Heute 30. August, wieder eine Energiesteigerung

Link: Werte des Messteams

Gestern gab es eine Steigerung von 250%, heute um 742%. Ich denke, es braucht ein oder zwei Tage, bis sich das setzen kann.

Heute fühlte ich mich so halb halb. Ich beging den Fehler einen Energy Drink zu trinken, und das hing mir stundenlang nach! Genau umgekehrt der sonstigen anregenden Wirkung, fühlte ich mich regelrecht schlapp und müde. Vor dem Energy Drink war ich wirklich gut drauf.

Daraus lernt man! Es ist die Macht der Gewohnheiten, die uns doch stark zu schaffen machen kann. Aber diese Energieanstiege bewirken eine Art Abenteuergeist, Wagemut, dass man Stunden auch mal dahin rieseln lässt, ohne sich viel um Nahrung oder gar Aufputschmittel (Koffein) zu kümmern. Versteht ihr, was ich meine? Man möchte eine Gewohnheit los werden, und die Zeit ist anregend genug, die Zeit ist spannend, damit man auf andere Gedanken kommt… damit man die Gewohnheit hinter sich bringt. Nun, wir gehen auf dem Vollmond zu. Das macht das Loslassen nicht so einfach. Ist eine bekannte Regel, dass der Körper bei Vollmond genau das möchte, was wir ihm die Zeit vorher immer geliefert haben. Der Mond ist eben ein Schlemmermaul. Aber mal sehen, vielleicht etwas weniger, und dann im abnehmenden Mond mal ganz anders sich ernähren…

Jetzt scheint der Sommer auch Geschichte für dieses Jahr. Schade. Aber ich habe mir vorgenommen, auch im Regen regelmässig in die Natur zu gehen.

Was ich noch spüre, ist der übliche Druck. Kann das auch am Wetterumschwung (der Schwüle) liegen? Nein, ich spüre das ist wirklich etwas energetisches. Ich glaube sogar, die Energien drücken gar nicht (ich sehe medial weisse strahlende Farbe, die alles durchdringen will), sondern wir selbst oder die gewissen Schwingungen anderer Menschen um uns herum drücken auf uns (die Matrix). Ich will sagen, wir sind (noch) ein Teil der Matrix, und wir sind konditioniert irgendwie, die Energien unseres sozialen Umfeldes als Impuls aufzunehmen. Ich war wie jeden Tag nämlich im Wald, nach zehn Minuten fühlte ich mich bereits wirklich anders, als in der Siedlung.

Manchmal spüre/sehe  ich auch regelrecht Blitze, einen grossen Balken Blitz (als Bild würd ich es so beschreiben). Als Bedeutung erscheint der Blitz mir aber wie eine Brücke, als würde Kosmos/Gott/Sonne uns vor die Füße werfen: „Siehe, ich schicke Dir eine Brücke zum kosmischen Geist.“ Es hat auch Wasser Qualität (Element Wasser), sehe da einen Teich klaren weissen Wassers, es bringt also ein gutes Gefühl (Wasser=Symbol für Gefühl). Insgesamt glaube ich, verursacht uns diese Energie sprichwörtlich die  Augen weiter zu öffnen. Mehr Gewahrsein über spirituelle Ebenen des Seins,  deutlicher Energie spüren können usw..

Ich sehe auch, dass in Bezug auf manche anderen (Häuser in der Siedlung) diese Energie nicht ankommt. Sie wirkt wie zurückgewiesen, verknotet das Denken, anstatt es zu befreien; sie scheint dennoch ein gutes Stück zu wirken, kann dann dazu   dienen, das übliche Programm der Projektionen anzutreiben (das Schlechte in der Welt zu sehen). Als müsste diese viele Energie, wenn sie nicht das Bewusstsein erreichen kann, irgendwo anders hingelenkt werden.  Wie ich in einem anderen Artikel vor kurzem veranschaulicht habe, leben wir in Mitteleuropa in einer durch andauernde Prüfungssituation belastete Gesellschaft, und mir ist aufgefallen, auch bei mir, dass man jetzt ganz besonders viel Ordnung schaffen will. Das wäre doch auch eine sogar gute Möglichkeit, die Energie in eine angemessene Aktion zu bringen.

Ich bin ansonsten kein Freund von Aktionen. Man sagt oftmals, der Mensch sei ein Schöpfer und  sollte also aus Natur heraus in der Welt zur Aktion kommen. Ich halte das für oberflächlich betrachtet. Denn unsere Wahrnehmung ist bereits pure Aktionskraft. Die Aufmerksamkeit, das Denken, die Wahrnehmung – alles pure Aktion. Das geht schliesslich bis hin zur Meditation, luziden Träumen oder sogar Astralreisen.

Also der Eindruck bei mir überwiegt, alles etwas schwammig  heute. Im Wald zwar die gefühlte Zuversicht, die sich aber erst einstellte, nachdem ich mir einige Dinge (persönliches)  klar machte. Ansonsten scheint es wegen diesem energetischen Prozessen schon mal leicht zu geschehen, so ein bisschen sich allgemein unsicher zu fühlen. Es scheint für unseren Körper und Geist eben Anpassungsarbeit.
Besonders gegen Abend nahm diese Schwammigkeit zu; ab 19:00 war es dann wieder  befreiter. Wieviel davon am mittäglichen Energy Drink liegt kann ich nicht sicher sagen. Ich bin gespannt wies weiter geht.

 

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Dualität – Parallele Wirklichkeiten

Weil es ein längerer Text ist, habe ich ihn auch vorgelesen:
Youtubelink.

Anekdote aus dem realen Leben: Über Nachbarschaftsrecht

In letzter Zeit beobachte ich regelrechte Paranoia bei meinen Mitmenschen. Wir als Menschen sind stark an der Vergangenheit ausgeliefert, und  man kann vor vielen Dingen Angst haben. Sogar vor Dingen, die nicht real vorliegen sondern nur geschehen könnten. Meist, weil es in der Vergangenheit diesbezügliche Erfahrungen gab.
Ordnung und Grenzsetzung entsprechen astrologisch dem Saturn. Es gibt einige Leute, die treten als Ordnungshüter auf.

Dies ist ein Artikel, der sich besonders um die Suche nach der angemessenen Haltung gegenüber unangenehm auftretenden Leuten dreht. Es dient auch ein bisschen dem Ventil.
Wenn man irgendwie spirituelle Interessen hat, dann möchte man einerseits nicht aus seiner Mitte gebracht werden, andererseits aber auch den Umständen und Situationen gerecht werden. Das ist vermutlich die einfache Lebenskunst. Manchmal muss man gewisse Dinge verarbeiten.

Energiefelder im Garten

Täglich bin ich meinen Nachbarn ausgesetzt, einige von ihnen sind regelrechte Terassenliebhaber, halten sich viel auf der Terasse auf, sind für mich bei geöffneten Fenster stundenlang und gut hörbar am Reden (kennt ihr das? Man lauscht unfreiwillig, man bekommt es einfach mit)…. da echauffieren sie sich über sehr vieles. Stets eine Art  Seifenoper (Seifenoper: Fernsehserie mit dem immergleichen Themen: Was machen die Anderen, wie kann man sie bewerten?).

Sie gucken dann auch immer zu dir herüber und sind schnell beim Meckern.  Auf diese Weise erweitern  sie – quasi magisch – ihren „Herrschaftsbereich“ über die Grundstücksgrenze hinweg. Eine Art energetischer Eroberungsfeldzug! Denn sie hinterlassen Energiefelder, und ihre eigenen (vorurteilsbeladenen) Vorstellungen über dich, in deinem Garten. Deren Projektionen landen also als Energiefelder im eigenen Garten oder Grundstück.
Wenn man das unwillkürlich zuläßt, kann das  das eigene Wirken und Gefühl im eigenen Garten verändern. Es ist sogar schon vorgekommen, dass mir einer der beiden Nachbarn vorschlug, ich solle ihm meinen Garten verpachten. Insgeheim hatte er meinen Garten  schon für sich beansprucht – das war zu einer Zeit, wo ich tatsächlich stark abgelenkt war, und den Garten zugegeben verkümmern liess.

Was kann man in Bezug zu den energetischen Sachverhalten tun?

Nun ja – die Engel meinten, diese herüberschwappenden Energiefelder kann man und sollte man zurückbringen, so dass die Grundstücksgrenze intakt bleibt und deren Energien sich nicht bei mir verwurzeln. Das gelingt am einfachsten – ohne Übergriffe in die Energien des Anderen -, indem man seinen eigenen Garten regelmässig in die Aufmerksamkeit bringt und mit bedeutungsvoller Präsenz auflädt. Einfach aufmerksam den Garten betrachten, die Pflanzen und Beete durchgehen, und dabei sich vor Augen halten, wie toll dieser Garten ist oder ähnliches. Es muss etwas eigenes sein.
Allerdings, wenn es da dessen vorstellungsgebundene Energie eines „stinkenden von Ratten besiedelten Komposthaufens gibt“  (er befürchtet, ich würde den Komposter nicht genügend pflegen), da haben mir die Engel gesagt: diese energetische Wolke zurück auf sein Gebiet werfen (medial sehe ich diese Projektion als eine Art energetisches Gebilde, eben genau der Form einer Vorstellung eines giftigen Komposthaufens entsprechend. Visualisierend wird dieses Gebilde zurück gebracht auf seinen Garten; die Projektion, die Angst, das ist sein Problem und anders gesagt, ich lehne auf diese Weise ab, zu seinem Problem zu werden). Solche magischen Projektionen nicht zulassen, indem sie bei einem wurzeln dürfen. Alles ist Energie, und solche Sachen sind zwar nur ein Detail, können aber in der Folge der Zeit einiges  bewirken – das begreift man mit der Zeit, seitdem man Energien wahrnimmt.

Kontrollsucht in Mitteleuropa (Saturn Komplexe)

Man muss also praktisch ebenfalls solche Kontrollgänge durchführen, wenn der Nachbar das tut. Ohne Wut oder Hintergedanken, einfach das Gefühl in die Aufmerksamkeit legen: es ist mein wunderbarer Garten, und von mir aus auch: „das ist meine Rechtsgrundlage hier, das ist mein Gebiet“.
Diese Leute funktionieren ja sowieso  fast nur noch durch übergeordnete Regeln, und haben ihr Gewissen und Anstand wie Vernunft ziemlich ausgeschaltet. Deaktiviert. Ein Astrologe (Döbereiner) meinte dazu, dass die Ordnungshüter (Saturn) sich auf übergeordnete Maßstäbe und Gesetze berufen, weil es ihnen an eigener Erlebensfähigkeit mangelt (Angst vor dem Leben). Man muss bedenken, wir sind hier in Deutschland und Mitteleuropa. Ich kenne kaum ein anderes Gebiet, wo so viel geregelt und von oben herab kontrolliert wird. Wenn jemand dann eine psychologische Anlage zu einem Saturnkomplex hat, bricht dieser Komplex gerne durch – weil in der Weise, wo man sich auf übergeordnete Regeln bezieht, erfährt man scheinbare Sicherheit und eine „saubere Weste“ vor dem unerlösten „Über-Ich“. Meiner Meinung nach, fehlt es solchen Leuten an Mut und Flexibilität, sich über die Grenzen des Verstandes hinweg zu setzen (der ihnen die scheinbare Sicherheit verspricht, aber das erfordert ständige Kontrolldvorgänge und damit Enttäuschungen durch die unkontrollierbare Vielfalt des Lebens).

