Ein anderes Leben wählen als das der Massen

Sich vom Massenbewusstsein abtrennen

Eine Art Lichtglocke dämmert herauf

Ich gehe davon aus, dass in den nächsten Jahren  ein Schwellenpunkt erreicht sein wird, der uns jeden Tag zum schönsten Tag machen kann –   aufgrund der medialen Bilder, die ich davon erhalte, beschreibe ich das als „gelbe Lichtglocke“.

Die Auswirkung der Lichtglocke wird für einen deutlichen Kontrast zwischen zwei Welten sorgen. Eine Welt des Lichtes, und eine Welt der Schatten. Je nachdem wo man stehen wird, mehr im Schatten oder mehr im Licht, wird die Schattenwelt klein und bedeutungslos erscheinen oder sich aufblähen zur Größe. Dann wird diese Schattenwelt einem Menschen, der nach Frieden trachtet, als unangemessen erscheinen. Bedingt durch die Energiesteigerungen wird es eine erweiterte Wahrnehmungsfähigkeit geben, und wir werden erkennen können, dass es unser Blick und unser Wille ist, der uns der Schattenwelt ausliefert. Manche Menschen werden das nicht wollen, oder es fehlt ihnen der Mut, über „den eigenen Schatten zu springen“.

Es wird noch Schatten geben. Bis der Aufstieg in eine andere Dimension dann vollständig ist. Wann das sein wird, will ich an dieser Stelle offen lassen und ist mir zeitlich auch nicht ganz klar. Die Lichtglocke erwarte ich aber von 2018 bis 2023. Wobei es von Jahr zu Jahr mehr aufdämmert!

Eine Auswirkung der Lichtglocke wird zur Folge haben, dass die Schatten oder dunklen Aspekte des Seins ebenso intensiv erlebt werden können, wie das Lichtvolle.  Es ist eine Steigerung der Intensität zu erwarten.
Das Lichtvolle, die Freude der neuen Energien, das ist ja momentan noch kaum zu spüren; selbst sehr sensitive Menschen spüren nur  ein Aufdämmern der vor uns liegenden Epoche voller Freude. Es liegt aber sprichwörtlich in der Luft und wird mit den Energiesteigerungen spürbarer als zuvor.

Viele haben momentan durch die Energiesteigerungen einige Schwierigkeiten.
Der „Aufstiegsstress“ (bedingt durch die Energiesteigerungen) macht momentan etwas zu schaffen, ist aber bei jedem zu verschiedenen Zeiten mehr oder weniger akut. Manche haben den Lichtkörperprozess bereits hinter sich, andere stehen davor oder machen ihn gerade durch.

Die Energien regen uns, Dinge zu erledigen und in Ordnung oder Harmonie zu überführen. Wir werden dazu angeregt, Türen zu schliessen, die längst überfällig sind. Lebensumbrüche und Veränderungen im konkreten Lebensgefüge sind nicht selten in den heutigen Zeiten. Ich selbst spüre manche dieser Phasen. VIELES verändert sich,  VIELES muss jetzt erledigt werden, als hätten diese Dinge gewartet, jetzt als Problem aufzutauchen. VIELE Dinge benötigen eine Entscheidung, in welche Richtung es weiter gehen soll. Es scheint erst etwas mit den Lebensumständen, der Arbeit, der Gesundheit, dem Zuhause zu tun zu haben, und wird meines Ermessens immer mehr unser Innenleben betreffen: also unser Denken, Glauben, Fühlen, Wollen – was Angelegenheiten sind, die mit der Auswahl der Erfahrung von Wirklichkeit zu tun haben.
Glücklicherweise klärt sich vieles wie von selbst, oder es gibt Lösungen und glückliche Fügungen, wenn man sich diesen  Dingen genügend gewidmet hat.

Was mir auch aufgefallen ist: man sieht manchmal vielleicht auch zu Vieles, was man verbessern könnte – es ist sinnvoll, genau zu ergründen, was wirklich verändert werden sollte. Und wo wir nur eine neue innere Haltung aufbauen müssen.

Mir ist aufgefallen, dass man der Suche nach Lösungen manchmal Zeit geben sollte, weil man zu unterschiedlichen Tagen verschiedene Resonanz ausstrahlen kann und verschieden gute Lösungen anzieht/findet.

