Marduk war der wahre Herrscher über das Jungfrau Zeichen (Astrologie)

Jungfrau

Das Jungfrau Zeichen aber auch Merkur entspricht sich auf körperlicher Ebene mit dem Dünndarm. Im Dünndarm wird sehr praktisch ausgelesen, was für den Körper aufnahmewert ist, und das andere wird – nicht ohne Bearbeitung – weitergereicht. Mein Eindruck ist, dass darüberhinaus der Dünndarm auch für eine gewisse Integration steht, die für unser Lebensgefühl wichtig ist. Wir müssen andauernd Wahrnehmungen selektieren, manches erscheint als roh und bedrohlich. Das Nervensystem im Darmbereich ist oft beschrieben worden. Es gilt aufgrund seiner Größe praktisch als halb so wichtig wie unser Gehirn!
Der Mond herrscht übrigens über den Dickdarm (dafür steht auch die Wasser-Wiederaufnahme in den Körper via Dickdarm; Mond ist der Wasserplanet schlechthin).

Ich glaube, dass Dünndarm auch mit dem Herzen in einem Zusammenhang steht. Und dass es wichtig sein kann, in Bezug zu unserem Lebensgefühl hin und wieder diese Auslese-Funktion unseres kompletten emotionalen Daseins zu beachten. Was kommt von aussen an uns heran? Welche Gefühle anderer Menschen, welche Druck/Reiz/Reaktion-Bildung aus unserem vergangenem Leben. In erster Linie, so denke ich, lassen sich solche Probleme anhand der „Abscheidungs“-Funktion beheben. Auf Verstandes-Ebene der Verstand, der einen Unterschied feststellt zwischen Annehmbaren und Nicht-Annehmbaren. Auf psychischer Ebene entspricht das dem Auswählen der Einflüsse, die einem gut tun, und dem „daran vorbeigehen“ bei den Einflüssen, die uns nicht gut tun.

Es entspricht zwar einer universalen Funktion, dass ein Wesen Einflüsse aufzunehmen trachtet ber es muss auch eine Grenze geben. Man kann vermuten, dass dies in diesem Leben fundamental ein Gegenpol, aber ein gleichberechtigter Gegenpol ist, zu jedem Aufnehmen. Klar ist, wir orientieren uns niemals an der Funktion Abscheidung, Ausgrenzung als solche. Nein, das Leben kennt eben eine klare Richtung. Und es orientiert sich nie negativ. Alles was das Leben will, ist positiv orientiert. Wir scheiden aber ab, weil wir es im Grunde nicht aufnehmen, was wir zu uns nehmen. Es ergibt sich aber nur indirekt. Und nicht durch direkten Willen.

Ein vernünftiges Leben  muss diesem natürlichen Willen folgen, sonst ist es unvernünftig. Tatsächlich entdecken wir diese Unvernunft im Menschen an sich, bei jedem, überall, auch bei mir. Als nicht sonderlich auffallende Betrübung der Stimmung. Wir können  uns lange Worte schenken, denn wir kennen es alles, dass wir im Leben eigentlich niemals uns treiben lassen können, weil uns dann Kräfte in Richtungen bringen, die nicht gut für uns sind. Es kommt auf einen Willen an, der sich klar genug daran orientiert, was der Mensch und seine Seele braucht.

Neptun

Manchmal möchte ich sagen: In diesem Leben unterliegt alles und allem dem Neptun Prinzip, das Leben auch im tiefsten Materialismus (!) will den Fluß der Ewigkeit erhalten. Im Materialismus: Den Fluß des Geldes. Nicht verwunderlich ist es, dass man auch Geld dem Neptun Prinzip zuordnet.
Auch das Kollektiv, seine Schattenaspekte besonders, sind im Fische Prinzip gegenwärtig. Man spürt dieses Kollektiv, wie es ist, auch wenn sich das Kollektiv anders zeigen will. Was wirklich ist, liegt im Verborgenen, aber mancher erblickt und erspürt diese geheime Zone. Geheim ist sie aber nur jenen, die sich nicht im Klaren sind, wie sehr ihr Standpunkt eingefärbt ist von kollektiven Sichtweisen. Das Eigene kann nicht getäuscht werden, nur vergessen sein. Man ist, sobald man sich über das Eigene bewusst ist, zumindest autarker als alle anderen – auch wenn man sich mit Neptun oder Fische im Sein und Nichtsein verliert.

