Ein Kurs in Wundern…

Es gibt wohl ein System von Welt-Anschauung, in das man alles, worauf es im Leben ankommt, hineinsetzen kann, und gleichzeitig auch alles erklären kann, was im Leben schief geht.

Was schief gehen kann, mag für viele sehr verschieden aussehen. Als wesentlich empfinde ich es, zB keine schlechte Laune zu haben. Und das wäre wohl als Beispiel auch verallgemeinerbar auf alle Leute.

Wer sich die Probleme macht, sein Leben auch innerlich  zu lenken, wird jedoch dadurch auch  belohnt. So ebenfalls will ja auch der „Geschäftemacher“, der viel Geld macht, diesesn Erfolg „Geld zu machen“ haben. Ein innerlicher Gewinn? Zählt nicht.  Denn: Geld regiert die Welt! Mit Geld habe ich alle nagenden Sorgen bewältigt.

Es ist schon verständlich, dass der Mensch kollektiv resigniert hat vor dem Leben und das Geld als Währung für alles akzeptiert. Dabei besteht der eigentliche Reichtum im Inneren! Nicht nur, weil Glück dort in jedem Fall erlebt wird, aber niemals im Haufen Geld das Glück erlebt wird.  Das Erleben von Glück findet innen statt. Sondern auch weil der innere Reichtum viel besser schmeckt.

Irgendwann begegnete ich mal einem Buch mit dem Titel „Ein Kurs in Wundern“. Es war nach meinem Geschmack. Obwohl ich nie wirklich drin las. Aber man spürte das gwisse Etwas, zu dem es hinführen will. Der Geschmack höherer Welten, die man sich mit der Wahrnehmung erschliessen will.

Warum ist der Begriff „Wundern“ so zielführend für den Weg in die Bewusstseinserweiterung? Weil darin das STAUNEN liegt.

Diesem Staunen als Hinweis bin ich oft begegnet  bei manchen Autoren. Auch heute denke ich, dass Staunen ein sehr gutes Mittel ist, um die Wahrnehmung sozuagen auf Kurs zu bringen. Man wird mit dem Staunen das Werten verlieren.

Das Be-werten als Verstandesfunktion ist nicht wirklich gefährlich. Wir sind gefährlich. Weil wir nicht nur einmal werten, sondern es kann uns ergreifen wie ein Verhängnis, das Flammenrad unserer scharf zündenden Impulse wuchert den Abhang hinunter und entzündet alle Häuser, Flächenbrand. Rattert das Gewehr seine spitzen Schläge, auf alles, was im Ansatz eigentlich einfach nur lieb behandelt werden will…

Dass diese Enthaltung gegenüber dem Werten so nützlich ist, zeigt sich ja in der Welt, wo das Werten kultiviert wird, als sei es Lebenssaft. Die Hasskultur auf Facebook, Youtube und sonstwo. Nirgendwo, wo Öffentlichkeit sich ereignet, bist Du noch sicher. Du musst die Tür zu machen.

Wenn wir dann aber die innere Ruhe haben, um zu staunen, was passiert dann?

Über das Staunen

Man kann sich ja mal beobachten. Also ich finde, zunächst muss auch klar sein, dass wir in einer wunderbaren Welt leben, die in nahezu jedem Detail Staunen erzeugen kann, wenn wir es nur zulassen. Technisches, Musikalisches, Irdisches, Metaphysisches…

Denn üblicherweise meinen wir , manches sei nicht bestaunenswert genug. Aber ich habe festgestellt, man kann über sehr viele Dinge staunen. Es hilft sogar, dabei die Augenbrauen hoch zu ziehen. Man staunt… – und wenn man es so weit bringt, dass es keine Manierlichkeit mehr ist wird es auch rasch zu einem anderen Gefühl über den Augenblick führen (ohne Manierlichkeit: unumwunden , ungeniert , frei , ohne Rollenspiel)… – ich finde, wenn man die Augenbrauen hoch zieht um das Staunen zu fördern bei sich. Dann kann es sein, dass wir uns eine Art Manier zugelegt haben, weil das Augenbrauen hochziehen tun wir gewöhnlich ja nur im sozialen Kontakt. Es ist dann vielleicht freier, wenn wir das reflektieren, welche Art Eindruck wir erhalten. Wenn wir die Augenbrauen hochziehen, um bessr zu staunen…

Jedenfalls wird da irgendetwas in uns bewegt, und wir können gar nicht anders, als dass sich mit dem Staunen ein gewisser Blick ergibt, der sehr nützlich ist, um Energie einzusparen, die sonst nämlich in dem üblichen „Gedanken-Stress“ verloren geht. Dise Enrgie steht dann anderen Wahrnehmungsvorgängen zur Verfügung, was zum Beispiel Einblicke in höhere Welten erlaubt oder ganzheitlichere Betrachtungen.

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