Ausblicke 2017

Herbst 2016

Der Herbst ist eine Zeit der Loslösung, Besinnung und Befreiung. Nicht selten verbinden wir sowohl mit dem Herbst und besonders mit dem Frühling eine Zeit der Reinigung, was möglicherweise direkt auf kosmische/jahreszeitliche Einflüsse zurückgeht. Und nicht nur ein psychologischer Effekt ist. Anders gesagt: die jahreszeitliche Wandlung, die mit dem 21.9 und 21.3 eines Jahres verbunden ist (Äquinoktien), scheint einen Impuls zu bedeuten, der die Dinge allgemein lockert. Ob es sich dabei um psychologische Themen, biologische Entschlackung oder energetische Reinigung handelt. Ausserdem scheint zu allen Jahrzeitpunkten (auch den 21. Juni und 21.Dezember) es so zu sein, dass die kosmischen Aufstiegsenergien, besser gesagt die höheren Schwingungen, die zuvor bereit gestellt wurden, endgültiger und nachhaltiger verankert werden. Besonders zu diesen Jahreszeitenwechseln erleben wir mehr oder weniger die Stufen, auf die es mit dem Aufstieg hinauf geht, in eine neue Ära. In dem Sinne, dass wir wirklich weiter gekommen sind zu diesen Zeitpunkten und die Anstrengungen, die die Stufenschritte mit sich brachten, vergangen sind – obwohl die neuen Stufen bereit stehen und wiederum anstrengend erscheinen könnten, oder herausfordernd.

Interessant finde ich auch die Rauhnächte zwischen den Weihnachtsfeiertagen und ca. 6 . Januar des neuen Jahres. Eine ultimative Zeit der Besinnung und der spirituellen Erfahrung. Rückblickend erlebte ich diese Wochen der Rauhnächte oftmals als eine Zeit, wo ich mir selbst sehr nahe kommen konnte und auch die Saat auswerfen konnte für weitere spirituelle Erfahrungen besonders im folgenden Frühling. Dass ich diese Rauhnächte bereits im Oktober erwähne liegt vielleicht daran, dass man leicht an dieser besonderen Zeit vorbei geht. Wenn man in einem bestimmten Alltagsrythmus ist, findet man nicht von heute auf morgen da heraus. Aber wenn man früh genug darum weiss, beginnt man bereits anfang Dezember mit einer gewissen Vorfreude auf den Jahreswechsel und die Rauhnächte zuzugehen.

Ein passendes Video von mir dazu auf Youtube:

Was ist der Aufstieg?

Wie ich den Aufstieg sehe, habe ich bereits an verschiedenen Stellen erwähnt. Es schadet nichts, noch einmal kurz darauf einzugehen. Für mich ist der Aufstieg ein Weg in die Spiritualität. Was Spiritualität ist?  Das zu beschreiben, mag bereits zig Bücher füllen. Spiritualität ist meinem Verständnis nach kurz gefasst ein Weg ins wahre Leben. Wir werden die menschliche Gemeinschaft endlich als solche erfahren, und nicht mehr als in die unfassbar absurden Bedingungen der modernen zivilisatorisch-kapitalistischen Grundhaltung.

Weil der Aufstieg uns zur Freiheit und Befreiuung des Selbst führen will, es so wichtig, sich mit sich selbst auseinander zu setzen . Besonders was den Aufstieg betrifft, sollte man nicht zu viel von der äusseren Welt erwarten.
Die Erlösung geht von innen aus. Viele Menschen werden erwachen, anders denken und fühlen, und dann die Umstände immer weiter ändern.
Die Umstände werden sicher ganz anders werden, besonders was die Existenz angeht. Doch bevor dies konkret wird, ist es für uns selbst erlebbar, wie sich etwas an dem ganzen „dimensionalen Erleben des Daseins“ ändert. Und was noch wichtiger ist: durch die kosmischen Energien ausgelöst, werden öfters jene Strukturen oder Muster uns bewusst gemacht, die mit uns oder unserem wahren Weg ins Sein nicht mehr kompatibel sind. Damit wir diese nicht für uns geeigneten Wege verlassen. Meistens handelt es sich dabei einfach um Einstellungen, aber auch Erwartungen und Vorstellungen.

Was auch immer diese Muster sind, es kann sehr verschiedene Inhalte bei jedem Menschen haben. Es fühlt sich dann einfach an, dass es uns nicht behagt, dass es etwas anderes und wichtigeres gibt, dass es uns (oder das Leben allgemein) stört. Es kann vorkommen, dass wir immer deutlicher wahrnehmen, wie wir vor eine unüberwindbare Mauer geraten, wenn wir gewisse ungesunde Erwartungen, Einstellungen oder Verhaltensweisen beibehalten. Das betrifft auch das Zusammenleben mit anderen. Das hört sich zugespitzt an, und ich will deshalb sagen, so heiss wird die Zeit nicht werden. Aber so ein bisschen wird man es sicher bemerken, dass man sich mehr und mehr besinnen muss, was allerdings bedingt durch die Aufstiegsenergien immer leichter fällt.