Neptun hat solche Entsprechungen; es  hat aber  auch eine enorme Entsprechung zur Erhabenheit. Es soll zwar alles im Fluß sein, reibungslos sein, geschmeidig, weich, angenehm, den Geschmack treffend, aber es soll auch betörend sein.Weil höherführend. Romantik, Verzückung an der Schönheit. Während Venus für die Ästhetik als solche steht.

Die vollständige Integration dessen, was uns im Seelischen ausmacht, und was von dort nach Erfüllung drängt. Insoweit der Nebel von blind agierenden Kräften durchleuchtet wurde: Das würde uns glücklich machen und was fänden wir? Den Äther? Die Freiheit, wirklich grenzenlos zu sein, oder sagen wir weitaus weniger Grenzen vorzufinden, als wenn man nicht so wach wäre?

Neptun ist auch dieses spirituelle gewisse Etwas. Die Ahnung, dass es etwas Höheres gibt.  Oder gar die Erfahrung. Der Bereich im Sinn, der zugänglich wird, indem man nichts willentlich herbeiführen will, trotz der ungefähren Ahnung, was man erfahren will oder erleben will. Möglicherweise ist die Lust am Abenteuer ein viel besserer Türöffner für das Reich Neptuns, als die Bereitschaft alles anzunehmen, was auf diesem Wege geschehen mag. Aber wie beim Darm gezeigt (Jungfrau/Merkur ist das Gegenüber von Fische), muss man auslesen und prüfen, was man weiter reicht oder aufnehmen will, um davon erfüllt zu sein.

Die Hormone im Körper werden Neptun zugeschrieben. Auf diese Weise verbindet der Körper Wirkungen von Ort zu Ort. Mit den Hormonen ergibt sich ein Einfluss auf unser Bewusstsein (neben den Botschaften an Organe usw.).

Mit den Hormonen und übertragbar auf Fische, ergibt sich eine   Verführung des Körpers, gerichtet an unseren Geist. Psyche an Geist.

Waage

Waage ist die Bezugnahme auf ein Gegenüber,  auch der Bezug zur Geschäftigkeit: Benutzen der Intelligenz um Geld zu machen=das wäre Merkur, einfache Vernunft; aber man begegndet einer Sache ebenso wie dem Menschen und einigt sich auf ein Entgegenkommen für eine Leistung. Das Menschliche, obwohl noch so sehr verkleidet, wird bei jedem geschäft erfahren als eine beständige Kontaktmöglichkeit, in der sich die Verteilung dessen ergibt, was die Auslese vorher (Jungfrau) ergeben hat.

Das Problem Neptun

Ich glaube, dass Neptun ebenso wie das Jungfrauzeichen in unserer Welt astrologisch gesehen tatsächlich die Hauptprobleme darstellen. Es fehlt nicht nur Medialität (Neptun), sondern vor allem Empathie (Neptun), universelle Liebe (Neptun) bzw. Menschenliebe, Sanftmut (Neptun)…. (alles höhere Neptun Entsprechungen), dagegen finden wir viele niedrige Neptun Entsprechungen. IIllusion, Lüge, Täuschung, Verschleierung, Betrug bis  in die höchsten Kreise, Verdrehung von Wahrheiten bis zum Glaubensdogma oder zumindest Idealismus und Hoffnungsschimmer (Ausrede, etwas in der Welt zu ändern, weil eines Tages wird alles besser, blinder Glaube).
Auch was die Gier in Bezug auf das Geld angeht.  Wer viel Geld hat (in Geld „schwimmt“ analog Neptun), macht sich tendenziell auch viel vor, lebt abseits des Lebens und hat dann auch nicht selten Angst vor dem Neid anderer (Neptun=Angst vor der Mitwelt, Angst vor dem  Kollektiv, welches  emotional und druckmachend reagiert und zB den Finanzmarkt und das Geld abschaffen will. Also kontrolliert man einen Schritt davor (in Steinbock) die Gesellschaft, damit man den eigenen Vorteil  behalten kann.

In manchen Zeiten und an manchen Orten wurde man mit Ausgrenzung bestraft, wenn man nur komisch geguckt hat. Das Erbe der Erfahrung von sozialen Welten steckt nicht nur in unserem Gedächtnis aus diesem Leben, sondern steckt auch im seelischen Gedächtnis von vorherigen Leben.
Diese Welt hatte uns oft die Erfahrung gegeben, in fürs Leben ungünstige Verhältnisse zu kommen, wenn wir nicht genügend auf die Umwelt achten. Unsere Natur gibt Bedingungen vor (Hormone, Stimmung, Verletzlichkeit versus Offenheit, Lebensgesundheit), ebenso wie das Kollektiv diese bedingungen aufstellt (Geburt von diffusen Ängsten, weil man anders als das Kollektiv sein könnte).