Auf der positiven Seite steht vor allem eine Leichtigkeit des Seins, die  mit jedem Jahr spürbarer wird – auch weil man gedrängt wird, oder einen Druck erfährt, sich von Verhaftungen und Anhaftungen zu befreien. Manchmal lauscht man dem Wirken der Natur, oder sieht der Natur zu, und es erfasst einem ein Gefühl von paradiesischer Glückseligkeit. Als klänge es aus den Tiefen eines kosmischen Ozeans empor, als würde diese Glückseligkeit bereits von den Kräften und Lebewesen der Natur huldigend getanzt. Als Kontrast spürt man dazu, dass man sich selbst verändern will. Um dieses Gefühl zu intensivieren, weil man merkt, dass alte Gewohnheiten dem im Wege stehen. Es gibt Ansichten, wonach im Wirken der Natur, besonders von Vögeln, das Kommen und Gehen von Engeln symbolisiert wird.

Die Schatten

Es soll keine Unruhe erzeugen, aber ich sehe Energien der Angst bei manchen Menschen, auch Energien der Wut, und diese Energien erzeugen einen Kanal zu dunklen Wesen. Wenn dieser Mensch dann in der Nähe ist (auch im Haus), dann ist es, als würde man neben einer „Autobahn“ der dunklen Energien sein. Sicher kommt es gerade dann darauf an, sich mit seinem Bewusstsein zu besinnen, so dass diese dunklen Energiebahnen nicht abfärben auf das eigene Empfinden und Verhalten. Denn nur wenn wir uns beeinflussen lassen, kommen die Dunkelwesen auch zu uns. Was tun sie? Gar nichts, ausser uns das Denken oder Empfinden beschweren, und wenn wir zB Kaffee trinken oder ähnliche Substanzen zu uns nehmen, dann haben sie es leichter als sonst, sich bei uns einzunisten – das wird bedeuten, dass wir uns leichter an Muster verhaften, dass wir leichter in Zorn, Trübsal oder schlechten Gefühlslandschaften geraten. Ich denke, meine eigene Lebenssituation, wo ich mit extrem negativ gestimmten Menschen zusammenlebe, trifft aber nicht auf jeden zu.
Genau dieselben Energiebahnen werden von positiv gestimmten Leuten erzeugt – nur sind es da nicht die Dunkelwesen, zu denen diese „Energie-Autobahn“ führt, sondern Engel und andere positive Wesen.

Überall wo die Emotionen hoch kommen, wo es wild zu geht, wo gestritten wird, wo gebrüllt wird – das sind nicht die Orte, wo wir uns gut fühlen werden. Wie gesagt, es wird alles intensiver erlebt werden. Gerade wenn wir ansonsten den Frieden suchen, das Schöne im Leben sehen wollen, erscheinen diese Dinge als besonders heftig. Ich denke, dass die Reizbarkeit unter den Menschen in den Jahren 2017-2020 enorm zunehmen wird – nicht bei allen, aber bei einigen.

Ich will jener Tendenz keinen Vorschub leisten, wonach man sich grundsätzlich absondert von anderen Menschen.
Was ich auch schreiben mag, es soll nur bewusst machen, dass es hin und wieder Momente geben kann, aber nicht immer geben muss, wo es ratsam ist, in Bezug zu anderen aufzupassen.

Das Wort Sollen – ein kleines Intermezzo

Mittlerweile öfter lese ich von Worten, die von Fremdbestimmung zeugen würden. Es sei besser, diese Worte zu meiden.