Wenn meine Energie in meinem Garten präsent ist, sorgt das unbewusst bei dem Nachbarn eine Art von Respekt vor dem fremden Territorium. Mit anderen Worten, wenn man seinen Garten zu wenig besucht, wirkt er allein schon von den Energien her wild und kann andere ermuntern, entsprechend respektlos damit umzugehen – ich habe gesehen, wie diese angeblich gesetzeskonformen Nachbarn Steine bei mir rüber schmissen, die sie los werden wollten. Oder Pflanzenteile, die zum Nachbarn ein kleines Stück rüberwuchsen, wurde abgeschnitten (natürlich ohne Rücksicht auf den Mondstand), und zu uns rüber geworfen – weil es ja unsere Pflanzen seien. Streng genommen handelt es sich aber um Emmissionen, die die der Nachbar selbst zu entsorgen hat, wenn sie auf seinem Grundstück landen. So viel zu Recht und Ordnung (die ja gerade von solchen Leuten stark gefordert wird, und was sie selber nicht einhalten! Egoismus eben).

Sterile Lebens-Ordnung

Ich denke obiges ist eine nicht selten zu erfahrene typisch deutsche oder mitteleuropäische Mentalität. Man erlebt die Anderen, und sieht sich einem Wulst kompensativ gelebter Energien ausgesetzt. Es gibt Ängste vor Feuergefahr, Wassergefahr, Ungeziefer (Ratten), ja sogar die Angst vor zu viel Gartenarbeit, und vor allem Angst vor allem, was nicht vertraut und anders ist (die Ausbrüche des Uranus), und es folgt saturnische Grenzsetzung, so dass etwaige bedrohliche Potentiale und mögliche Szenarien ausgeschlossen werden. Das Ergebnis ist wie gesagt eine sterile Ordnung, und es passt ins Bild, dass die Gärten solcher Leute wenig Lebendigkeit an sich haben oder sogar komplett aus Kies bestehen – was für mich allerdings auch ein Symbol ist. Würde ich irgendwann die Chance haben irgendwo neu einziehen zu können, würde ich als erstes die Gärten der umliegenden Nachbarn begutachten!

Wenn diese Gärten aus Kies oder ähnlichem bestehen, und wenig lebendigen Wuchs aufweisen, kann man sich sicher sein: da steckt viel kontrollierende Steinbock-/Saturn Energie hinter, und diese Leute werden dich kaum in Ruhe lassen, und immer wieder etwas gegen dein Tun und Wirken einzuwenden haben. Möglicherweise steckt dahinter auch ein ungelebter Neptun. Neptun umfasst alles mit wohlwollender Haltung, nämlich um Frieden zu finden. Solche Leute erscheinen einem wie in Unfrieden, folglich dient der Neptun nur noch zu Projektionen, Illusionen und andachtsvoller Umarmung der Angst. Auf gesellschaftlicher Ebene entspricht sich dieser Mangel an humanistischen Idealen mit einem Leben nach Zahlen (Bruttosozialprodukt: regeln Sie alles, so dass die Zahl gut aussieht; Arbeitslosenstatistik: Zahl; usw.).

Energieanstiege

Ich glaube, die kommende Zeit wird uns von solchen Einflüssen lebensfeindlicher Strenge immer mehr befreien. Ich will mich an dieser Stelle nicht zu konkret zu den wahrscheinlichen Entwicklungen äussern. Aber ich habe den starken Eindruck, dass die Zukunft einfach auf der Seite der Friedlichen und Besonnenen stehen wird. Die Statuen , die man für das Ego aufbaut, werden so schnell stürzen, dass man es kaum mitbekommt. Lebensfeindliche oder von Paranoia geprägte Abgründe müssen überwunden werden, oder man versinkt darin. Die nach aussen gerichtete Kontrollsucht wird sich nicht mehr als lebenstauglich erweisen. Weil die Leute beginnen auch immer mehr ihre Ängste und Vorurteile als Realität zu erleben, werden sie genau darin geprüft sein (sie bekommen ihren Saturn zurück serviert vom Schicksal). Aus den bisherigen Erfahrungen habe ich mir vorgenommen, diesen Leuten möglichst aus dem Weg zu gehen. PS, Nachtrag: In einem Channeling von Sabine Richter habe ich gehört, dass unsere Ausweitung der Chakren unbewusst bedrohlich auf andere wirkt, deren Chakren noch nicht so weit geöffnet sind. Es ergibt Sinn, denn manchmal habe ich wirklich den Eindruck, man sollte aus dem Sichtfeld gewisser Leute treten, denn sobald sie dich sehen, spürst Du den bösen Blick…

Manchmal habe ich auch den Eindruck, dass bestimmte Leute möglicherweise in naher Zukunft die Sonne  scheuen oder überhaupt den Aufenthalt im Aussen. Als würden sie diese Energien nicht so gut vertragen.

Das Gefühl nicht verlieren

Das, worauf wir meines Ermessens achten sollten, ist ein Gefühl für unser Selbst zu kultivieren. Für das, was wir als Lebendigkeit in uns oder im Aussen wahrnehmen. Man kann sogar die unangenehmen Leute hin und wieder in einer Weise betrachten, wie sie eine Möglichkeit göttlicher Schöpferkraft bedeuten, also Ausdruck universellen Lebens sind, und wie sie auch ihre eigene Bedürftigkeit haben (inkl. Schutzbedürfnis: das Rettungskissen wird eng umschlungen) , die ich zuweilen verstehe und hinnehme. Um nicht in diese Falle der Aufladung mit negativen Vorstellungen (Vorurteilen) zu geraten, sollte man sie selbst auch nicht immer in derselben Weise sehen. Manchmal hilft auch einfach das Bild von kleinen Kindern (sie sind unreif wie kleine Kinder), und man kann Kinder nicht wirklich böse sein, man lässt sie gewähren. Man darf sich nur nicht zu grossartig und überlegen fühlen, denn dann verliert man ja das Wesentliche, das Gefühl fürs Leben, und landet im Ego. Eine weitere Möglichkeit ist, sich selbst als unbeteiligt zu sehen, wenn es zu einem Konflikt kommt. Man beobachtet sich selbst und den anderen. Die entscheidende Frage für uns ist: Kann ich mit meiner Reaktion leben? Jemand, der bewusst leben will, kann nicht so viel schlechtes tun (zB Wutreden), mit dem er später sich belastet sieht. Wenn man sich dann etwas zurücknimmt, werden die Unverschämtheiten des Anderen nicht mehr so persönlich genommen, weil man sich als Teil des kosmischen Spiels definiert. Man ist nur verantwortlich  für den eigenen Beitrag. Man richtet sich  also ziemlich nach einem Maßstab, den man kosmisch definiert: „Kann ich mit meinen Taten später noch leben?“ Welche Instanz ist es, die das entscheidet? Unser Gewissen. Und unser Gewissen ist in Wahrheit Ausdruck der Seele, und die Seele ist – von der Substanz her – Gott ähnlich. Wir sind Gottes Kinder.

Und um den Saturn zu erlösen, damit er nicht im Aussen einen begegnet, hilft es, die gängige Moral zu verstehen, und sich einfach auf das Wesentliche ohne grosses Murren einzulassen – so würde man Saturn in eine gesunde Form bringen, geprüft durch die Blicke der Leute, die nichts zum Aussetzen finden. Zu viele Angriffspunkte (zB schrille Andersartigkeit = Uranus) sollte man den Leuten jetzt wahrlich nicht bieten.

Gesunde Lebensordnung

Aber  unterjochen sollte man sich auch nicht lassen. Auf diese Weise, sich von  einer gesunden Lebensordnung zu überzeugen, hilft man auch seiner Leber. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass  unsere Organe auch für eine ganzheitliche Ordnung einen Beitrag leisten, bzw. auf energetischen Ebenen wirken und  auf psychologischen Ebenen. So kann uns die Leber ein wirklich gutes und gegründetes Lebensgefühl vermitteln, eine gesunde Lebensordnung, wo wir nicht die Verrückten sind, selbst wenn andere das uns immer wieder von uns sagen. Ich denke, es ist für unsere Leber und die gesunde Lebensordnung (die nur mit uns zu tun hat) durchaus gesund, wenn wir die Tatsachen als solche sehen und dann andere Menschen, die garstig auftreten, entsprechend einordnen. Es muss ja keine Abwertung damit verbunden sein (siehe oben; sie sind wie Kinder, denen man nicht böse sein kann. Manchmal sage ich mir ausgleichend, ich bin auch wie ein Kind. Das heisst, ich bin mir des Umstandes gewahr, wie wenig Macht ich über das Aussen habe).

Das Gefühl zu sein, sollte nicht aus dem Kopf geboren sein, sondern irgendwo aus  der Körpermitte, Herzensmitte, und wenn es der von Wut befreite Bauch ist bzw. das Sakralchakra. Das Gefühl ist eine wahre Grundlage, die uns Stand bietet.

Weiteres

Es tut übrigens gut, sich hinzulegen, die Hände auf den Bauch (um den Bauchnabel) zu verschänken und durch das Sakralchakra zu atmen (per Visualisierung). Dort in der Nähe ist auch das wichtigste Dantien der daoistischen Lehre. Das Sakralchakra steht für den Fluß lebendiger Energien, und mit dem Sakralchakra kommen wir zum engsten Kontakt zu uns, der stattfinden kann. Es ist dadurch Identitätsfördernd. Es stärkt unsere Mitte und Verwurzelung im Leben.

In dem Channeling wurde angedeutet, dass es linksdrehende Energien gibt. So genau habe ich es nicht verstanden. Mir scheinen die Linksdrehenden Energien dem Materialismus, dem Teufel zu entsprechen: Analog der Tarotkarte der Teufel. Die Energie dreht sich in die Verfestigung der Dinge, des Ichs und des Egos.

