein“. Ach was, da braucht  man  wirklich sich nicht viele Gedanken zu machen, ob man geliebt wird oder nicht. Da hat man kaum Einfluss drauf, es ist nur die ANGST, dass wir uns nicht entsprechend verhalten, und deshalb nicht geliebt werden –  ein Relikt unserer Kindheit, der Neptun, in seiner Sehnsucht geliebt zu werden, nämlich von den Eltern. Und es geschah ja doch zu wenig. Dann wollen wir es später „zurück erwarten“. Von allen anderen. Ich glaube, das ist der wahre Grund, warum wir so viel um die Eigenschaft geben, „ein soziales Wesen“ zu sein. Wenn wir uns dabei verstellen müssen, kann es nur falsch sein. Wir können uns aber genauso verstellen, und zB als Gorilla durch die Gegend ziehen und alle Leut` übellaunig und garstig durch unsere arrogante Wut verschrecken, im heiligen Zorn auf das Gute. Aber dann fehlt doch das eigentliche, und das merken wir immer mehr (wenn wir die Glücklichen sind): Aus dem Herzen heraus zu leben, aus dem Seelischen – das allein macht glücklich und vollständig. Das braucht vielleicht ein wenig Zeit. Wo wir eben nicht gleichsam zum infantilen Ausdruck  der Naivität werden. Ja, schon, es braucht ein bisschen Herumfeilen an einer Art, mit der wir sein können, ohne in die Extreme zu gelangen. Das würde ich dann als Lebenskunst bezeichnen. Aber manche Krise im Leben, das  nennt sich Transformation vielleicht, also manche Krise im Leben besteht aus solchen auf den ersten Blick einfachsten Veränderungen. Psychologische Haltungsänderungen…. veränderte Selbstwahrnehmung…. veränderte Erwartungshaltungen… Loslassen können.

Mal sehn, wie die Energien dann im Dezember sind. Was ich dann zurückblicke, um zu urteilen, wie sehr das Erleben in einigen Monaten begünstigt wurde. Begünstigt, durch eine solche Einstellung, sich nicht mehr so viel zu machen aus dem Leben, und genau dadurch dem Leben immer näher zu kommen…. – Es ist wirklich mein Glaube, und sogar Überzeugung, das Loslassen ist das ultimative Rezept. Und es erfordert nur die weise Handhabung, jenes zu unterscheiden, was wirklich stört, von jenem, das noch warten kann. Tatsächlich, so ahne ich, wird die Zeit der nächsten Monate uns schon vor die Füße legen, was wir bearbeiten oder sogar loslassen sollten… – stets, um es besser zu haben. Nicht  weil wir gezwungen wären. Nein, ich glaube, aus Zwang lebt es sich nicht sehr leicht. Es muss alles aus Einsicht geschehen…. und wir, nur wir wissen zu beurteilen, und nur wir, sind die Entscheider – zumindest was unser Leben betrifft.

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