Letztlich sind alle Worte (!) manipulierend. Denn sie formen Bilder. Wer so weit geht, die negative Formung (analog Fremdbestimmung) auf einige Worte zu beziehen, könnte konsequenterweise ebenso sagen, man „solle“ gar keine Worte mehr verwenden. Weil sie alle formbildend unser Bewusstsein manipulieren, und uns jede eigenständige Entscheidung nehmen. Spätestens an diesem Punkt wird klar, dass dies eine Art von Lebensphilosophie wird, wo man sich als Blatt im Winde definiert,und den Wind abschaffen will. Es wird klar, dass wir es sind, die entscheiden, was wir an Formbildung in uns zulassen. Sicher hat das Grenzen des Machbaren. Aber es dreht sich ums Prinzip. Um die Dreh- und Angelpunkte, wie man mit etwas umgehen „sollte“ („soll“, hier im Sinne von „bestmöglichen Umgang“, das Sollen kann auch auf ein Optimim verweisen).
Dass wir es sind, die Willen aufbauen müssen, damit wir nicht wie ein Blatt im Winde von Kräften herumgewirbelt werden.
Obwohl: Was ich als Worte diskreditieren würde, wären auf jeden Fall Schimpfworte. Hier liegt eine gesteigerte Resonanz deshalb  vor, weil die Schimpfworte werden ständig im selben Kontext gebraucht, nämlich um abzuwerten. Es ist schwieriger, diese Worte an sich vorbeiziehen zu lassen, besonders wenn sie auf einen gerichtet sind. Der Spielraum ist viel geringer geworden.
Abgesehen davon, kann unser Bewusstsein nahezu jedes Wort in Bezug setzen und es spielt eine größere Rolle, welche Bezüge wir in uns aufbauen, und nicht welche Worte gebraucht werden.

Andersartigkeit, Schlafende und Massenbewusstsein

Sogleich will ich sagen, dass ein Mensch, der fortgeschritten ist in seiner Bemühung höhere Bewusstseinszustände zu erfahren, die Menschen um sich nicht mehr so sehr als Belastung erfährt, insofern sie negative Stimmungen, Ängste usw. verbreiten. Ein wirklich erwachter Mensch sieht immer mehr alles als Ausdruck von Kräften und wertet nicht mehr. Er ist in der Lage, sich zu schützen, indem er einfach gewisse Dinge nicht mehr in der Weise wahrnimmt, wie es normalerweise uns immer wieder geschieht, dass wir uns reiben. Sein Blick ist zwar selektiv, aber nicht abgrenzend. Er wählt einfach eine andere Wahrnehmung. Dennoch, mir missfällt dieser Idealismus insoweit, weil wir oder ich einfach noch nicht so weit sind. Daher dürften andere Menschen und auch die ganze Welt, wie sie ist, uns hin und wieder ein Faktor sein, zu dem wir bewusst einen Abstand brauchen.

Viele Erscheinungsweisen der äußeren Welt müssen einem wachen Menschen als eine Krankheit anmuten. Ich sehe das wirklich so und meine es nicht polemisch. Aber ich sage auch, dass wir selbst dieser kranken Art ebenso entsprechen können. Und genau darauf müssen wir in Zukunft achten, dass wir also kurz gesagt nicht so „komisch“ sind. Man könnte auch verkopft dazu sagen.

Viele Menschen fürchten eine innere Leere, die sie manchmal in sich entdecken und der sie nicht wieder begegnen wollen, weshalb sie mit alltäglichem Tun und Rollenbildern versuchen, sich ein Leben aufzubauen, das aber an ihnen selbst vorbeiführt.
Wenn man wirklich aufleben will, authentisch sein will, autark und selbstbewusst, muss man seine verschiedenen Teilpersönlichkeiten durchschauen, Entscheidungen treffen, aussortieren, und eben nicht ins Unbewusste abspalten. Das tun viele Leute – sie haben schlimme Dinge meist in der Kindheit erfahren, und spalten wichtige Teile ihrer Persönlichkeit ab.

Wenn man sich die Symptomliste des Borderline Syndroms anschaut, und die extremen Fälle ausser Acht lässt, dann könnte man meinen, dass es eine Volksrankheit ist, weil die meisten Menschen eine innere Leere empfinden, die aber durch alltägliches Tun überdecken. Weil die meisten Menschen eigene Persönlichkeitsteile abspalten, nicht genügend erforscht und diese damit abgeschlossen oder entschieden hätten, und eigenes auf andere projizieren. Weil die meisten Menschen kontaktunfähig sind, und keine wirkliche Nähe aufbauen und erfahren können. Weil die meisten Menschen eine schwere Identitätskrise aufweisen, denn sie halten sich mit Rollenbildern des fleissigen Arbeiters oder des anständigen Nachbarn aufrecht. Weil viele auch leicht wütend werden, wenn man sie entsprechend herausfordert, und manche auch ohne Nötigung.

