Im Hier und Jetzt als Tanz um die Sonne, an der Palme entlang und an der Düne zurück…

Eine plumpe Geschichte, dass man sich etwas vornimmt an einem Tag. Was jeden Tag geschieht. Und was, wenn wir die Geschichte(n) unseres Tages ändern ? Gibt es einen festen Ort für uns?
Abgesehen von der körperlichen Existenz, ist das Reich des Geistes offen und weit und grenzenlos. Unser Geist ist es, der die Welt erlebt. Ja, der Körper natürlich auch. Aber  am meisten hat der Geist Einfluss, um den Tag und noch einen Tag, und alle Tage zu lenken. Wie kann man einen Tag lenken? Herkules? Göttersagen? Götterwagen, die den Tag lenken. Das Sonnenleuchten, das kommt aus uns, und das weist uns den einzig wahren Weg. Man kann nicht alles kontrollieren, aber man kann nahezu alles beobachten was in einem passiert oder auch ausserhalb. Und man kann alles  in ein Licht tauchen, das allerdings sehr verschieden sein kann – dieses Licht mag der Sonne nahe sein, oder dem Ego. Das Ego will gerne verteidigen, nimmt sich irgendwelche Maximen und Prioriäten und vergleich es mit der Realität, ob beides in Übereinstimmung ist. So hat man die Garantie, ein Leben lang im inneren oder äußeren Konflikt zu sein. Oft geht es dabei um Ängste, die als Grund für das Verteidigen vorliegen. Keine Angst zu haben, ist eine viel größere Lebensleistung, als andauernd herum zu meckern (Kontrollzwang).

Wie auch immer. Es geht voran. Aber was kennt man nicht für sehr verschiedene Zustände des Seins, mit dem der Weg gegangen wird? Egal welcher Weg. Schon die Wäsche an einem Tag kann eine Gipfelerfahrung sein. Oder anders gesagt, manchmal habe ich ehrlich den Eindruck, „ich bin noch nicht richtig wach“, oder der Aufstieg hat Dinge hoch gebracht, die mich lange Zeit in der Vergangenheit begleiteten und nicht wirklich zu mir gehören wollen. Zum Beispiel als Gefühle.

Ich habe festgestellt,  wir wollen Frieden, und eine gute  Zeit erleben. Nichts liegt einfacher in der Natur des Menschen. Egal was wir tun, es wird durch diesen inneren Frieden empor gehoben.
Nicht weil das Ergebnis zählte, sondern weil das Innere bedeutsamer ist , mit dem man sich später an das Tun erinnert (wann jemals zählt wirklich das Ergebnis des Tuns, wenn dabei nicht auch das Innere berührt wird?).

Im Innen erleben wie die Erhabenheit des Friedens, des Glücks oder der höheren Sphäre eines göttlichen Feldes. Viele Kräfte mögen auf unseren Alltag Einfluss nehmen – und das ist die Herausforderung, dass wir meist versuchen das Gleichgewicht zu halten. So leicht ist es nämlich nicht, das Innen zu lenken, und nicht zu viel unkontrollierte Lenkung von aussen zu erfahren. Der ganze Stress und die Hektik modernen Lebens. Manchmal vermisse ich den Mut von mir, die Welt zu fragen, ob denn alles in Ordnung ist, oder vor wen man flüchtet die ganze Zeit? Aber ich weiss natürlich, hinter der Wirklichkeit lauern dunkle Wesen, die uns Menschen gerne Energie rauben möchten. Dafür hängen sie uns den Ballast von Sorgenkränzen um.

Wie auch immer. Ich habe immer wieder erstaunliche Wandlungen erfahren, wenn ich es über mehrere Tage schaffte, die Haltung zu bewahren. Jene Haltung, sagen wir, die man als Hier und Jetzt Gewahrsein beschreiben könnte. Aber es darf nie erzwungen wirken – bald ist es sonst nämlich nur noch mehr Kopfkino.
Es muss von alleine geschehen dürfen, und am ehesten geschieht es bei bestimmten Tätigkeiten, auf die man sich einstimmen kann (typischerweise meditative Musik oder Hindumantras). Es kann auch Gartenarbeit oder Wandern sein, oder auch körperliche Arbeit. Es kommt nur drauf an, ob die Stimmung gut ist, frei und ohne Sorgen. ALLEIN DAS MACHT VIEL AUS. Es spart Energie, und nach einigen Tagen erlebt  man auch eine angenehmere Transformation.