Mein Eindruck in Bezug zum Elektrosmog ist, dass die Energieanstiege eine rechtsdrehende Energie beinhalten. Der Elektrosmog besteht aber aus linksdrehender Polarität. In den letzten Tagen hatte ich vermehrt den Eindruck, dass endlich der Elektrosmog weniger gravierend wird! Ihr könnt  euch nicht vorstellen, wieviel Paranoia ich in diesem Sommer durchgestanden habe, weil ich annahm, dass der Elektrosmog mit den Energieanstiegen immer schlimmer wird.  Und bis zu dieser Woche war es stellenweise auch nicht auszuhalten. Aber es gab eine Ahnung, weil es vor einigen Tagen regelrechte Stille gab, bevor der Elektrosmog durch WLAN meines Nachbarn kurze Zeit danach wieder zunahm. Ein Gespräch mit Engeln verlief nicht ganz klar, weil ich in einem Moment nicht unterscheiden konnte, ob der Engel diesen Satz sprach oder meine unbewusste Hoffnung: Dass mit den Energieanstiegen das Elektrosmog Problem von selbst verschwindet. Zusammen mit den stillen Momenten in der letzten Zeit, insbesondere dem Heute, und den Energienessungen ergibt sich mir im Rückgriff auf die Theorie links- und rechtsdrehende Strahlen das Bild, dass der Aufstieg vermehrt vitalisierende wohltuende rechtsdrehende Energien verbreitet und so die linksdrehenden Energien immer mehr überlagert. Ja, das hört sich wirklich gut an und scheint der Wahrheit zu entsprechen. Ich bin jetzt wieder von Hoffnung genährt, nachdem ich mir ausgemalt hatte, nur noch zum Schlafen zuhause sein zu können – wegen dem Elektrosmog also praktisch nur noch unterwegs sein zu müssen, auf der Suche nach dem „Funkloch“. Noch gibt es nicht durchgängig die Freiheit vom Tinnitus, aber das Rauschen ist weniger stark und manchmal gibt es die komplette Stille wirklich für längere Zeit.

Es scheint sich natürlich noch weiteres mit den Energieanstiegen zu ergeben, und ich denke, das werden wir im Oktober etwas deutlicher vor Augen haben.

Wer auch immer jetzt Probleme im zwischenmenschlichen Bereich hat (siehe oben, zB mit Nachbarn), sollte sich genau überlegen, welche Reaktionsweise wohl besser ist.

Ja, ich glaube wirklich, alles ist sehr einfach mit diesen Energien. Wir merken, worauf wir in uns achten wollen, wir merken, was uns wichtig ist. Körperliches Ungemach kann man lindern zB mit Magnesiumchlorid (um die Entgiftung zu unterstützen und der Übersäuerung entgegen zu wirken). Ein bekannter Spruch lautet, der auch oft von Engeln geliefert wird: Es geht nicht so sehr darum das richtige Heilmittel zu finden, als die schlechten Dinge weg zu lassen! Hört man jetzt gerade erst auf mit schlechter Nahrung, sollte man 3 Tage Geduld haben, bis der Körper sich vom schlimmsten befreit hat.
Und wie toll die Energien sind! Wieviel Freude und Spaß wir an den richtigen Dingen oder Tätigkeiten erleben können.

Die grösste Herausforderung scheinen jetzt manche Menschen zu werden. Aber mir dünkt, das wird nicht lange so sein… – nun, um nicht missverstanden zu werden, sage ich mal besser nichts weiter dazu. Jedenfalls wird man sehen, was Mitte 2018 bis Ende 2018 geschehen wird…

Gar nicht lange drüber nachdenken. Sich stattdessen vergewissern, ob man selbst im angemessenen Zustand ist.

Immer wieder gerate ich auf den kommenden Monat September, und die damit verbundene Sonne in Jungfrau Energie (zudem kommt Mars in Jungfrau und läuft einige Wochen bis Mitte September paralell zum Mars: Wutreden). Dass in diesem Monat ganz besonders viel Wut und noch mehr innere Aufwühlung unter den Menschen sein wird….

Das gute Gefühl der Verwurzelung

Es ist sehr hilfreich sich zu verwurzeln. So bleiben wir leichter in unserer Mitte.

So tun es auch die Indianer und Ureinwohner mit ihrer gefühlten Identität, ein Teil eines Ganzen zu sein. Viele spirituell orientierte Menschen tun es ebenso, oder suchen danach.

Am einfachsten ist diese Erdung oder Verwurzelung zu verstehen mit einem Rückgriff auf die Astrologie.
Dort steht das IC (analog 4. Haus) für die Verwurzelung, worauf man sich gründet, und  wovon man geprägt wurde. Es steht aber auch für unser menschliches wie seelisches Wesen, daß das wahre und substantiellste Erbe für uns bedeutet. Und von daher rührt auch ein grosser Teil unserer Gefühlsnatur. Man müsste eigentlich sagen, es ist unsere Gefühlsnatur, die ein solches Erbe bereitwillig annimmt. Aber wie weit reicht das Erbe zurück? Vielfach denkt man nur an dieses Leben, und die hier kultivierten  Gefühle von Heimat. In Wahrheit reicht unser Erbe bis in die Steinzeit zurück und wir haben auch ein seelisches Erbe, haben in vielen Kulturen gelebt und bringen die entsprechenden Möglichkeiten sich zu verwurzeln mit in dieses Leben!
Das einzig entscheidende Kriterium ist, wo man selbst steht – dass unser verwurzeln auf das individuell abrufbare Erbe beruht.

Wenn man den Mittelpunkt des astrologischen Kreises als unseren Standpunkt nimmt, steht das MC ganz oben für den Blick in den Himmel. Astrologisch steht das MC  symbolisch für unser Wirken in der Welt. Es steht für eine gesellschaftlich akzeptierte Lebensweise, wobei Ordnungen, Maßstäbe, und  Regeln die Instrumente sind, die eine Gesellschaft als solches zum Bestand erhebt. In unserem So-Sein (IC) sind wir, wie wir sind. Und damit passen wir auch in das kollektive Geschehen und bewirken durch unseren Beitrag (im MC) die Formung der Regeln und Ordnungen – natürlich im Wechselspiel mit der herrschenden Moral des allgemein gültigen Handelns (10. Haus). Wenn man zu sehr im 10. Haus lebt, und nur noch auf Ergebnisse schaut, geht man leicht über seine individuellen Grundlagen (IC) hinweg.

Das MC ist quasi der Mittelpunkt gesellschaftlichen Lebens, hier wird der Beitrag Einzelner gezeigt. Das MC bildet gewissermaßen die Grenzen aus, innerhalb denen sich das Leben im Außen bewegen kann.
Mit dieser Achse zwischen IC und MC wird verständlich, dass wir uns mit den von der Gesellschaft gelebten Gesetzen (MC) , die zum Maßstab Aller wurden, sehr leicht von unserer wahren Wesensnatur (IC) entfernen können. Denn am IC können wir nur wir selbst sein und niemand anderes. Eine glückliche Gemeinschaft von Menschen muss den Einzelnen in seinem Sosein würdigen können. Ansonsten schränkt das öffentliche Leben das Sosein Einzelner ein. Das Ergebnis wäre dann ein Vorbeileben am Menschlichen (IC=die Wesensnatur von uns ist ein Mensch zu sein).
Wir finden diese Würdigung des Soseins eher in Naturvölkern oder Indianerkulturen, als in der modernen westlichen Welt, wo das Geld zum Gesetz Aller gemacht wurde. Der materielle Weg führt  weg von uns. Es ist der Verlust der natürlichen Mitte damit verbunden, wenn man sich nicht angemessen verwurzeln kann – also als ein Wesen Mensch, mit indivdiueller Ausgalngslage eines Erbes (IC) und einer individuell verwirklichten Zielrichtung (MC). Es kann für uns nur individuell gegeben sein, was an Orten der Welt geschieht. Es ist zwar eine äußerlich festgelegte Welt, aber sie besteht aus mehr oder weniger Illusion. Erklärung: Das 12. Haus kennzeichnet astrologisch gesehen den Bereich, ausserhalb der Kontrolle Einzelner und Aller. Obwohl von Einzelnen  und den gesamten Kollektiv von Individuen eine Wirklichkeit erzeugt wird, ist sie doch nicht mehr oder weniger gewichtig als der Umstand, dass diese Wirklichkeit eben nicht so fest ist, wie wir glauben. Das 12. Haus ist das Endhaus des gesamten 4. Quadranten, und damit auch das Haus, das am besten kennzeichnet, worum es im 4. Quadranten geht. Und das 10. Haus (MC) ist das Haus, das den 4. Quadranten am massgeblichsten umschreibt, aber nur insofern die Bedeutung dieses Weges vom 10. Haus in das 12. Haus vollzogen wurde, und also eingesehen wurde, dass die Wirklichkeit zwar für alle in mehr oder weniger gleicher Weise vorliegt (die Matrix des 10. Hauses), sie aber alle ohne Ausnahme nur eine Krücke bedeuten (Neptun, 12. Haus=Auflösung), um zum wahren Bewusstsein über die Wirklichkeit vorzudringen (4. Quadrant, 12. Haus und schliesslich kommt es zum neuen Zyklus im Fortlaufen ins 1. Haus, dem neuen Impuls eines Handelns). Kurz gesagt ist uns allen doch längst klar, dass die Wirklichkeit von unserem Gehirn erzeugt wird, und dass unser Gehirn durch sein Sosein (Mentalität, Bewusstseinsreife und Denkrichtung) sich aussuchen kann, welche Wirklichkeit für uns verbindlich sein soll – es ist nicht weniger willkürlich, nur wenn Milliarden Menschen an eine Illusion glauben.
Das 12. Haus, astrologisch gesehen, spiegelt die wahre Bedeutung von Atmosphären und Gärzonen wieder. Aus denen heraus dann wiederum irgendeine Wirklichkeit geschöpft wird und für die Leute – im 10. Haus – sichtbar wird. Das kollektive Gefühl von Sicherheit ist das Wichtigste, um alle Leute und die Gesellschaft in Frieden zu bringen und weniger „Theater“ zu haben (im Klartext: Polizeieinsätze in Bezug zu Verbrechen und Vergehen sind dem Unfrieden geschuldet) . Statt aber die Verrohung durch Existenzängste zu mildern bis aus der Welt zu schaffen, werden die Existenzbedingungen auch noch künstlich erschwert. So ist das 12. Haus ein Bereich der Verdrängung geworden, und es ginge doch sehr um die Einsicht, welche Wirkung erzeugte Wirklichkeit  kollektiv wie individuell hat.