Habt ihr auch schon festgestellt, wie manche Leute jetzt immer starrer in ihren Ansichten werden, zum Teil auch harsch und unbarmherzig (weil sie typischerweise nur sich selbst sehen)? Dass es manchmal  erinnert an jene Anekdoten, die von Paul Watzlawik geschildert wurden: Man stellt sich einen Nachbarn vor, der sehr übellaunig ist, und es kam der Paketdienst. Der Nachbar war nicht da, man hat das Paket für ihn angenommen, jetzt bringt man ihm das Paket.  In der Erwartung , dass dieser Mensch ja sehr übellaunig ist, geht man zu diesem und redet sehr übellaunig „Hier haben Sie ihr verdammtes Paket“, und dann wird der Nachbar natürlich gleichfalls übellaunig und man sagt sich oder seiner Frau später: „Siehste, ich hab es ja gewusst, dieser Nachbar ist übellaunig.“ Ich habe nicht selten solche Projektions-/Reaktions Muster beobachten können – sogar bei mir selbst. Manche Freiheit taucht jetzt auch auf, und man kann versucht sein, die Realität aus den Augen zu verlieren. Etwa, dass man glaubt, gewisse Regeln wären nicht mehr zeitgemäß, und man missachtet die Regeln, die es in dieser Welt noch gibt und gerät in Konflikt mit diesen Regeln. Bereitet sich und anderen ohne Not Unbehagen.
Es kann also wichtig sein, bei diesen momentan und künftig stattfindenden Befreiungen (die durch kosmische Energien begünstigt werden) immer wieder wachen Auges sich umzuschauen, was die Konsequenzen des Tuns und Handelns sind. Edgar Cayce hatte den Aufstieg ja bereits um die 1900 beschrieben als eine Zeit, „wo man aufeinander acht geben muss“, aufgrund der Dynamik, die diese Energien auf das Leben bedeuten.
Heute könnte man sagen, man sollte etwas Acht geben, ob man anderen unbemerkt Druck macht – aufgrund der auseinander divergierenden Welten (verschiedene Sichtweisen und Lebensweisen), und der gesteigerten Einflüsse auf das Nervensystem.

Noch sind wir nicht in einer anderen Zeit, und die Umstände und Menschen im Kollektiv hinken der Zeit gewisserweise nach. Manchmal kommt mir zB beim Spaziergang durch die betriebssame Stadt regelrecht so ein Eindruck, als wäre all das Tun eine Verweigerungshaltung der „Realität“ gegenüber. Realität in Anführungszeichen, weil die Realität des Wandels von den Wenigsten als ein Ende der alten Zeit und alten Bedingungen angesehen wird, und deshalb diese alte Realität noch so mächtig ist. All dieses Tun braucht nicht mehr getan werden, eigentlich. Jedenfalls nicht in dieser Weise.
Auch ist mir aufgefallen, dass scheinbar immer mehr Leute es nicht mehr auf der Arbeit gefällt. Mitunter beneiden sie immer mehr jene, die nicht arbeiten gehen und man merkt es.  Früher war das hinnehmbar, weil der Stressfaktor der momentanen Energien/Energieanstiege noch nicht gegeben war, was man als Einflüsse auf das Nervensystem beschreiben kann.

Während immer mehr Menschen innerlich sich fragen: „Was ist das für eine Welt, das ist so nicht richtig…“ Doch die Reaktion der Wut ist definitiv der falsche Weg. Warum? Weil Wut überhaupt nichts ausser weitere Wut bewirkt oder Verschlossenheit, oder Blockade. Man glaubt so gerne, wenn man wütend wird, kann man ausdrücken, dass etwas nicht richtig ist und andere werden es dann endlich sehen. Aber was sie sehen sind nur wütende Menschen, die sonst keine Bedeutung für sie haben ausser als wütende Menschen unsympathisch zu sein. Ausserdem beeinflusst Wut oder Ärger das eigene Erleben von Zeit extrem negativ. Es geht gerade in diesen Zeiten um Friedfertigkeit und Gelassenheit, weil das die Vorraussetzungen sind , um sich zu befreien und ins Seins zu kommen. Nur so wird man die Zeit als wunderbar erleben, in die wir immer mehr gelangen.

Als sehr behaglich empfinde ich es, dass es einem leichter fällt, gewisse negative Energien, die zB von anderen Menschen herrühren, ausser Acht zu lassen und sich nicht mehr so viel daraus zu machen. Man kann andererseits in diesen Zeiten eine besonders heftige Erfahrung machen, wenn man sich zu sehr auf diese Leute einlässt. Es hilft nichts, man muss sich manchmal sagen, man lebt in zwei Welten oder manche Leute bieten nicht an, eine Gemeinsamkeit zu erfahren. Diese Gemeinsamkeit erfahren zu wollen, indem man sich ihnen zu sehr öffnet oder bereitwillig alles mitmacht, was sie von einem wollen, führt einen nicht gerade zu einer tollen Erfahrung. Gerade spirituelle Menschen sind es ja, die damit zu „kämpfen“ haben, worauf sie sich einlassen, weil sie in der Regel offener sind und viel mehr „Input“ an Energien abbekommen können.

Das wäre am konkretesten, was ich über den Aufstieg als Prozess schreiben kann. Aber man fragt sich natürlich, wie geht es weiter? Dahingehend bin ich auch selbst gespannt, aber  umso näher es an 2018 geht, desto klarer werden auch unsere Ahnungen. Ggespannt  bin ich gleichsam auf das nächste Channeling von Sabine Richter.

Was mir auffällt, ist eine Intensivierung der Träume, besonders was die Botschaften der  Seele anbelangt…

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