Es scheint als würden diese Transformationen weiter gehen im Zuge des Aufstiegs. So typischerweise immer kurz vor den Jahreszeitenwechseln und/oder kurz danach. Alte Gefühlslandschaften scheinen aufzukommen, manchmal auch herrührend von Aktivierungen durch andere Menschen. Vielleicht auch nur sehr subtile Gefählsschwankungen oder Launen. Und dann, nach einiger Zeit, setzt sich unser Bedürfnis nach Frieden durch. Als löste sich ein hartes Stück altes Relikt, in Form von alten Gefühlen.
Es liegt in unserer Natur, das Bewusstsein weiter auf Reisen zu halten, und wir wissen, wo es hingeht. In das Fest des Lebens. Egal welchs Fest das sein mag. Wir wissen, dort gefällt es uns.

Diese alten Relikte blockieren den Zugang der Seele zur kosmischen Wirklichkeit; bzw. als ob die Seele aus dem Fenster schauen will (das Fenster der Seele zur Welt), und dann entdeckt sie diese Relikte, welche blockieren, welche dann aufgenommen werden, kurze Zeit erlebt werden, und dadurch erst wirklich abglegt werden können. Das geschieht, weil wir übrzeugt sind, dass es auf diese Gefühle nicht ankommt. Es ist wohl ein automatischer Prozess, aber zugrunde liegt eine Art simpler Geschmack: es geht darum, was uns im Leben gefällt und was nicht. Wir wissen was uns gefällt, und was nicht mehr so toll ist. Es gibt sicher Menschen, die sich (noch) schwer tun, den richtigen Geschmack zu finden, oder sie sind sich unsicher.
Jedenfalls, ich glaube, so kann man gut in die Zukunft gehen. Indem man genau schaut, was einem gut tut, und es dann bevorzugt als alltägliche Erfahrung wählt. Über äussere Dinge haben wir nicht immer Einfluss (sie abzuwählen), aber unsere innere Erlebniswelt können wir beobachten und dann stellen wir fest, wieviel Bedeutung unser Lebensgefühl und die Stimmung auf unseren ganzen Alltag haben kann…; beides Worte, die nicht gerade Gewicht zu haben scheinen im Vergleich mit Geld, Bankautomat, Verkehrsmittel.

Lebensgefühl und Stimmung, das sind  in dieser weltweit etablierten Kultur klein geratene Begriffe. Begriffe vom Leben, mit denen man aber jeden Tag Umgang hat – auch wenn man noch so viel Geld machen will, immer drängt es in uns, dass wir uns gut fühlen. Deshalb auch der viele Zuckerkonsum. Man möchte dahinfliessen wie der Zucker, sich wohl in der Haut fühlen . Es ist ein flacher Enrgiekick, der nur solange anhält, bis der Zucker  irgendwann abgebaut werden muss, zu Fett umgewandelt wird, und zu sauren Stoffwechselendprodukten. Und gerade die sauren Stoffwechselprodukte sind dann auch erst mal im Blut. Das ist  üblicherweise so, dass damit im  Blut  auch der Geist verflacht (der Geist, der im blutdurchtränkten Gehirn steckt). Wenn man an einem Tag zuviel Zucker gegessen hat und sozusagen einen Zuckerkater bekommt. Manchmal tun dann sogar Muskeln und Glieder weh, aufgrund der Übersäuerung.

Allerdings, wenn man etwas tut, was den Geist fordert, Konzentration beim Lesen, Schreiben, oder auch Computerspielen. Dann wird dieser Geist viel Energie verbrennen – so macher Zucker-Snack, liefert dann genau die Energie, die man auch braucht, um durchzuhalten auf höchstem  Niveau des Tuns. Fokussierung, Konzentration usw.. Wenn man nicht geistig arbeitet, braucht man für die ansonsten stattfindende Wahrnehmung nicht so viel Energie. Aber neben dieser stofflichen Seite, existiert auch eine enrgetische Seite der Nahrung. Energie, die nicht per se mit stofflicher Nahrung aufgenommen wird, sondern vorwiegend irgendwo den Dingen und Orten  anhaftet und darüber mit den Chakren aufgenommen wird (die ganze Zeit, auch ohne etwas zu essen).

