Spiritualität

Statements, Standpunkte

Spiritualität ist ein Ausdruck für ein wahrhaft verwirklichtes Leben…
Entfaltete Wahrnehmungsfähigkeit.
Frieden im Herzen.
Leben, Natur und Mutter Erde wert schätzen. Das erlebte Gefühl und nicht nur Gedachte „Alles ist eins“.

Alles weitere ergibt sich, wenn wir aus der inneren Kraft des Selbst zu leben beginnen. Unsere Seele darf in den Talenten aufblühen, über die sie verfügt.

Kosmisches Selbst? Das Selbst hat kosmische Dimensionen, insofern es Wesensqualitäten aufzeigt, die es in die Nähe göttlicher Wesen bringt. Wenn wir Erleuchtungen haben, und uns selbst erkennen, unsere Seele spüren usw., dann wissen wir, dass unsere Urquelle Gott ist. Dann wissen wir, dass wir ein Funke des Gottes sind, der dieses Universum der Liebe erschaffen hat. Alle Lichtwesen, auch Pflanzen und Tiere, tragen in sichdiesen Funken. Ich weiss nicht wie es mit Dunkelwesen aussieht – meine Annahme zielt dahin, dass Dunkelwesen sich über ihren Ursprung nicht im Klaren sind. Sie sind zu tief gefallen, und haben diesen Ursprung vergessen und sind nicht gewillt, die dunklen Facetten ihres Seins zu transformieren. Oftmals würden sie in ihrer „Größe“ geschrumpft werden, wenn sie sich der natürlichen Ordnung des Lichtes anheim stellen würden. Nachdem sie die dunklen Blockaden abgeworfen haben, würden sie erst dann wieder wachsen können,  in einer unendlichen Harmonie des Lichtes.

Seele, die die kosmischen Gesetze kennt und nach ihnen leben will. Seele will die Inhalte des Lebens erleben. Die Seele kennt aber nur Leben als eine Harmonie, und nicht als Zwietracht (welches durch ein übersteigertes Ego hervorgebracht wurde).

In uns allein, ist die wahre Schatzkammer. Das sind die Münzen und Kelche des Tarot: Talente entfalten und einsetzen für das Gute im Leben, um das Lebensgefühl und die Harmonie im Leben zu steigern (innen und aussen).Das Geld, die heutige Währung, erscheint mir ein Ersatz für den echten Reichtum unserer eigenen Innenwelt. Schon wenn wir etwas wissen, ein Geheimnis des Lebens ergründet haben, und das können auch Talente sein, die wir entfalten, dann ist das wie eine bare Münze, denn wir können es weiter verwenden. Leute werden kommen und danach fragen, dass wir für sie etwas mit unseren Talenten tun…

Die Schwerter und Stäbe des Tarot sind die Mittel unserer Persönlichkeit und des Geistes, die gerade in dieser drei dimensionalen Welt nötig sind, um bestehen zu können: mit Entschiedenheit und Tatkraft, richtige Wege zu wählen und zu gehen. Sich für das Richtige  einsetzen. Energien kontrolliert und zielorientiert einzusetzen. Das Ziel kann serh verschieden sein. Das Ziel kann ein Hier und Jetzt sein, als eine Stimmung, in die man kommen will, oder eine Zukunft, als Tat, die man vollbringen will. Eine spirituelle Reise hat meines Erachtens das Ziel, zur Erleuchtung zu kommen, bzw. neue Dinge zu erfahren. Es ist etwas, was sowohl im Hier und Jetzt Früchte bringen soll (Verbesserung des Lebensgefühls), als auch in einem Morgen (neue Erfahrungen).

Persönlichkeit und Geist sind beide das Gefährt für die Seele – um auf Erden zu sein, ohne dass die Seele „verloren“ geht.

Seelisches wird erfüllt, wenn wir Freude, Liebe, Glück, Harmonie, Einheit mit dem Leben erfahren. Wenn wir unsere Talente ausleben, und in kreativer Tätigkeit die Schöpfung widerspiegeln oder sogar  der Schöpfung helfen, durch die „guten Taten“. Aufbau der guten und nährenden Kräfte.
Aber! Man muss nicht wirklich etwas tun, um seiner Seele etwas gutes zu tun. Es geht vor allem ums Erleben, ums Wahrnehmen. Energetisch gesehen, können wir sehr vieles tun. Unsere Seele kann andauernd sich mit Bäumen verbinden, oder Tieren und man kennt den Spruch: Energie folgt der Aufmerksamkeit. Unser ganzes Schauen ist eine ständige Entsenden von Energien. Und es ist in erster Linie unsere Stimmung, die übertragen wird.