Es hängt tatsächlich sehr viel von unserem Sosein und impulsgebenden Gefühl ab, in welcher Wirklichkeit wir uns befinden. Man schaut bei Deutung des Aszendenten so oft ins 7. Haus, aber im 4. Haus und 10. Haus wird noch viel mächtiger auf die Wirkrichtung des Lebens eingegangen; prosaisch ausgedrückt: durch die Erfahrung, ein zerbrechliches Wesen in einer zerbrochenen Welt zu sein. Unser Urempfinden ist ein friedliches harmoniebedürftiges Wesen, das grosse Freude daran hat, eine Welt der Leichtigkeit, Liebe und Würdigung vorzufinden. Aber die Welt (10. Haus) bringt uns Dinge zur Erfahrung, die sich als unser Erbe erweisen. Klug ist man, wenn man diesen Spagat zwischen Selbstsein und Erwartungen der Welt meistert (Trigonverhältnis des 6. Haus zum 10. Haus). Wir alle haben eine gewisse unterste Grenze der Entwürdigung, zB Existenzlos zu sein (2. Haus). Aber eigentlich nur als unser Erbe, weil wir in einer modernen sozialstaatlich abgesicherten Gesellschaft leben, wo zumindest die Sklaverei noch vor Existenzlosigkeit bewahrt, wobei man heutzutage glücklich sein kann, dass Sklaven nicht mehr sichtbar angekettet oder sonstwie offensichtlich entwürdigt werden. Aber wir haben jedenfalls die Möglichkeit, uns vorzustellken, wie grausam es ist, als Obdachloser im kalten Winter überall aus den warmen Bahnhofsaufenthalthallen heraus geworfen zu werden. Stimmt ja, wir haben längst keine aufgewärmten Aufenthaltszonen für Reisende mehr. SInd wir nicht alle Reisende, aber das begreift leider nur ein Bruchteil der gesamten Menschheit. Noch! Noch schwärmen so viele von Selbstvergessenheit, weil sie es auf der Arbeit leicht haben, alle Sorgen über das Sosein zu vergessen.

Das IC  ist der tiefste Punkt im astrologischen Kreises, und wenn wir vom Standpunkt der Mitte (Innenkreis im Horoskopbild) zum IC nach unten schauen, blicken wir quasi in die Erde hinein. Es ist das IC genau die Richtung auf den Erdmittelpunkt. Aber damit symbolisch auch immer ein Ursprung und eine Basis.
Aber die Wirkung, eines Bewusstseins, das gegründet ist, ist weitreichender als nur sich selbst zu dienen. Im gefühlten Bewusstsein wirklich ein Teil eines Ganzen zu sein, hat man eine gewisse Ebene betreten, die neue Maßstäbe aufwirft. Wer geerdet ist, versteht , dass materielle Ressourcen begrenzt sind. Wer nur  an die Macht und Bedeutung (MC) denkt, an die Möglichkeiten  des Geldmachens,  der setzt sich über diesen natürlichen Punkt der Substanz leicht hinweg und das geschieht oft auch durch die   unbewusste Angst, die am IC unerlöst uns unruhig zappeln lässt und antreibt, im Aussen nach Erlösung zu suchen. Das Ergebnis sind dann Strukturen und Wirkungen der Weltereignisse, die plötzlich menschenfeindliche bis lebensfeindliche Regeln aufstellen. Wer sein Menschsein vergessen hatte, wird leicht zum Mitläufer lebensfeindlicher Aktivitäten  (nach dem der moderne Mensch aus der Phantasiewelt der Kindheit herauswuchs, wuchs der moderne Mensch auch aus seinem Gewissen heraus).

Wer zu lange in den Abgrund schaut, wird selbst zum Abgrund. Dabei ist die Beruhigung der inneren Krisen doch nur deshalb so schwer, weil man nicht über den eigenen Schatten springen will, nämlich die magische Bindung aufzuheben, die darin besteht, an die Illusionen zu glauben, die uns das Leben schwer machen! Man braucht stattdessen das jeweils greifbare Rettungskissen, das all diesen Ängsten Herr wird. Ein Rettungskissen deutlich sichtbarer Illusionen. Umso größer, desto besser. Das Rettungskissen reich zu sein, in einer Welt, wo man den Leuten beibringt, nur auf sich zu achten – mit der Folge, dass die Regeln immer strikter werden müssen, mit dem Ergebnis das Leben immer mehr zu kontrollieren, weil das Leben einander lebensfeindlich wird. Man erinnere sich an Wissenschafts-Utopien wie „schöne neue Welt“, nicht nur Orwelss „1984“… … …

Hier am IC sehe ich die Grenzen des gesellschaftlichen Wachstums. Wir können nicht über unsere eigene Natur hinaus wachsen, und auch nicht über die äußere Natur (die ja eigentlich auch unsere Lebensgrundlage, unsere Natur ist; aber wir besitzen die Natur nicht, es ist eher umgekehrt oder noch eher: Weil wir die Kraft unseres Intellektes und der evolutionären Stufe unserer Potentiale als Mensch erkennen , begreifen wir, dass wir die Hüter der Natur sind), in der wir unsere Grundlagen finden (Erde, Umwelt, Natur). Aber wer das IC verliert, das wahre Erbe, verliert auch das Bewusstsein über das menschliche Potential, und erfüllt nur noch verstandesmässige Orgien von gerade mal mit den Messinstrumenten erkennbare Lebensordnungen. Eine gefühlte Lebensgrundlage ist da doch viel direkter. Aber die Angst der Rettungskissenfachleute und Rettungskissen-fachverkäufer ist es ja, die den Zugang ztu unserer wahren Natur und den Potentialen als Mensch versperrt.

Das IC kann uns zur Naturverbundenheit führen. Das IC ist analog dem Mondprinzip. Der Mond steht für die Identifikationsmöglichkeiten – unser Wesen als Mensch legt uns nicht nahe, dass wir uns mit dem Ego und seinen Abbildern identifizieren sollen, sondern der Mond will uns mit dem Zugriff auf die Wesensnatur zu unserem seelischen Empfinden führen, nur dann erfüllen wir beide Lichter Sonn und Mond (Wesensnatur? unser Wesen= ein Mensch zu sein . Im Menschsein steckt das Ideal höheren Strebens, es ist wie der Pflanzentrieb in uns angelegt, der zum Licht emporstreben will, weil es seiner Natur entspricht). Der Mond hilft uns zu reflektieren, ob wir mit unserer Wesensnatur übereinstimmen.
Der Mond steht für die mütterliche Geborgenheit.  Das Matriarchat, während das MC wirklich sehr gut mit dem Patriarchat beschrieben werden kann.  Sicher findet sich auch in den bisherigen Formen des Matriarchats eine Einseitigkeit. Doch so lange das Patriarchat auf lebensfremde Gesetze fundiert ist, kann ein gesunder Ausgleich mittels Matriarchat nicht gelingen…; Wolfgang Döbereiner (Astrologe) sah  das Matriarchat kommen, doch er und so viele andere haben je nur die Imagination aufbringen können, über die Zukunft sich Gedanken zu machen, die nur so weit führte, dass es bei den verkitschten Vorstellungen von DDR-Sozialismus und Fidelcastroianischen Kommunismus blieb. Dass also jede Art Sozialismus als Umverteilung gemeint sein müsste. Ich glaube, dass wir mit dem Aufstieg der Erde in eine neue Dimension des goldenen Zeitalters eine Art anarchistischen Sozialismus erleben werden, wo es keine Regeln mehr braucht, weil die Leute endlich wirklich aufgewacht sein werden, worauf es im Leben ankommt. Wenn man begreift und erkennt, sic!, dann wird man niemanden mehr im Stich lassen… sondern so viel Empfindung haben, dass es eine grosse Freude sein wird, so weit anderen zu helfen, wie es einem möglich ist. Es wird die beste Variante dessen sein, was heute bereits die Menschen vereinzelt als heroische Tat vollbringen, und dabei nicht von selbstverherrlichender Überwindung gewisser Hürden zeugen. Nein, erst muss der Kopf frei gemacht werden. Aber ich weiss, jeder ahnt es, die kommende Zeit wird nicht ganz reibungslos: denn während unser Empfinden wnwächst, versinken andere in ihren Abgründen; Unbewusstheit, lebensfeindliche Wut, oder Versagen der Einsicht und Intelligenz, Unfälle, Katastrophen, Terror, Bankenkrisen, Finanzmärkte, Wut-Demonstrationen – nahezu alles bisherige, alles was bisher gelebt wurde, was man gefeiert hat, das wird enden in Ohnmacht. Um endlich das Leben dazu zu bringen, sich als eines zu begreifen, das zurückgeworfen ist, als die Grundlagen wahren Lebens. Da wird es uns sehr helfen, dass wir am IC gut verwurzelt sind, und uns nicht als Emporkömmling dieser gesellschaftlichen Beispiele zu begreifen, sondern unser Erbe woanders im Leben suchen. In der Natur, der spirituellen Gemeinschaft auf der ganzen Welt (losgelöst von Vorbildern oder Gruppenvorbildern) als Symbol für das Lebendigsein, das Gefühl, ein kosmisches Wesen zu sein, oder sich mit einer idealisierten Gruppe wie Indianer, Ureinwohner identifizieren, mit denen man dann auch geistig Werte teilt und nicht nur, weil man sich in diesem Kontext gerne verwurzeln will. Usw. Heute wird der Begriff Humanismus (zB Humanistische Partei) schon gebraucht, um eine lebensfeindliche Industriegesellschaft weiter zu fröhnen. Der wahre Humanismus braucht zunächst keine Industrie, keine Arbeit, keine Versicherungen im Gewinnstreben – sondern muss und kann nur bedeuten, das Menschsein als solches zum Ausgang zu nehmen und alles weitere darauf aufzubauen. Aber in 30 Jahren werden wir keine Parteien, keine übergeordnete Maßstäblichkeit mehr errichten müssen, weil wir sie in den kosmischen Bedeutungen erkennen (das MC wird uns nun wahrlich als höchster Punkt am Himmel den Kosmos zeigen).

Das IC ist auch der Beginn des vierten Hauses. Als astrologische Entsprechungen finden wir mit dem IC und dem vierten Haus die Bedeutung von Selbstsicherheit, Heimat (Zuhause), Erbe (familiäres), aber auch unsere seelische Ur-Natur.
Nun steht das IC bzw. das vierte Haus auch für einen Teil des Unbewussten. Besonders in negativer Hinsicht: das sind Gefühle, die  unser Bild von uns  Selbst trüben können, und uns unsicher machen. Das können Einstellungen, tief verankerte Komplexe oder erlittene negative Einflüsse sein. Besser gesagt Ängste um äußere Einflüsse, die sich um diese Gefahr drehen, und mit denen wir den Verlust unserer Identität und Geborgenheit fürchten. Dann werden wir unruhig, und verlieren unsere Mitte und auch Erdung.