Für mich ist das ein typisches Bild des schlafenden Menschen, des am Massenbewusstseins leidenden Menschen. Und diese Art des Daseins, egal ob in uns oder in anderen realisiert, kann kein besonderes Erlebnis sein. Wir müssen für den Aufstieg nichts tun, um etwas besonderes zu erleben. Es wird einfach so sein, dass wir es nur zulassen brauchen. Aber einige Menschen werden  es nicht zulässig können/wollen.

Es wird alles intensiver, und das hat vor allem eine Auswirkung auf unser Denken und das damit ausgelöste Realitätserleben. Wer an den Weihnachtsmann glaubt, wird ihn überall sehen.
Das Beispiel soll nur deutlich machen, dass es starke Wirkung haben kann, woran wir glauben. Für viele Leute wird es schwieriger, weil sie in ihren Vorstellungswelten sich nur selbst aus der Balance bringen und riesige Gedankenketten manifestieren, die auf sie niederrasseln.
Sie manifestieren ungesunde geistige Nahrung für sich selbst, und glauben, sie müssten es tun, sie müssten sich zur Wehr setzen (vielleicht erzeugt es auch nur Hoffnung) – in Wahrheit ist es  eine Reaktion auf das Dunkle. Der einzige Ausweg für die Menschheit besteht darin, das Dunkle komplett links liegen zu lassen. Weder blind mitzulaufen, noch lautstark zu protestieren. Die Rebellion auf das Dunkle, bestätigt nur das Dunkle. Denn die Energien der Agression und der Wut werden willkommen  geheissen (auf Umwegen).

Rein theoretisch kann man bei der Wahl eine bestimmte Partei wählen, und muss nicht demonstrieren gehen. Meiner Ansicht nach, sollte man bei der politischen Wahl einer Partei darauf schauen, wie die entsprechenden Führungskräfte eingestellt sind. Wie ehrlich und verlässlich sie scheinen, so dass heutige Positionen auch morgen noch gegeben sind. Gewisse Kernaussagen einer Partei sind nur eine grobe Orientierung. Allerdings glaube ich, dass Politik nicht die massgeblichsten Kräfte des Wandels bedeuten werden, nicht in dem Sinne, dass die Politik gewählt werden müsste. Sie wird von innen her verändert werden, im Ganzen. Ohne dass es auf eine entsprechende Wahl ankäme. Aber das ist nur meine (mediale) Einschätzung und kann 2017 oder auch erst mehrere Jahre später relevant werden.

Linke gegen rechte Gehirnhälfte

Man kann das Dilemma des Massenbewusstseins auch beschreiben als Überbetonung der linken Gehirnhälfte (Verstandeswelt) und eine gleichzeitige Verkümmerung der rechten Gehirnhälfte (Gefühlswelt).
Die Gefühlswelt der rechten Gehirnhälfte ist natürlich nicht einfach nur Gefühl, Emotion. Sondern die rechte Gehirnhälfte steht genauer für das bildhafte Erfassen, sie ist verantwortlich für die Bedeutung, die wir allem geben. Ohne die Beteiligung der rechten Gehirnhälfte, könnten wir zum Beispiel kein Buch lesen, weil wir uns keine Bilder machen könnten. Die ersten Romane direkt nach der Schule musste ich erst lesen lernen! Zu einlullend war die Erfahrung der Schule, die nur mein linkes Gehirn geschult hat. Mit Lehrbüchern, die überhaupt keine Ordnung aufwiesen, und von Autoren zeugten, die nur sehr wenig mit der rechten Gehirnhälfte schrieben.  Es wurde alles aufgelistet wie bei einem Lexikon. Nichts wurde begrifflich gemacht, mit geschickten Darlegungen von Zusammenhängen oder Hintergründen. Wie soll man etwas verstehen, was man nicht kennt? Man kann es nur auswendig lernen, als das, was man nachplappern soll. So gibt es viele „Fachidioten“, die typischerweise nichts begreiflich machen können und wie aus dem Lehrbuch nur Standardaussagen als Erklärung geben können.