Das Neptun Problem entstand, weil Marduk mit seiner stringenteren Art nicht mehr über Jungfrau herrscht. Merkur hat diese Rolle übernommen, weil er nach Marduk am geeignetsten war. Wirklich herrschen tut Merkur jedoch in Zwillinge.
Nachdem nun Marduks Zerströung ein energetisches und auch qualitatives Niveau hinterlassen hat, das eine Schwächung darstellt. Sind die unmittelbarsten Zusammenhänge im astrologischen Zyklus  durcheinander geraten. Da dem Fische und Neptunprinzip nun eine klare Jungfrau Gegensätzlichkeit fehlt (durch einen noch eindeutiger zu Jungfrau passenden Planeten als Merkur oder der Asteroid Chiron es tut), wird das Neptunzeichen leicht übermächtig, sobald es um irgendeine Form von energetischer Abwärtsentwicklung kommt.  Der Glaube (Neptun) bei uns Menschen, ist vielleicht wirklich der Dreh- und Angelpunkt, und die Ängste, die entstehen, wenn wir keinen Halt im Glauben mehr haben (Neptun). Wohlgemerkt, früher war es vielleicht sonstein  Glaube, heute der Glaube an Geld oder Arbeit und Technik-Lebensersatz. Aber massgeblich ist, die Entwicklung wird weitergeführt, wenn der Mensch das zum Wissen machen kann, was er erst nur glaubt. Die Wirklichkeit analysieren – wem würden wir das zutrauen, wenn nicht der Jungfrau. Durch eine klar „lebensorientierte Einstellung“, hinsichtlich des Konkreten, wird ergründet, was hinter den Schleiern des Wahrnehmbaren steckt. Es wird zwar immer irgendwo Glaube sein, aber eigentlich sehr viele Dinge können aus ihrem Glaubenzustand befreit werden, zum Wissen werden (druch Erfahrung oder Nachvollzug, oder andere einfache Gewissheit). Dafür muss man das Leben durcschauen und eigenständig denken und nicht abhängig vom Kollektiv (Neptun: Die Wolke von verdichteten Vorstellungen um einem herum, aber eben ist das, was Leute denken, eine Wolke, keine Realität).

Jedenfalls die Fische/Merkur Achse – ich glaube diese Achse könnte man als grundlegend zur  gesamten Lebensauffassung setzen. Wie jemand zu seinem Leben und dem Sein steht. Eigentlich, wenn man es sich überlegt, ist gerade an diesem Punkt bzw. Achse das Hauptproblem der meisten Leute auf der ganzen Welt. Es dreht sich sehr vieles um Glaube (12. Haus/Neptun) und Existenzbewältigung (6. Haus) ohne sich dabei als Individuum zu verlieren. Es ist bei Jungfrau eben mehr gefordert, als bloß hauszuhalten, man muss alles gewichten an der Messlatte, wie sich das Leben dabei ergibt. Man bringt eigentlich auch in Ordnung, und haushaltet nicht nur. Und wo man etwas wie bei der Jungfrau ordnet und dafür sorgt, dass es funktioniert, hat man einen gesunden Sinn für das Leben. Ein starker Neptunbezug vernebelt grundsätzlich diesen Sinn – aber ist die Weite, die man zulässt, in der rechten Frequenz (weil zB in einer guten Stimmung), kann man mit Neptuns Eifer und Grenzenlosigkeit diesen Sinn ebenso voll und klar erfahren.

Wegen der Zerstörung Marduks. Nach Jungfrau hat auch Waage etwas gelitten, da der Zyklusschritt von Jungfrau zur Waage nicht mehr so klar fundiert ist durch das Fehlen des klaren Jungfrau Marduks.
Man verliert leicht das Gegenüber als Mensch aus den Augen und sieht einerseits vermehrt Sachen statt Menschen (der Fokus richtet sich zB eher aufs Geld, Material usw. vermutet in dem anderen  ein Betrüger  und dass man deshalb alles genau kontrollieren muss an der Sache; anstatt Menschenkentnnis auszubilden, mit dem sich zwielichtige Situationen und Personen durchschauen lassen). Andererseits hat man vermehrt den eigenen Vorteil im Auge, nicht mehr so sehr die Gemeinsamkeit als Mensch; etwa dieselbe Ausgangslage zu haben (zB bei einem Geschäft nicht übers Ohr gehauen zu werden; oder bei Konzernen lieber im Wettbewerb versuchen druchzukommen als in der Kooperation, es sei denn man schliesst dunkle Kartellverträge ab).