Wenn man mit den Augen der Seele in die Welt schaut, so ist das ein Blick der Liebe. Diese Liebe möchte zunächst nichts von anderen, und will auch nichts geben – es ist einfach nur Liebe. Ein Bewundern des Lebens, sich Erfreuen am Leben. Staunen.

Es ist mir sehr viel Wert, mich der Mutter Erde zu vergegenwärtigen, dieses Planeten, dieses Ortes, mit seinen Lebensformen darauf. Ein Blick, ein Lauschen genügt, und es kommt wir manchmal wie ein Paradies vor.

Wenn man Spiritualität auf einen gemeinsamen Nenner bringen wollte, wäre Spiritualität wohl ein Ausdruck für Verbundenheit. Aber es geht nicht darum, sich irgendetwas einzuverleiben. Abhängig zu sein. Nein. Es ist einfach ein Gefühl oder eine Wahrnehmung der Verbundenheit mit dem Leben. Nicht nur ein Gedanke, sondern ein Begreifen, ein Gefühl. Verbunden sein mit den verschiedenen Wesen und Lebensgeistern da draussen, mit Mutter Erde, oder dem Leben an sich, das hier stattfindet.
Aber wichtig ist auch, dass wir irgendwie mit uns selbst eine solche Verbindung finden. Mit unserer Seele.

Was für jeden spirituellen Bezug wichtig wird, ist auch die Gestaltung der Energien um einen herum (sofern man diese gestalten kann). So ist eine weisse Wandfarbe psychologisch gesehen absolut nicht gut. Ausserdem ist es eine Farbe, die eher wie eine tote Farbe wirkt: nämlich farblos.
Blumen können ebenso wie eine Farbe die Energien in einem Raum anheben. Feng Shui  kann manches Desaster energetischer Wirkungen vermeiden helfen (keine offenen Linien zwischen Türen oder Fenstern). Geogmagnetische Störzonen können manche Schlafprobleme erklären (nun ist es nur das Problem, diese Störzonen festzustellen; evtl. versucht man es mit Medialität, Pendel usw.  – man sucht eine solche Störzone in der Umgebung und prüft, ob man nicht auch selbst auf so einer schläft).

Eine Reise beginnen

Der Beginn ist das Schwierigste. Es hilft oder ist sogar nötig, dass man etwas besonders erfahren will, dass man sich einstimmt auf den Gedanken oder noch besser die Stimmung: Dass da noch etwas höheres, anderes ist… – bald schon beginnt man es zu spüren.

Das Besondere an diesem Ort Erde, in der dritten Dimension, das ist die Trägheit. Die Trägheit der Gedanken, die Trägheit des Stofflichen, die Trägheit der Gefühlswelt. Die Schwere des Negativen hallt nach, länger als uns lieb ist.
Die Gewohnheiten hallen nach. Die Verletzungen. Usw.

Mit der Trägheit ergibt sich auch, dass wir für spirituelle Bemühungen, die ein Ergebnis bringen sollen, täglich diese Bemühungen wiederholen müssen. Wie bei einem Ritual. Der Koran mit seinen festgelegten Tageszeiten (Sonnenstand) für Gebete ist ein Beispiel dafür (nur wird es heute zu selten mit Inhalt gefüllt und nur runtergespult).

Ein Impuls wird an einem Tag gesät, und kann am nächsten Tag fortgeführt werden, und der Impuls wird immer stärker. Bis dass die (alte) Weltsicht bricht, und andere Dinge in der Wahrnehmung auftauchen. Wo das Spiel mit der Trägheit erneut beginnt, so dass wir diese neuen Dinge und Erlebnisse mit jedem weiteren neuen Tag vertiefen und wie man so schön sagt: Am Ball bleibt… – es wäre ein Kinderspiel, wäre die Welt da draussen nicht so oft ein Faktor, der uns Entscheidungen abverlangt, uns in Rollen zwingt, die uns nicht angemessen sind, oder auf sonstige Art belästigt oder zur Sorge treibt. Die Gesellschaftsordnung mit ihrer zerstörerischen Kraft der Desintegration (durch künstliche Not, Zwang, Pflicht und Schuld) ist eine Belästigung des Menschen. Aber insofern uns die Spiritualität oder die spirituelle Erfahrung mehr bedeutet als diese alte Welt, ist es nur eine Herausforderung, eine Prüfung.