Der Verstand kann nichts erfahren, er kann nur etwas bewerten, durch Vergleiche. Der Begriff Bild-ung beinhaltet noch das alte Verständnis, wie man wirklich lernt: Durch Bilder.

Doch unser heutiges („massenbewusstes“, linkes) Verständnis würde aus dieser Aussage  auch wieder etwas falsches machen. Sprichwörtlich ein Bild nehmen, um damit zu unterrichten. Man würde das Bild anglotzen und auf das Wunder warten, dass sich das Verständnis ergibt.
Wenn wir aber sagen, Bildung heisst, „dass wir uns ein Bild machen“, dann klingt es schon verständlicher.
Wir müssen in uns selbst uns ein Bild von einer Sache machen. Es ist nicht damit getan, nur ein Bild anzugucken, wir müssen begreifen, was darin geschieht, was passiert, was die Zusammenhänge sind, und was es bedeutet, was da passiert – und das geht nur mit dem Einbezug der rechten Gehirnhälfte. Es ist ein echtes Begreifen gefragt, und nicht nur das dümmliche Auswendiglernen:
Albatrax und Gedotrix, und beides ist verantwortlich für  die absolute  Genialität unserer so fortschrittlichen Gesellschaft, also saget Ja und Amen, ihr lieben Sklaven. Albatrax und Gedotrix, was heisst das? Richtig, es bedeutet unsere tolle Welt der Sklaverei!

Fazit:
Linke Gehirnhälfte: Mehr Haben und Materialismus. SOLL-Werte (meist ohne Erfüllung). Unverwirklichter Idealismus, ebenso Fanatismus.

Rechte Gehirnhälfte: Mehr Sein und Spirit. IST-Werte.
Als mögliche Überbetonung kann man Willkür und Ziellosigkeit nennen, aber ansonsten bringt uns die rechte Gehirnhälfte momentan den Ausgleich zur Überbetonung der linken Gehirnhälfte, und das bedeutet Ganzheitlichkeit und Anerkennung der Vielfalt und der Lebendigkeit.

Autos

Das Auto ist das verlängerte Wohnzimmer  geworden, ein „Privat“-Bereich, den man mitnehmen kann. Privatere: das ist ursprünglich ein  Wort gewesen für „absondern, rauben, weg nehmen“. Der Begriff scheint eine Anspielung auf eine Zeit zu sein, in der man noch vieles gemeinsam mit anderen Leuten hatte.

In der heutigen Zeit brauchen wir einen solchen Schutz, eine Absonderung. Sicher ist das so. Aber dass Leute ihren Privatraum immer mehr ausdehnen, und auch in die äußere Welt ausdehnen, am liebsten sich einen Tunnel vom Hauseingang zum Supermarkt und zur Arbeitstselle bauen (und mit dem Auto diesen auch erhalten haben), das ist schon irgendwo  extrem. Es ist ein Symptom der gesellschaftlichen Entfremdung, die daher resultiert, dass nahezu alle Menschen dem Leben nichts abgewinnen, keinen Lebensgeist aufweisen und einen simplen Spaziergang als einen Ausflug in eine befremdliche Welt erleben oder eben als Zeitverlust. Wie Süchtige lechzen die Menschen nach dem privaten Raum und auch der Zeitersparnis. Man sondert sich ab vom Erleben jeder Zeit. Man spart sich alles auf für den privaten Raum. Aber selbst dort hat man oftmals den Eindruck, der Zeit hinter her zu jagen und ich begegne wenig Autofahrern, die Geduld aufbringen und die meisten drücken noch mal lautstark auf die Tube, um die grüne Ampel zu erwischen.

Das Auto ist das mitgenommene Wohnzimmer. Ein beweglicher Privatraum, Ort der „Kraft“. Ein lautes, stinkendes, drängelndes, und anderen Platz wegnehmendes Wohnzimmer.
Ich kann dem Auto typischerweise nur etwas abgewinnen, wenn ich selbst in den Komfort eines Autos komme. Dann verstehe ich es. Aber ansonsten mache ich die Gesellschaft im Ganzen für die Unsitte dieses Gefährtes verantwortlich; eine Gesellschaft, die dem Menschen zu wenig ermöglicht, ihm Lebenszeit raubt und Mobilität aufnötigt, und ihm das Auto als Kompensation überlässt. Nahezu jede Familie hat  heutzutage einen Mann im Haus, und der sollte mit dem Rolli einkaufen gehen. Aber so wie wir heute arbeiten, und schuften, kann ich es sehr gut verstehen, wenn man dafür weder Zeit noch Lust hat und also das Auto nimmt.