Wie gelingt nun die Verbindung zu dieser Basis?

Vielleicht ist es eine Möglichkeit, sich  ein Bild zu machen, eher ein Bild als irgendwelche Gedanken. Man steht auf diesem Planeten, an dem Ort, wo man sich gerade auch aufhalten mag, und projiziert gewissermaßen eine Art Strang oder Seil von sich ausgehend in die Erde hinein.

Eine andere Möglichkeit, die für mich gut funktioniert: ich denke an Indianer, an ihre Ethik und Werte, an die Natürlichkeit, es kommt ein gefühlter Eindruck auf von Würde, Identität, Zuversicht, auch ein bisschen Stolz (hier zu sein, ein Wesen zu sein, Teil eines Ganzen zu sein). Es hat das alles einen wirklich erdigen Charakter. Und vielleicht ist es allgemein hilfreich, gerade diese Gefühle von Sicherheit, Frieden, Natürlichkeit zu suchen, und jene Mentalität, die sich leicht einstellt, ein Wesen unter vielen zu sein, und es gibt keine Hierarchie, kein Unten oder Oben. Alle Wesen sind auf gleicher Augenhöhe. Und so könnte man sich innerlich  in Resonanz begeben, um diese Verbindung aufzunehmen. Und wenn es funktioniert, scheint man auch tatsächlich jene Gefühle zu erhalten, die man so gesucht hat.

Eine weitere Möglichkeit ist, das alles in der Natur auszuprobieren,  sich auch dort der Vorstellung oder des bildhaften Eindrucks zu bedienen, man sei Teil eines Ganzen, Teil der Erde. Und möglicherweise hilft auch ein Trick, man stellt sich einfach einen Stamm vor, zu dem man gehören würde, es ist egal, ob man diesen bezeichnen kann. Indianer, Ureinwohner, Heiden,. Kelten, was einem gefällt. Es  sollte nur nicht zu viel in Richtung Einbildung gehen , denn das Gefühl muss stimmen. Jene Gefühle von Frieden, Sicherheit, Zuversicht… – Gefühle lassen sich nicht einbilden. Sie können nur falsch gewählt sein und der Sache nicht dienlich sein, etwa weil sie zu wenig in Richtung dessen geraten, was wir eigentlich erfahren wollen. Eine gesunde Erdung wird diese Gefühle von Frieden, Sicherheit, Zuversicht, Selbstsein aufbringen (Selbstsein im Unterschied zum Ego-Sein).

Und dann gilt es sich immer wieder zu vergewissern, dass die Verbindung aufrecht erhalten wird. Das ist eigentlich recht einfach, wenngleich am Anfang vielleicht öfter nötig. Man wiederholt einfach die obigen Schritte, oder was für einen auch gerade tauglich sein mag. Da muss man wohl ein bisschen forschen, wie man zu dieser richtigen inneren Haltung kommt. Wie gesagt, nicht der Weg ist so wichtig (er kann sich für jeden anders ergeben), sondern das Ziel, die Verwurzelung ist wichtig. Und mir erscheint es wirklich einfach. Schwer wird es wohl, weil wir in einer Gesellschaft leben, wo wir so vieles mit unserem Verstand zu tun gelernt haben und es erscheint einfach alles komplizterter mit dem Verstand, als es in Wahrheit ist.

Es könnte dann bald nur noch nötig sein, ab und zu nur daran zu denken, und schon ist man wieder verwurzelt. Es kann sein, dass man es geradezu fühlen kann, wie sich subtil etwas ändert.

 

Dazu ein passendes Video von mir:

 

 

 

 

 

Das Konzept der inneren Stille (Ein Weg zur Erleuchtung) – über das Gefühl

e Zweifellos ist das Folgende  nicht jedermanns Sache. Es ist ein recht ultimatives Konzept. Wer Gefallen an dem Begriff BEWUSSTSEINS-REISENDER findet, der könnte hier vielleicht fündig werden. Immerhin könnte man meinen, was wollen wir noch aus dem Leben schöpfen, ausser den Reisen von Moment zu Moment. Wie sehr kann sich ein Augenblick verändern, allein durch unsere gesteigerte Wahrnehmungsfähigkeit! Und es gibt noch etwas Besonderes, was gewöhnlich sehr unterschätzt wird: EIN GUTES GEFÜHL ZU HABEN. Das ist ein Lebenselexier und nicht einfach nur eine Möglichkeit.

Eine Vorgeschichte: Die Prägung und der Verlust der Gefühle

Bevor ich zum eigentlichen Thema Erleuchtung komme, möchte ich hervorheben wie wichtig dafür das Gefühl ist. Indianer und Naturvölker sind es noch am ehesten, die moderne Zivilisation am wenigsten, die für das Gefühl stehen. Man mag es einordnen, wie man will: als ein Lebensgefühl, ein Gefühl verbunden zu sein mit Mutter Erde, universelle Liebe, oder ähnliches.
Folgendes soll bitte nicht als sinnlose Anklage verstanden werden, sondern als Mittel, das Alte abzuhaken als zu überwindende moralische Krankheit. Kurz gesagt: Was uns geprägt hat, ist es nicht wert, länger ernst genommen zu werden. Wenngleich ich befürworte, eine friedliche Reaktion auf all die Bosheit zu finden, die uns widerfahren ist. Denn alles andere würde uns nur weiter im Abgrund der Gefühllosigkeit belassen.

DER GEIST MUSS VOM SCHÄDLICHEN BEFREIT WERDEN, UM PLATZ FÜR DAS WIRKLICHE ZU SCHAFFEN.

Wenn ich mich umschaue und auch auf mich (man kennt sich selbst am besten), und wenn ich zurückschaue, wie es in einigen Momenten mal für mich gewesen war: dann kann ich allgemein sagen, dass nahezu die gesamte Menschheit in ihrem Gefühl verloren gegangen ist. Statt dieses trüben  Alltags-trotts voller Sorgen gibt es nämlich ein Gefühl, das nicht einfach nur geklärt ist, sondern ein Ausdruck psychisch-seelischer Ganzheit ist.

Man könnte es universelle Liebe nennen – aber für mich ist dieses Gefühl nicht bloß eine Möglichkeit, die unser Leben emporhebt, so wie ein Luxus, auf den man verzichten könnte. Nein, die moderne Zivilisation ist nichts wert, wenn es dieses Gefühl nicht würdigt und Umstände schafft , die die Gefühlsnatur des Menschen geradezu zerstören. Aufgrund meiner Erfahrung mit Erleuchtungszuständen ist dieses Gefühl der Inbegriff psychischer-seelischer Gesundheit, oder anders gesagt der Inbegriff des Seelischen. Für mich ist es Inbegriff einer Notwendigkeit.
Und man muss einfach sagen, dass wir als Mensch dieses Gefühl unterschätzen gelernt haben.
Sicher deshalb, weil es Kräfte gibt, die uns von dieser inneren Stärke weg locken wollten. Wir wurden in diese Welt geboren, und es begann schon mit dem ersten Griff zum Baby , mit der sogenannten entwürdigenden Entziehung – pardon: man nennt es ja Erziehung: Der Mensch eine Sache, die man behandeln muss. Wegziehen von seiner Natur, in einen Zustand permanenter Notfallpläne: Die Not, zu existieren, die Not, das verlorene Lebensgefühl mit Materialismus zu kompensieren. Siehe! Wir stehen jetzt in Zeiten (des Aufstiegs), wo die Leute, die sich an den Materialismus gebunden haben, offenbaren werden, wie unglücklich sie damit (geworden) sind. Immer mehr kommt es zur inneren Krise, und ich spüre an den Leuten um mich herum, wie die depressive Kälte in ihrem Herzen vor der glückseligmachenden kosmischen Energie verschliesst. Auch in mir sehe ich noch so manches Relikt und es ist die „Niedergeschlagenheit“ nur Ausdruck, wie wir als Mensch von den selbst geschaffenen moralischen und institutionalisierten Lebensfeindlichkeiten niedergeschlagen wurden.

Man glaubte, oder wollte es so sehen: Dass wir schwache arme Babys sind, und so behandelt man uns noch später. Keine Institution in dieser Gesellschaft verbreitet die Idee, dass wir uns nur selbst finden müssen, um das Leben auf gesunden Boden leben zu können. Alles muss geregelt werden, weil wir ja schwache Wesen sein sollen. Nichts kriegen wir von allein zustande. So leben wir auch kollektiv gesehen ganz weit weg von der kleinsten Möglichkeit der Selbst-Organisation – für nahezu alles braucht es eine behördliche Genehmigung oder es werden Steuern erhoben, die nur dazu dienen, das System der Entziehung von Lebenskräften aufrecht zu erhalten. Das Leben nach Plan, und der Plan ist bloß ein DAHINVEGETIEREN, ohne eine sichere Zukunft. Nur Versprechen. Und wenn man dann Rentner ist, ist man kurz gesagt zu alt, um noch das Leben noch zu leben, das man einst hätte leben wollen. Denn dann hat man 40 Arbeitsjahre sich antrainiert, ein Leben nach Plan zu leben. Ein Häkchen für die Sollerfüllung, das abgehakte Leben.
Es braucht für alles eine Anleitung, gemäß verstandesmässiger Operationen. Kein Gefühl für die Sache  haben wir mehr.
Als medialer Mensch sehe ich die Energie, die entsteht, wenn meine Nachbarn irgendetwas im Garten tun ( am Anderen lässt sich immer alles am besten beobachten, und deshalb haben wir auch so viele Vorurteile): Es wird immer nur etwas hinter sich gebracht, erst A, dann B, aber kein Gefühl, keine echte Beteiligung. Eine quasi innere Leere verbleibt an diesen Orten, wo etwas getan wurde (bemerkenswert die energetische Schwärze, wo Holzfäller ihr Werk verrichteten). Vielleicht gibt es nach der Tat eine Begutachtung, so ganz am Schluss: alles in sauberster  „deutscher  Ordnung“.

„Damit kann ich mich blicken lassen, niemand kann mir jetzt mehr böse sein, alles in Ordnung“.

Oder auch folgendes ist typisch: Keine Barmherzigkeit auf Ämtern. Denn es ist alles innerhalb einer ungesunden Ordnung eingerichtet, an die wir uns alle halten sollen. So kommt es und kam es, dass die Menschen in ihrem SO-SEIN gedemütigt werden, Ungerechtigkeit erfahren und es für normal halten, diesen schwarzen Balken in ihren Augen weiter zu geben an ihre Nachkommen oder an die Umgebung (Hate-Tube, Hate-Book).
Dass die Gefühle missachtet wurden, diese Heiligkeit eines seelisch fundierten Wesens. Tatsache! Und die Folgen sieht man täglich.