Wir werden geprüft, wieviel es uns wert ist, trotz der Umstände Mut und Flexibilität in uns auszubilden. Umso größer die Prüfung, umso konsequenter muss unser Geist arbeiten. Umso konsequenter müssen wir uns entscheiden, zu eigenen Haltungen zu stehen. Die ständige Begegnung mit anderen Menschen kann dies ins Extreme herausfordern, besonders wenn wir jung an Jahren sind. Denn sie stehen ganz woanders, in der Matrix, und wir wollen unsere eigenen Gedanken und Gefühle leben. Aber sind unerprobt und es fehlt eine Erleichterung durch das Aussen. Sehr selten erleben wir authentische Menschen. Die meisten spielen ihre Rollen. Man wird öfter den Eindruck haben, nicht von dieser Welt zu sein, oder nicht hinzuzugehören. Es ist keine Einsamkeit, wenn wir stattdessen andere Kräfte oder Wesen des Lebens wahrnehmen. Wenn wir uns vergewissern, dass so, wie wir sind, sehr viele Menschen sind. Menschen, die aufwachen wollen, oder bereits in vielen Facetten aufgewacht sind.

Die innere Leere gibt es nicht!

Die innere Leere gibt es nicht. Es ist ein Konstrukt der Vergesellschaftung, der Erziehung, der Matrix. Ein Resultat der Traumatisierung, die schon mit der Geburt begann.
Ständig wurde uns gesagt, was wir tun und sein sollen. Selten haben wir Bestätigung erfahren, so sein zu dürfen, wie wir sind oder wie wir es ausprobieren wollten. Ein Sollwert wurde in uns gepflanzt. Wer aufwachen will, muss vor allem diesen Autoritätskomplex überwinden, so dass ihm zB das Wort „soll“ nicht mehr an äußere Anforderungen erinnert, sondern an etwas Seelisches gemahnt. Etwa, wenn man sagt, „man soll glücklich werden“, dass man das als universelles Gesetz versteht, auf einem Vertrag, den jeder unterzeichnen würde. Weil dieser Vertrag als eine zu erfüllende Aufgabe mit dem inneren Gesetz übereinstimmt, das wir Gewissen nennen können.
All die Verträge, die Abhängigkeiten und „Pflichten“ in dieser Welt, basieren auf einer Moral des Ausbeutens. Das meiste Wissen, das von den sogenannten Eliten und sogenannten Experten verbreitet wird, basiert auf einer nicht genügend umfassenden Welt sicht. Die Haltung, wonach Unmenschlichkeit sichtbare Grausamkeit voraussetzt, lässt so vieles geschehen, im staatlichen Auftrag, wo ein Mensch unmenschlich behandelt wird. Menschlichkeit und Würde kann man nur erfüllen, wenn man Gewissen hat bzw. Gewissen beachtet. Das einzige, was man gewissenhaft betreibt, ist die Aufrechterhaltung der Dummheit, und die Aufrechterhaltung der erschwerten Existenzbedingungen, um die Sklaverei fortzuführen.

Die indirekte Folge der ganzen Gewissenlosigkeit in dieser Welt ist die innere Leere. Aber sie ist nur eine Illusion. Sie ist das, was realisiert und manifestiert wurde, durch die oben genannten Zwänge, Lügen und Dummheiten. Mit dieser Triade des Bösen leben wir am Leben vorbei. Es kann nicht anders geschehen, dass man dann leer wird. Von allen guten Geistern verlassen ist. So muss der Mensch sich wieder die guten Geister suchen, die ihn beleben. Gute Geister, das sind alle guten Sachen im Leben. Alles ist beseelt und allem wohnt ein Geist inne. Ob es um Lehmfarbe versus Dispersionsfarbe geht, um natürlich enstandene Eiweisse, oder durch gen Mutationen erzeugte Eiweisse. Je nach Art und Weise, wohnen diesen Dingen andere Geister bei. Man könnte auch Energien dazu sagen. Auch ob wir gutes oder schlechtes denken, es ist der Geist, der dann in uns wohnt, die Energie, die in uns ist.