Aber das mit dem Auto ist auch bald Geschichte. Ich habe diesbezüglich immer wieder Eindrücke – weil ich täglich Autos sehe -, dass bald einfach kein Auto mehr gefahren wird. Ich kann mir vorstellen, dass es in erster Linie der energetische Druck ist, der das Autofahren erschwert (in dieser Schnelligkeit zu reisen wird immer gefährlicher), und in zweiter Linie, dass es auch sein kann, dass irgendwann Elektrik und Motoren gar nicht mehr so recht funktionieren wollen (was aber wohl sehr spät eintreten wird und nicht in den nächsten Jahren, schätzungsweise ca. 2025).

Aussichten

Es wird wohl manchmal wirklich nötig sein, dass wir die Leute sein lassen. Dass wir  auf etwaigen Hass oder Zorn gar nicht reagieren, als wären wir eben woanders. Und vermutlich werden wir auch schon woanders sein, im Bewusstsein woanders sein (andere Dinge wahrnehmen).

Denn es kann eine sehr intensive Erfahrung sein, wenn wir uns auf schlechte Stimungen anderer oder den Stress anderer mehr als nötig einlassen. Die Schlüßelaussage wird wohl lauten: innere Distanz wahren. Der Druck der Energien wird aber auch dafür sorgen, dass die Leute immer weniger Gewaltbereitschaft zeigen. Es kann eine gewisse kurze Zeit sehr aggresiv sein, aber dann beruhigt es sich, und niemand verspürt mehr Lust, diese ultimative Intensität zu erleben, die entsteht, wenn man sich inbrünstig irgendeiner gewalttätigen Handlung betätigen will. Was dann aber relevant sein wird, nach der die Phase der Gewalttätigen (geringen Ausmaßes) vorbei sein wird, ist die Phase der Verunsicherten und Ängstlichen. Das wird dann eine sehr viel geringere Negativität bedeuten. Viele für uns unsichtbare Dunkelwesen, die die Menschen beeinflussen, wird es dann nicht mehr geben.

Ich denke, wir werden immer medialer und werden diese dunklen Energien als solches immer deutlicher sehen können. Ich gehe an Bushaltestellen vorbei und manchmal (nicht immer) sehe ich lange nachdem der Bus nicht mehr zu sehen ist, und niemand da steht, dunkle Wolken. Einmal hatte ich regelrecht die Befürchtung, ich könnte mir Dunkelwesen zuziehen, wenn ich da durchgehe.Ich habe mich eines gewissen Schutzes (Engel) bedient, und bin dadurch, und es war einfach nur der Dunst negativ geprägter Leute. Wenn man aber in so einer Wolke ist, und sich gehen lässt, kann es  leicht geschehen, ebenso eine negative Stimmung in sich aufzubauen. Man hat doch jederzeit irgendeinen Anlaß dazu. Man braucht ihn nur zuzulassen.

Weiterhin sehe ich medial, dass diese Welt der Negativität nur die eine Seite der Wirklichkeit sein wird, eine für uns sehr gering wirkende Dimension, die fast keinen Raum beansprucht. So weit wir eben die lichtvollen Aspekte jener zukünftigen Zeit vor Augen haben.
Dieses Licht wird einfach viel mächtiger und präsenter sein – es wird uns auffangen, und wir uns jederzeit wieder auftanken können mit der Zuversicht. So dass wir aus etwaigen Abgründen, in die wir kurze Zeit geraten, rechtzeitig oder schnell wieder herausfinden. Wie gesagt, die Intensität wird auf allen Ebenen größer sein, und genauso auch das Licht wird intensiver. Der mögliche Verlust der Vergegenwärtitgung dieses herrlichen Lichtes wird uns stets erinnern, wo wir hingehören, bevor wir zu viele Schritte in eine falsche Richtung gesetzt haben.