Nein, es geht nicht um einen Freifahrtschein für das wilde Kind, das machen kann, was es will. Es geht um die Kunst der Erziehung, in der die Menschheit kollektiv versagte (ich habe keine Kinder und kann gut reden, aber ich weiss auch, warum ich keine Kinder in diese Welt „setzen“ will, nämlich um zu vermeiden zu scheitern angesichts einer Regelwut, die polizeilich eingehalten werden soll, und angesichts eines sozialen Umfelds, das man nicht gerade als intakt und gesund definieren kann).
Wenn ein Kind Grenzen übertritt, muss dieses Kind die Grenzen erfahren – aber es ist die Kunst, dabei das innere heilige Gefühl des Wesen bzw. des Kindes nicht zu zerstören. Mit anderen Worten, Kinder und Menschen eben mit der Grenzerfahrung nicht in den Schlaf zu wiegen.
Wenn wir Erwachsene geworden sind betrachten wir die Gefühls- und Phantasiewelt der Kinder  als zu überwindendes Relikt. Doch diese scheinbar vernünftige Betrachtungsart ist nur Ausdruck des Schlafes oder der Zerstörung unserer Ganzheit, weil wir das mysthische Gefühl zusammen mit dem guten Lebensgefühl nicht nur verloren haben. Sondern auch noch entwerten als Unsinn, Quatsch, Irritation, Infantilität. Kränker geht es kaum noch.

So sind wir nicht selten mit negativen Programmierungen, Entwürdigungen, Demütigungen, Zwängen genährt, aber spätestens mit der Schule sind wir auf jeden Fall damit genährt: das gute Gefühl zu verlagern in die Pseudo-Gesundheit materiellen Habens. Sichtbares, nicht erlebbares. Karriere, äußerliche Bedeutung, als sei es der Weg zur Gesundheit. Das ist so lächerlich, dass ich mich frage, warum es niemanden auffällt. Aber schlimmer noch, die Schule ist der Wegbereiter. Institutionalisierter Druck, Nötigung und moralische Mahnung nebst Kinderarbeit (Leistungserfüllung wird eingefordert).

Die Schule ist ein Ort der Vergehen. Allein, dass man Kinder zusammenpfercht wie in einen Hühnerstall, und dabei die soziale Hackordnung trainiert, das ist schon genug, um dieses gute ursprünglich in uns angelegte Gefühl vergessen zu machen. Ohne Gefühl, haben wir keine echte Orientierung im Leben und es ist nur naheliegend, dass das Leben dann veräussert wird. Materialismus und Karriere, Status-Symbole, Geldwerte.  Alles im Aussen. „Was mag der Nachbar nur denken“. „Was habe ich später an Rente?“ Als würde der Reichtum immer noch sehnlichst gesucht, aber an der falschen Stelle. Denn wir haben gelernt, das gute Gefühl „zählt“ nichts. Und dabei ist nur das ein echter Reichtum, unvergänglich und sogar der Boden für weiteres Wachstum von innerem Reichtum. So verblendet sind wir übrigens, dass wir solche Ansichten über das Wahre und Wichtige für Quatsch, Unsinn, Verblendung oder Narretei halten. Nicht selten denke ich an Platons Höhlengleichnis. Man möchte anderen nun mitteilen, was man als Wahr erkannt hat und wird dafür  gesteinigt (die üblichen abfälligen Bewertungen).

Warum ist das Gefühl in uns so wichtig? Weil es uns nährt. Weil es uns stabilisiert. Weil es uns an unsere (seelische) Quelle führt, und uns ganz macht. Nebenbei gesagt, ein gutes Gefühl macht auch die Welt heile, nicht nur weil wir anders handeln. Es geht auch um Energien. Die Vorstellung, alles sei nur physisch und es gäbe keine energetischen Felder, keine energetischen Ausstrahlungen (der Aura, unseres Bewusstseins usw.), diese Vorstellung erscheint mir, wie den so vielen Anderen die Vorstellung, die Welt sei eine Scheibe. So viele verachten die Unvernunft anderer, weil sie eine flache Erde befürworten und niemand hat auch nur einen Gedanken daran verschwendet, ob so eine Vorstellung vielleicht ein gutes Gefühl liefert. Weil wir sagen uns,  es ist nur die Wahrheit die uns stark macht. Hmmm, wenn ich mich umschaue, zerbrechen wir kollektiv doch in einem Meer von bedeutungslosen Wahrheiten. Da ist mir jeder irrwitzige Mythos lieber, wenn sich dabei auch nur ein Funken mysthisches und gutes Gefühl einstellt. Anders gesagt, das Wesentliche (als Begriff: an das Wesen der Dinge erinnernd), darum sollte es uns gehen. Aber wir denken, das Wesentliche sei bloß dann ein Wesentliches, wenn es als Tatsache und Wahrheit bezeichenbar ist … – dabei zählt der innere Gehalt und das womit wir wirklich leben, überhaupt nichts.  Was die Sichtweise auf die Dinge mit uns macht: verloren, verdrängt, vergessen!
Die antiken Griechen erfanden die Geschichte neu, haben Helden und Götter hineingesponnen, und damit das Geschehene befreit aus der Ohnmacht bedeutungslosen Krieges und Zerstörens. Sie konnten damit besser leben… als ohne Mythen.

Was zählt schon Vernunft und Wahrheit, was zählt eine Weltbeschreibung, wenn sie uns nicht weiter hilft? Da gibt es dann keinen Unterschied zwischen Wahn und Wahrheit, wenn beides gleichermaßen den Menschen in den Abgrund führt. Nur mal so dahin gesagt, um die angeblich vernünftige Weltbeschreibung der Neuzeit aus den Angel zu heben.

Wie oft erleben wir Rücksichtslosigkeit, die uns nur weiter abstumpft. Wir können ohne gutes Gefühl uns nicht zwingen, gute Gefühle zu verbreiten. Rein individuell gesehen bieten diese guten Gefühle wie gesagt eine Nahrung oder Treibstoff für die Wahrnehmungsfähigkeit. Gute Gefühle verbrauchen keine Energie, sie steigern unsere Energie.

Dieses Kapitel soll nicht Wut schüren, nein. Ich denke, es kann doch recht nützlich sein, das Gegenwärtige zu entlarven als obsolet, um sich dann besser frei machen zu können. Vor Gott oder dem Schicksal müssen wir unseren Weg finden. Die Gesellschaftsordnung und die Massen haben nicht ihren Weg gefunden, weil wie geht das, wenn dieser Weg einem blinden Plan folgt? Sicher, wir müssen darin existieren, und jede Anarchie fordert nur die Reaktion von aussen heraus und wird uns unfreier machen, oder letztlich tun wir böses gegen die ach so depperte Gesellschaftsordnung (Projektion) und werden im Kampf gegen andere Wesen genau zu denen, die wir eigentlich „bekämpfen“ wollen – aber wir können uns im gegebenen Rahmen innerlich frei machen! Und den Kampf als eine Sache betrachten, die allein mit uns zu tun hat! Nämlich mit unseren Vorstellungen…

Bewusstseinsenergie

Alle Gedanken und besonders negative Emotionen verbrauchen jene Bewusstseinsenergie, die für diese Wahrnehmungskraft erforderlich ist. Ja, bereits Gedanken aller Art verbrauchen diese Energie aber noch mehr die negativen, aufwühlenden, impulsgeladenen (die „ich muss jetzt was tun“-Ventil-suche).

So ein Weg der Ernüchterung wird verständlich in seiner praktischen Anwendbarkeit durch die Logik, dass eine Entscheidung oder Handlung an sich keine Vielzahl an Gedanken benötigt, ausser einigen wenigen, die exakt und effizient die jeweilige Entscheidung prüfen, bevor wir diese Entscheidung umsetzen.

Was später einmal möglich sein kann: Was ist nun, wenn die Instanz, die uns eine Entscheidung nahelegt, nicht mehr vom Verstand herrührt, sondern von einer höheren Instanz? Meine Erfahrungen vor langer Zeit haben mich immer wieder dahin geführt, dass es in uns etwas gibt, das viel besser und klarer um die Konsequenz einer Handlung weiss – und vorher wusste ich mit dem Verstand nicht, ob es sinnvoll ist. Um sich auf solche Entscheidungen einzulassen, braucht es Vertrauen, besonders am Beginn solcher Abenteuer. Aber später braucht es einfach nur noch gesteigertes Wahrnehmungsvermögen. Mit letzterem kann man die feinen Unterschiede im Bewusstseinsraum feststellen, jene Inutition, die uns in die richtige Richtung führt. Täglich, in kleinsten Dingen, aber auch in besonderen Schicksalsfragen. Es ist im Grunde so, dass wir dann zum eigenen Kartenleger werden und keine Karten mehr benötigen.

P.D. Ouspensky, Norbert Claßen und Carlos Castaneda sind die Bücher gewesen, die mich vor gut 20 Jahren zu gewissen Erfahrungen führten, in denen ich erkannte, dass es zwei Arten von Seinszuständen gibt.  Einen echten, und einen sozusagen verkitschten Abklatsch. Oder man kann es auch Gewahrsein nennen, und ein egomanisches despotisches Ich als andere Möglichkeit.

Viel könnte ich darüber schreiben, doch glaube ich, genügt uns heute bereits eine Andeutung, dass innere Stille uns immer tiefer in das Gewahrsein führt. In den Reichtum des Selbst. In den Reichtum der Wahrnehmung, auch den Reichtum von Mutter Erde oder von kosmischen Sphären… – man sollte bei solchen Meditationen aber nichts erwarten, das scheint einer der wichtigsten Schlüßel (sonst funktioniert ja innere Stille nicht).

Wer sich für mehr Informationen interessiert:

Am Anfang steht dieser halbwache Schlaf, den man bei sich, schliesslich auch bei anderen feststellt. Man erkennt oder deutet, dass alle schlafen. Auf einem Nebengleis des Selbst, auf dem Gleis des Ichs, drehen wir uns im Kreise. Unzählige Male kreieren wir Vorstellungen, Illusionen, Gedankengebäude, und Gefühle, die  festgehalten werden obwohl wir sie nicht wollen.