Die vermeintlich innere Leere treibt uns zu Dingen, zum Haben, zum Kaufen, zum Zeitvertreib, zur Selbstverlorenheit. Die innere Leere ist ein Gefühl, und es spiegelt einzig und allein die fehlende Hinwendung zu uns Selbst. Wo wir uns nicht mit dem Leben beschäftigen, wie kann da ein Gefühl für uns selbst entstehen? Ständig wurde das weg genommen, dieses Gefühl. Ich bin der Ansicht, wir können dieses Gefühl ziemlich schnell wieder aufladen, mit Frohsinn, Leichtigkeit und Glücklichsein. Der Sinn, der berühmte Lebenssinn, ergibt sich von selbst – er kann nicht erdacht oder gesucht werden, er kann nur gefunden sein. Wenn wir uns erlauben, in diesem Ort, zu dieser Zeit, zu leben. Und uns als Lebewesen begreifen, das jetzt hier ist und an der Herrlichkeit des Daseins teilnehmen darf, das nicht vereinsamt ist, sondern zusammen mit sehr vielen anderen Wesen hier sein darf. Auf einer besonderen Reise ins Licht… – das war zu allen Zeiten so, aber mit dem Aufstieg ist diese Reise ins Licht sogar viel konkreter geworden.
Dieses Licht, zu dem die Seele hinwill, ist bereits in uns. Es ist schon immer so gewesen. Eine Sorgenlosigkeit kann wichtig sein, damit wir zur Kraft finden. Aber noch mehr wichtig ist das Denken, das nämlich entscheidet, worüber wir uns sorgen sollen. Als ich meine Erleuchtungen hatte, waren alle Sorgen dieser Welt plötzlich wie weg geblasen und ich wusste, das Schicksal entscheidet sich nicht durch Behändigkeit, im Umgang mit dem äusseren Leben. Es entscheidet sich durch das Weitergehen. Meine Sorge wurde nun, bloß nicht mehr das Bewusstsein verlieren. Es war keine Sorge wie bisher, eher eine Mahnung. Dieses Bewusstsein um die Einheit mit allem, um die verborgenen Bedeutungen von Symbolen oder Formen, und das Bewusstsein um das, was die Seele verlangt, das Bewusstsein um Omen als Wegführer durch das Schicksal. Aber obwohl ich diese Sorge oder Mahnung begriff, war ich damals vor 15 Jahren unreifer als ich es jetzt bin. Ich sah die Notwendigkeit einen Umzug zu planen. Und schon begannen die alten Sorgen erneut, jetzt den Vermieter kündigen, neue Wohnung suchen, Ämterkram und das mit den Ämtern war schon immer mein Problem. Und ich konnte beobachten, wirklich stündlich mit jedem neuen Atemzug beobachten, wie sich mein Bewusstseinszustand innerhalb eines Tages so sehr verflachte, dass ich jedes Gespür um die Energien um mich herum verlor. Diese alten  Sorgen mahnen uns nicht, sondern sie rauben uns Energien.

Wir kommen zu einem inneren Ort der Kraft durch Stille, Einkehr, Nichtstun, Besinnung auf den Augenblick, Sorgenlosigkeit. Ich glaube, es liegt einigermaßen Heilkraft darin. Denn wenn wir nichts tun, und dennoch glücklich sind, geht das in unsere Wurzel. Es ist ein gutes Zeichen für unsere innere Kraft, wenn wir bedingungslos glücklich sein können. Aber wie dem auch sei, dieser Ort der Stille ist nicht ohne Fülle.

Warum gibt es die innere Leere nicht? Weil jeder Augenblick eine kosmische Fülle bedeutet. Weil in jedem Augenblick ereignen sich Kräfte und Elemente. Sie ordnen sich nach einer kosmischen Gesetzmässigkeit an. Genauso sind auch wir: Wir sind mit unserem Körper , Geist und Seele ein Ausdruck höherer Kräfte oder überhaupt Ausdruck von Kräften.

Verschiedene Momente von Erleuchtung und Visionen haben mir gezeigt, das dem so ist. Eine Pflanze bewundert jeden Tag aufs Neue die Sonne, und die Sonne erzählt der Pflanze, die Bedeutung des Lebens und des Alls. Es ist wie ein Lied, dem die Pflanze zuhört. Ein Lied, das zum Inhalt hat, wie Gott und die Schöpfung wirkt. Und das ist eine Herrlichkeit. Das zu erkennen, ist schon genug, was man dem Leben abgewinnen kann. Als ich meine Erleuchtungen hatte, ging ich spontan auf einen Friedhof und konnte die Särge sehen, die gelebten Leben und ich sah, niemand dort hatte diese Erfahrung gemacht. Niemand hatte gesehen, was jenseits der dunklen Höhle liegt. Das Höhlengleichnis von Platon ist von grossem Reiz, denn es zeigt eine Wahrheit, dass viele Leute dieses herrliche Licht nicht begreifen, bevor sie es nicht mit eigenen Augen gesehen haben . Wenn sie ein Aufschimmern davon nicht als Halluzination oder Hirngespinst abtun, sondern diese Erfahrung vertiefen, und sich an das Licht gewöhnen, um dann die klare Erkenntnis zu haben, dass dies die Wirklichkeit ist und alles was vorher war, nur Schattenspiele waren und sind.