Von daher sind auch die Reaktionen auf die Energiefelder um uns herum wichtig. Denn die können uns stark beeinflussen und motivieren, entweder ähnlich angstgeplagt zu werden. Oder wenn das Energiefeld aus Stress besteht, dann kann es uns beeinflussen ebenso hektisch zu werden, wie der Mensch vorher, der hier gewesen ist. Dasselbe gilt für positive Energien. Dasselbe wenn auch schwächer gilt für Energien in einem größeren Umfeld, d.h. zB die Energien aus den Nachbarswohnungen.
Anekdote: Ich bin  eigentlich aus Erfahrung überzeugt – auch durch die Berichte von Freunden wie es bei ihnen ist -, dass für die heutige Zeit am Wichtigsten beim Städtebau ist, genügend Raum zwischen den Wohnungen zu haben.  Oder aber aus Sicht übergeordneter Gesellschaftspolitik, dafür zu sorgen, dass die Menschen sich wohl fühlen und ohne Stress leben können.

Viele meinen leichtfertig, es sei doch selbstverständlich, darum zu wissen, dass man sich gut fühlen will. Das ist ja total uninteressant, davon zu lesen. Eigentlich hat der Mensch die Gabe zur Selbstbeobachtung. Aber er wendet es nie an, sondern er denkt sich selbst. Wenn alles mit der Realität so ist, wie der moderne Mensch es sich im Kopfe vorstellt, dann ist man froh. So schafft man sich allerdings viele Anläße, mürrisch zu werden oder Kontrolle ausüben zu wollen, und wird mit anderen viel Reibung erfahren. Und folglich wird sogar ganze die Welt unzufriedener und frustrierter. In einer Kultur, die eigentlich aus einem Feurwerk der Selbstverleugnung besteht, ist das auch kein Wunder, dass der Mensch sich schwer tut, sich  zu finden. Das Wesentliche im Leben als Besonderheit zu erklären? Aber wir kennen das alles natürlich. Es ist  stets eine beständige Herausforderung, durch die Tage zu kommen, und dabei wirklich etwas zu erreichen. Nämlich Stimmung und Lebensgefühl bei sich aufzubauen. Was einmal etabliert auch schwer wieder zu stürzen ist.

Auf der einen Seite der Stress. Der ganze Stress der Welt, der in meinen Augen eine Art Überforderung der menschlichen Möglichkeiten ist, Gewichte zu stemmen und Ballast zu tragen. Und das ganze Tun in der Welt, um Gewichte und Ballast weiter tragen zu können. Und man sieht einfach, wie es dem Menschen insgesamt geht: Er kann es nicht handhaben! Er verliert sich – er hat viel Stress erfahren, und kann sich aus dem Kreislauf der Hektik kaum noch befreien. Jeden Tag werden neue Impulse ausgesendet, die alten Gründe neu erlebt, die uns hektisch oder launisch machen.

Und auf der anderen Seite steht die Ruhe, der Frieden, die Harmonie, der Wohlklang, das Wirkliche im Leben. Aber auch Taten, die nun etwas mehr Bewusstheit anheim gestellt bekommen. Taten, die vor unseren Augen passieren, die wir auskosten, in jeder Einzelheit. So ein ganz anderes Leben ist das, wenn man in seiner Mitte ist. Die Resonanz wird anders, die Dinge fügen sich anders. Es ist dann oft einfach verträglicher, als würde es auch von daher am besten sein, so zu leben…

Für mich bedeutet diese Mitte eine Nähe zum Sein, zum Selbsterleben und Welt erleben. Es ist ein Standpunkt damit verbunden, von dem aus wir bevorzugt Dinge tun, die eine angenehme Wirkung auf die innere Landschaft haben. Wenn man „ich bin“ sagen kann, und darin etwas sieht oder erahnt, was unser Ganzes bedeutet, unsere Seele oder unser Selbst. Als eine Art Standpunkt der Beobachtung. Dort, wo wir Zeuge sind, wo nicht so viel oder  gar nicht mehr bewertet wird. Sondern wo wir mehr in Kategorien von Abläufen (Entwicklungen), Kräften und Gesetzen denken. Wenn wir überhaupt denken müssen.

Was dann im Alltag geschieht ist nicht mehr wirklich so relevant. Wer ein bisschen Gespür oder Feinsinn aufweist. der spürt auch immer mehr, worauf Dinge hinaus wollen und worin kein Gedanke uns so gut anleiten könnte.  Es ist die Intuition, oder sogar mediale Einsicht, in die Möglichkeiten einer Situation. Und wir spüren, es gibt da etwas, das will das Gute, und das zeigt uns den Weg…

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