Dieses eine Ich, das sich abwechselt mit so vielen Ichs, die alle auftauchen je nach Handlung, Stimmung und Situation.
Die wahre Tragödie aber ist, dass wir mit solchen Ansichten allein nicht weiter kommen. Viele, die diese Bücher besonders von Ouspensky gelesen haben, denen gefällt bald die Ausrede und Erklärung, dass alle anderen schlafen, und zu leicht halten sie sich mit dieser Ansicht bereits für einen Schritt weiter gekommen. Solche Impulse kenne ich auch von mir.
Nein, Ouspensky sagt sehr deutlich, dass genau darin die Gefahr liegt. Dass man das ERWACHEN nur für sich denkt. Und dabei nur noch tiefer schläft. Da nützt auch nichts, dass man andere meint, beurteilen zu können, sie würden schlafen. Er sagt weiterhin, nur wenn man erwacht ist, würde man andere Erwachte erkennen.

Dennoch hilft der Gedanke, dass alle schlafen, um die Bosheiten zu verstehen. NIEMAND, so Ouspensky, KÖNNTE BÖSES TUN, WENN ER BEWUSST WÄRE. Aufgrund meiner Erfahrung in Erleuchtungszuständen weiss ich, dass wir in einem wirklich bewussten Zustand inmitten des Gewissens leben. Wir würden so ein starkes Gefühl bei einer bösen Tat erleben, dass wir es gar nicht mehr übers Herz bringen könnten. Es würde uns zerreissen. Es wäre, als würde man sich selbst Leid antun.

Jedenfalls wäre der nächste Schritt nach der Erkenntnis, dass man schläft und nicht sein volles Wahrnehmungspotential nützt, die Selbstbeobachtung. Damit stellt man in erster Linie die negativen  Gefühle und Gedanken bei sich fest, die mit ihrer Schwere eben das Einschlafen immer wieder befördern. Wer noch mehr Abenteuergeist hat, versucht es absolut mit allen Gedanken. Vielleicht in Momenten. Es ist ja nicht immer ungefährlich, zB im Straßenverkehr ginge das nicht.

Ich habe da immer so ein Bild: da formieren sich Gedanken und Gefühle zu einem Kino. Zu selten dienen uns diese Gedanken und Gefühle, um einen angenehmen Film zu erfahren oder in die Wirklichkeit zu führen. Wirklichkeit, das ist für mich, was sich ergibt. Sie kann gar nicht (von unserem Verstand) interpretiert werden, sie kann nur gesehen werden.

Es ist sicherlich nicht für jedermann tauglich, diese Bemühung der Selbstbeobachtung andauernd aufzubringen. Aber genau darin könnte auch jede Form von Meditation bestehen, und man könnte sich einige Zeiten am Tage frei machen für solche „Studien am lebendigen menschlichen Geist“.  Aus der Selbstbeobachtung wird das Selbst-Erinnern. Man stellt einfach fest, hier bin ich. Oder man stellt einfach nur das Hier fest, ohne ICH-Bezug, ohne Seins-Bezug. Man könnte sich spaßeshalber fragen, wer beobachtet mich eigentlich? Ist das mein Ich? „Welches Ich haben wir denn da?“ Es gibt so viele Ichs. Sie wechseln, und haben alle verschiedene Anliegen, Motive, Erwartungen und Ziele. Jedes dieser Ichs kann sich dem Selbst-Erinnern widmen. Ich glaube, das Selbst-Erinnern sollte idealerweise sehr nüchtern und unbefangen sein, ohne besondere Ziele, ohne Motive, ohne Ideen darüber, was man gerade tut. Ich weiss nicht, irgendwo sind wir natürlich, es gibt genug zu beobachten, oder besser gesagt, man kann manches an sich registieren, etwa die Empfindung von Wärme oder Kälte. Aber jedenfalls sollte man versuchen dabei nichts zu denken…

Es ist auch eigentlich eine Art Hier und Jetzt Gewahrsein. Schliesslich kann es – umso mehr man die innere Stille anstrebt – zu Phasen der Erleuchtung kommen. Innere Stille, das permanente Bemühen Gedanken und unpassende Gefühle loszulassen. Diese Versuche kehren als Impulse wieder, stündlich, und noch mehr von Tag zu Tag (zurselben Zeit). Das lässt sich nutzen, indem man zB jeden Tag zurselben Zeit diese Versuche unternimmt.

Die Selbstbeobachtung ist sicher nützlich, um eine Art Kategorie zu haben. Eine Kategorie für unser Denken oder Bewusstsein, dass wir die Möglichkeit haben, Dinge an uns vorbei ziehen zu lassen, die in unserem „Bewusstseinsraum“ auftauchen. Damit wir innerlich klar werden, um bereinigt in die Innere Stille gelangen.

Aber wesentlich  könnte sein, dass wir ein Gefühl, eine Stimmung nähren, die uns immer weiter in diese Bereitschaft bringt, innerlich leer zu werden. Übrigens ist es keine Leere, die entsteht, es fühlt sich nur so an. Es kann alles möglich werden. Wir sind noch, wir sehen noch. Üblicherweise wird das, womit wir uns in den letzten Tagen und Stunden beschäftigt haben, in neuer Intensität und Klarheit vor Augen stehen bzw. das positiv Unbewusste (oder höhere Selbst?) lenkt dorthin, wo wir jüngst ein Interesse gebildet haben.

Ich glaube, eine zuversichtliche Stimmung ist sehr wichtig, damit das, was entsteht, nicht aus den üblichen Schatten besteht. Denn leicht kann sich eine Furcht vor dem Unbekannten einstellen, eine Furcht vor  der Leere – nämlich unbewusst. Wir erhalten, was wir in den Kasten einwerfen. Der Kasten ist dabei unser Bewusstsein. Ein positives Gefühl, eine lebensbejahende, leichte Begeisterung oder Neugierde, ein Staunen – so was kann das Spätere sehr stark bestimmen. Und das Spätere, was da mit der inneren Stille erscheint, kann sehr vieles sein. Es ist im Grunde immer das Wunderbare. Eine erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit. Aber es ist auch möglich, uns selbst zu begegnen.
Auch was uns im Leben blockiert könnte auftauchen, und wo Schicksal sagt: Schau jetzt mal da hin! Es wäre dann sicher der rechte Moment, sonst würde es nicht vor uns auftauchen. Es hängt eben von einem selbst ab, ob Schicksal sagt, es ist dir möglich, diesen Schatten zu klären.  Es würde nicht auftauchen, wenn es uns nicht möglich wäre daraus einen Nutzen zu erfahren.

Das Schwierigste ist eben beim Beginn, nichts zu erwarten, nichts zu denken. Aber ich glaube, wir überschätzen das Vertraute. Wir glauben, in der Stille würden wir verlassen sein von allen guten Geistern. Es ist zweifellos unbekanntes Land… – und vielleicht müssen wir etwas mutig sein, uns auf etwas einzulassen, das wir noch nicht kennen.

Man kann vielleicht auch ein neues Körpergefühl wahrnehmen. Winke und Botschaften, erhöhte Wahrnehmung von Synchronizitäten oder Omen – die allesamt Ausdruck einer Schicksalskraft sind, die das Gute und Beste für uns möchte (ohne andere zu schaden). Hier – in der inneren Stille – glaube ich, sind wir unserer Seele und auch kosmischen Wahrheiten und unserer Bestimmung am nächsten. Die Bestimmung liegt vielleicht nicht nur in der Selbsterkenntnis, sondern wie oben gesagt, es könnten Hinweise auftauchen, die uns auf einen Weg weiter führen, unser Schicksal zu erfüllen.

Übrigens hat für mich aufgrund der so gemachten Erfahrungen das Wort Schicksal nichts negatives an sich. Es ist ein Begriff, in dem das Wort Geschicktheit anklingt. Umso mehr wir sehen, desto geschickter sind wir im Umgang mit dem sogenannten Schicksal.

 

Transformation und Licht

Seit Monaten habe ich nicht bei den „Messungen der Liebe“ reingeschaut.

http://www.praxis-umeria.de/kosmischer-wetterbericht-der-liebe.html

Gerade in diesen Tagen gab es eine enorme Steigerung der Energien. Dass ich also in diesem Moment reinschaue, scheint mir wie eine Synchronizität. Ich habe diese Steigerung nicht erwartet. Umso bedeutender ist es für mich.

In den letzten Tagen wurde mir aber immer mehr bewusst, was energetischer Mief ist. In der Siedlung, bei mir zuhause. Leute, die – psychologisch ausgedrückt – in starker Schieflage sind. Sie verbreiten eine – ihre – Angstenergie. Diese ist nicht mal direkt und deutlich, sie führt einfach zu den verschiedensten Folgen von gequälten Emotions- und Gedankenmustern. Bei mir kommt das an, als eine Eintrübung der Stimmung. Viele, die in irgendeiner Weise mit Energiearbeit zu tun haben, Kartenleger, Medien usw., die also astrologisch gesehen einen offenen Neptun haben, die sind  offen für Energien. Ich habe oft Schwierigkeiten, diese Eintrübung von aussen zu unterscheiden von eigenen Ursachen. Unbewusste Ängste kann man ja haben und die Stimmungsschwankungen darauf begründen. Jetzt aber wird mir immer klarer, was zu was gehört. Ich sehe geradezu die astrologischen Konstellationen anderer, die dafür verantwortlich sind. Das soll nicht anklagend oder wehklagend klingen. Nein, man kann das Leiden anderer kaum beklagen, auch wenn man selbst darunter leidet. Irgendwann hat man es begriffen, wie das mit dem Leben ist, und wie es mit dem Leiden ist… – man ist nicht selten an diesen Orten, und erfährt sein Schicksal. Und nicht immer ist es leicht, das Schicksal zu wählen. Man macht das Beste draus, und so lebt es sich richtig. Und das Beste aus den Möglichkeiten zu machen, bedeutet für mich, öfter mal in die reinigende Natur zu gehen. Das macht plötzlich so viel Sinn!

Es ist wie Joggen, Fahrradfahren oder was man für einen kleinen Sport betreibt: Ein Mittel zur Gesunderhaltung und Erfrischung. Und was ich aber nun spüre, wie es mit den verkopften Energien weiter geht, ob bei mir oder anderen (und wie oft komme ich durch das Angetroffene selbst in schlechter Stimmung!) – ich glaube es wird immer mehr sich erweisen, wie unsere Vorstellungen das Realitätserleben stärker denn je beeinflussen.

Ist man aber in positiver Stimmung, und die eigenen Gedanken befördern eine solche gute zuversichtliche Stimmung – dann wird man sicherlich ein solides Fundament für diese Energieanstiege haben. Es ist ja auch selbst-bestätigend: Man fühlt sich einfach gut, gesund und vital, und vielleicht entdeckt man hin und wieder eine Art traumhaftes Erleben.
Aber wirklich, es gibt noch so manche Schatten. Dinge, die sich lösen wollen, und hinter manchen schlechten Stimmungen könnten eben nicht andere Menschen aus der Umgebung stecken, sondern wir selbst. Ich habe keine Rezept dafür, sehr verschieden sind die Leben. Bei mir ist es so, dass ich oftmals einfach erst mal dieses schlechte Gefühl zulasse, aber nicht steigere, und dann entscheide ich mich, eine Situation, Begegnung oder Angelegenheit, die damit assoziert ist, anders zu betrachten. Die Geheimzutat für die Lösung scheint mir sehr oft das Zauberwort: LOSLASSEN. Bereit sein, die Vertrautheit zu verlieren, die sich mit Schutz, Schatten oder ähnlichem aufbauen wollte.