In einem einzigen Augenblick, können wir eine wahre Fülle erleben. Sei es dass wir die Kräfte ausserhalb unser beobachten, oder die Kräfte in uns selbst. Wir sind nicht nur stillstehende Beobachter, sondern wandeln uns täglich. Haben täglich neue Interessen oder wir sind in einem ständig neuem Fluß der Zeit. Was gestern an uns vorüberzog, mag bedeutungslos gewesen sein, weil es in uns eine andere Resonanz gab. Und heute zieht dasselbe vielleicht an uns vorbei, und es offenbart sich ein grosses Spektrum an Bedeutung darin. Allein weil wir in uns selbst so viele Facetten aufweisen, wird jeder neue Augenblick schon anders sein.

Neue Gesellschaftsordnung

Es ist der Traum aller Esoteriker und spiritueller Menschen, dass wir einmal in einer Gesellschaft leben, die das Nötigste als Nötigstes begreift und die Arbeit nicht mehr daran bindet, über diese Notwendigkeit der Existenz hinaus zu gehen. Es ist nur noch eine offene Frage, welche Dinge wir zusätzlich haben wollen, und es ist klar, dass man für diese Dinge arbeiten kann, wenn man diese Dinge will. Es wäre allein mit dem Verstand rasch einzusehen, dass eine Überflussgesellschaft das Verkehrteste  ist.

Es wäre übrigens nicht spirituell zu nennen, wenn man irgendjemanden zu einem Leben zwingt, das er nicht will. Man muss darauf warten, dass die Leute es von selbst verstehen, was ein wahrhaftiges Leben ist. Ein solches Leben, wo wir unsere Talente entfalten, weil dies uns im Herzen erfüllt. Plötzlich erscheint dem Verstand ein Licht, dass auf diese Weise genauso viel geleistet werden kann, wie in einer zur Arbeit verklavten Gesellschaft. Nur gibt es den Unterschied, dass es nicht mehr so viele Dinge gibt, die nur verkauft werden wollen, ganz gleich wie wertvoll oder nutzlos sie sind. Warum brauchen wir dreissig verschiedene Schuhfirmen? Gibt es etwa dreissig verschiedene Fußformen? Die Normen für den Schuhbau sind eh bei allen gleich. Warum siebzehn verschiedene Uhren oder Radiowecker? Nur weil die Leute arbeiten sollen. Den Zweck des Dasein auf wirkliche Bedürfnisse zu stellen, ist also das Ziel. Was wir erreichen wollen, ist größtmögliche Freiheit.

Wo wir einen einfachen Tag als wunderbares Erlebnis bewerten. Wo wir nicht mehr alles haben wollen, sondern uns genau überlegen, was uns wichtig genug ist, um dafür eine Arbeit abzugeben. Wenn wir uns frei fühlen, gehen wir auch viel lieber arbeiten. Ich bin sicher, wir wollen auch nicht den ganzen Tag arbeiten. So dass wir einen Tag nicht mehr durch anstrengende stressreiche Arbeit zerstören, sondern uns den ganzen Tag über stark genug fühlen für alle möglichen Beschäftigungen inklusive Meditation.

Man hat sich an den heutigen Zustand nur gewöhnt. Wir sind darin aufgewachsen und haben zu viel Angst davor, dass es noch schlimmer wird, wenn sich auch nur eine Kleinigkeit in die richtige Richtung entwickelt.

Norwegen verbietet ab 2025 Automobile, die Treibstoff benötigen. Es ist also durchaus vieles möglich. Schon heute. Und die Tendenz dazu wird zunehmen.

Mutter Erde und geistige Welt

Was wäre Spiritualität, ohne Mutter Erde?

Alle Naturvölker, haben auf die eine oder andere Weise sich mit der Natur oder Mutter Erde als Göttin verbunden gesehen, und achteten das Leben als heilig. Das haben die sich nicht ausgedacht, es kam ihnen als natürlich vor. Es war dies und ist dies ein kosmisches Verhalten. Mit dem Wohnort zu leben…

Alles Leben zu achten, wert zu schätzen und das Leben auch selber leben.

„Das Gewissen“, sagte einmal ein alter Indianer, „ist ein kleines dreieckiges Ding in meinem Herzen. Es steht still, wenn ich gut bin. Tue ich aber Böses, dreht es sich, und die Kanten tun dann sehr weh. Am schlimmsten ist es aber, wenn ich oft böse bin, denn dann stumpfen die Kanten ab, und ich spüre die Schmerzen nicht mehr.“

Indianische Weisheit

Mutter Erde wird wieder blühen und alle Menschen werden vereint sein in Frieden und Harmonie für eine lange Zeit.

Hopi Prophezeiung

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