Man muss manchmal  das Schrecken, ein Mensch zu sein, mit all seiner Verletzlichkeit ertragen können. Hat so ähnlich Carlos Castaneda geschrieben. Aber ich glaube, er hat nicht von Verletzlichkeit gesprochen, das habe ich nur aus meiner eigenen Erfahrung im Umgang mit manchen Emotionen ergänzt. Vieles an  Verletzlichkeit ist eigentlich auch nur Einbildung. Lässt man die Zeit geschehen, entdeckt man oft genug, dass man nicht verletzt wird. Und wenn doch, weiss man mit der Zeit des Alters (ob mit 28, 35, 42 oder 60), dass doch nur andere mit ihrer Rücksichtslosigkeit, Schamlosigkeit oder Niedertracht dich benutzen für ihre eigenen Probleme, die in der Tat mich ja gar nichts angehen. So kann man sich sagen, lass ich denen ihre Probleme, ich bin ihnen nichts schuldig. Auch wenn das in dem Moment eigentlich recht rücksichtslos ist, so ist es ja eine andere Sache, im nächsten Moment so zu tun, als sei nichts gewesen. Ich würde mir sagen: „Ich bin kein Ego, kein Ich, ich habe keine Vergangenheit, auch nicht jenen Moment, in dem ich reaktionslos die kalte Schulter zeigte“. Ja, die meisten schlechten Emotionen kommen doch aus dem zwischenmenschlichen Bereich, oder? So kann es nur nützlich sein, denke ich mir, das mal so auf den Tisch zu legen.

Und bald schon verändert sich grundsätzlich die Rolle, die man im Leben spielen will. Dieses absurde und grotseke Schauspiel der Eitelkeiten. Manche schrieben darüber solche Sprüche wie: „Das Affentheater, ein soziales Wesen zu sein“. Ach was, da braucht  man  wirklich sich nicht viele Gedanken zu machen, ob man geliebt wird oder nicht. Da hat man kaum Einfluss drauf, es ist nur die ANGST, dass wir uns nicht entsprechend verhalten, und deshalb nicht geliebt werden –  ein Relikt unserer Kindheit, der Neptun, in seiner Sehnsucht geliebt zu werden, nämlich von den Eltern. Und es geschah ja doch zu wenig. Dann wollen wir es später „zurück erwarten“. Von allen anderen. Ich glaube, das ist der wahre Grund, warum wir so viel um die Eigenschaft geben, „ein soziales Wesen“ zu sein. Wenn wir uns dabei verstellen müssen, kann es nur falsch sein. Wir können uns aber genauso verstellen, und zB als Gorilla durch die Gegend ziehen und alle Leut` übellaunig und garstig durch unsere arrogante Wut verschrecken, im heiligen Zorn auf das Gute. Aber dann fehlt doch das eigentliche, und das merken wir immer mehr (wenn wir die Glücklichen sind): Aus dem Herzen heraus zu leben, aus dem Seelischen – das allein macht glücklich und vollständig. Das braucht vielleicht ein wenig Zeit. Wo wir eben nicht gleichsam zum infantilen Ausdruck  der Naivität werden. Ja, schon, es braucht ein bisschen Herumfeilen an einer Art, mit der wir sein können, ohne in die Extreme zu gelangen. Das würde ich dann als Lebenskunst bezeichnen. Aber manche Krise im Leben, das  nennt sich Transformation vielleicht, also manche Krise im Leben besteht aus solchen auf den ersten Blick einfachsten Veränderungen. Psychologische Haltungsänderungen…. veränderte Selbstwahrnehmung…. veränderte Erwartungshaltungen… Loslassen können.

Mal sehn, wie die Energien dann im Dezember sind. Was ich dann zurückblicke, um zu urteilen, wie sehr das Erleben in einigen Monaten begünstigt wurde. Begünstigt, durch eine solche Einstellung, sich nicht mehr so viel zu machen aus dem Leben, und genau dadurch dem Leben immer näher zu kommen…. – Es ist wirklich mein Glaube, und sogar Überzeugung, das Loslassen ist das ultimative Rezept. Und es erfordert nur die weise Handhabung, jenes zu unterscheiden, was wirklich stört, von jenem, das noch warten kann. Tatsächlich, so ahne ich, wird die Zeit der nächsten Monate uns schon vor die Füße legen, was wir bearbeiten oder sogar loslassen sollten… – stets, um es besser zu haben. Nicht  weil wir gezwungen wären. Nein, ich glaube, aus Zwang lebt es sich nicht sehr leicht. Es muss alles aus Einsicht geschehen…. und wir, nur wir wissen zu beurteilen, und nur wir, sind die Entscheider – zumindest was unser Leben betrifft.

Angst und Sorgfalt

Die Angst ist ein Phänomen, das uns glauben machen will, sie sei bedeutsamer als der Frohsinn. Tatsächlich, würde unser universelles Gewissen sagen, dass der Frohsinn wichtiger ist! Welche Ängste auch immer: Die Angst ist ein Versuch, etwas zu verhindern. Doch es erscheint schon auf den ersten Blick vergebens, wenn wir begreifen, dass Angst uns schwächt. Helfen tut uns diese Erkenntnis nicht. Aber sie ist vielleicht der erste Schritt. Der wichtigste Schritt dürfte sein, sich klar zu machen, dass keine Angst etwas verhindern wird, wovor wir Angst haben. Angst ist eben nicht der Zauberstab, der alles bereinigt, und sie ist keine Hoffnung. Allenfalls wäre Sorgfalt zu nennen, dass wir jene Dinge ändern, die wir ändern können. Und dass wir uns mit jenen Dinge arrangieren, die wir hinnehmen müssen, die wir also nicht ändern können. Wenn es widrige Umstände gibt, die wir nicht verhindern können, müssen wir so oder so dadurch – wie man so salopp sagt.

Wieviele Ängste basieren auf den Prägungen der Gesellschaft und der Einflüsse in der Kindheit und Jugend? Was steckt dahinter, dass wir zB glauben, wir seien nichts wert, wenn wir die Erwartungen anderer (der gesellschaftlichen Moral) nicht erfüllen? Geh arbeiten, sei fleissig, mach Millionen! Gar nichts steckt dahinter, ausser Illusion! Wirklich gar nichts ausser Illusionen, und doch sind wir gerade im Alter zwischen 16 und 30 oftmals von diesem Trübsinn heimgesucht. Ich kenne mich, ich kenne viele, die waren nicht gerade begeistert von der gesellschaftlichen Moral. Weil da in dieser Moral nicht gelebt wurde! Es wurde nur geheuchelt, dass sich Sinn und Erfüllung einstellt, wenn wir nur blind und gehorsam uns selbst vergessen, und für den Kitsch irgendwelcher Zahlen leben. Zahlen auf dem Papier. Geld. Diplom. Magister. 100000 Abos auf Youtube. 100000 Klicks für die als Satire getarnte Verunglimpfung irgendeines „Opfers“. Erfülle die Erwartungen anderer, dann bist du was! Wie gerne sind wir erfüllt, von dieser Bedeutung für die Massen. Wir gerne wollen wir „dazugehören“? Ja.
Aber wie sehr verlieren wir uns dabei?

So würde ich die Quintessenz beschreiben, meiner eigenen Erfahrung, ein gutes Stück aus der Matrix herausgewachsen zu sein. Vergiss alles, was nicht bedeutend genug ist! Vergiss alles, was nicht wichtig ist, und wo beim Vergessen kein Problem entsteht.  Und dann fühlst du dich besser. Das geht irgendwie nur, wenn wir Ja sagen, zu irgendetwas. Ja zum Leben. Ja zum Kampf gegen das Nichtsein. Ja zu Gott. Ja zur Erde. Ein bloßes Nein zu irgendetwas, bringt uns noch kein Ziel.

So sind viele Ängste doch wirklich nur ein Resultat der Zuschreibung. Ein Resultat der Erwartung. Kann ich mit nichts leben? Umso mehr ich dabei Glück erfahre, da weiss ich, dass ich leben kann. Da weiss ich, dass ich was wert bin. Da weiss ich, dass es die Seele gibt, die mir sagt: „Endlich hast du mich gefunden“. Und sie sagt mir noch, „sei so gut, und bleib mir treu“. Und wenn diese Treue an die Seele auch gegen die Erwartungen anderer verstößt, im heiligen Trotz gegenüber allen Dunklen, aber nicht im Widerstand, erfüllt sich mir doch der Glaube, dass dieser Weg eine wahre Zukunft hat. Wenn ich auch irgendwann sterbe, was wohl ein Naturgesetz ist, so weiss ich dann: ich habe gelebt, und die Ängste, die waren wie immer vergebens…

Möglicherweise muss man hin und wieder für die Existenz den Affen spielen, wenn man es sarkastisch ausdrückt. Aber währenddessen erlaubt mir Schicksal, das ich dabei innerlich frei bin, dass mich niemand zwingt, die Wirklichkeit ganz anders wahrzunehmen, auch wenn die Vielen um mich herum ihren eigenen dunklen Affen spielen. In treuer Ergebenheit dem Schicksal anderer folgen, das kann ich mir immer und jederzeit aussuchen, genauso gut aber auch meinem eigenen Schicksal folgen. Wie Gott  und der Geist mir nahelegt, es gibt für jeden eine Chance, sein Schicksal zu erfüllen. Warte, sei standhaft, mit deinem Frohsinn, die Zeit wird besser…. – Gott sieht dich, er sieht uns alle, und kennt keine Ausnahme. Doch vergessen wir nie, der Ort Erde hier , das ist ein Lernort, ein Lernplanet. Wenn Dinge nicht anders sein können, und wir im Leben herausgefordert werden, und wir dann aber nicht gebeugt nach Hause gehen: darin liegt doch die Bewährung. Und das macht uns stark, wenn wir die Zuversicht nicht verlieren. Wenn wir es uns aussuchen können, dann weisst du, welche Wahl du treffen musst. Lieber weniger von dem Überdruss wählen, und mehr von Innen sein… – es gibt so viele Dinge, mit denen wir uns Mut machen können.

Ein spontaner Text für die Geplagten in dieser heutigen Zeit….