Ich glaube, umso weiter die Zeit voranschreitet, mit ihren Energiesteigerungen, werden wir oft erleben, dass die meisten Leute sogar am besten in Ruhe gelassen werden. Wir mögen zeitweise den Eindruck haben, sie würden was verpassen, weil wir  besondere Dinge erleben könnten. Weil es uns anmutet, wie schade es ist, dass andere an diesen Erfahrungen vorbei gehen, weil sie den Schlüßel noch nicht haben. Aber wir werden wohl oft genug bemerken, dass sie überhaupt keinen Ansatzpunkt dafür haben. Möglicherweise muss dann für sie die Zeit der Energiesteigerungen noch weiter gehen, das heisst, der innere Druck größer werden, und damit die Kontraste zwischen verschiedenen Seinsweisen. Ein natürliches Lernprozess.
Ich denke, dieser Druck durch das intensiviere Erleben aller Dinge, wird wie ein Selbstregulativ wirken. Und dann, im richtigen Moment, kann es  für viele sehr hilfreich sein, wenn wir irgendeine passende Bemerkung von uns geben usw.. – aber solange sie nicht bereit sind, wird es mehr schaden als helfen. Ausserdem müssen wir selbst auch erst mal auf den Weg kommen, uns von Verhaftungen zu befreien.
Aber es wird auch viele Menschen geben, die der Angst erliegen, die im vermutlichen Durcheinander der nächsten Jahre leicht aufgebaut werden kann (Endzeitängste wären da nur typisch). Oder Menschen, die ihre versteckten psychischen Probleme nun offen zeigen. Menschen, die verwirrt sind, weil sie ständig Kleingeisterei betrieben haben und nicht vorbereitet sind auf Krisen; weil die Kleingeisterei beinhaltet den Fokus auf das Naheliegende, und das Verdrängen aller Krisen (Beziehungen, Charakterliches usw.), wo andere Menschen durch solche Lebenskrisen wachsen und lernen bessere Entscheidungen zu treffen. Denn nun machen sich plötzlich an allen Fronten Krisenherde breit, und ein Mensch, der mit gesunden Beinen im Leben steht, weil er mehr wahrnimmt, als verdrängt, und damit zurecht kommt, der wird damt umgehen können. Aber nicht jene, die ihr Leben praktisch nur vor sich hingeschoben haben, und die Rollenbilder übernahmen, die die Gesellschaft anbot. Es wird viel um Eigenständigkeit gehen, dass man zu eigenen Sichtweisen kommt, denn nur so wird man die Freude dieser nächsten Zeit wirklich annehmen können.

Loslassen oder Festhalten – die zwei Welten

Das Loslassen ist was einfaches und gutes. So öffnen wir uns für neue Wirklichkeiten. Loslassen bringt uns in den Fluß der wahren Zeit, dem Hier und Jetzt, als einen Zustand wo man Sein und Zeit erlebt. Denn nicht die messbare Zeit ist gemeint, die ohne gelebte Bedeutung noch nichts genaueres besagt.

Uns selbst werden wir nie verlieren! Wir werden nur unsere Illusionen verlieren. Unsere Illusionen über uns selbst, über die Wirklichkeit und alles andere. mitunter braucht es dazu Mut und Flexibilität. Diese beiden Eigenschaften des Seins sind es auch, die dem typischen Massenmenschen fehlen. Wer Mut und Flexibilität in sich wecken kann, wird sogleich individueller sein als andere, denen es daran mangelt.

Wenn etwas wirklich ist, objektiv und real vorhanden ist, brauchen wir uns keine Abbilder machen, denn wir können das Wirkliche jederzeit neu erleben. Ich habe mal ein Sprichwort gehört. Es ging um die Frage, wie man Wirklichkeit abschätzen soll? Wie wirklich ist etwas? Und das Sprichwort meinte, nur mit dem Gefühl können wir Wirklichkeit ergründen. Nur das Gefühl ist etwas, was uns über eine Wirklichkeit etwas verlässliches aussagen kann. Der Verstand ist gefragt, wenn wir etwas tun wollen. Aber doch nicht, wenn wir etwas erleben wollen, oder beurteilen wollen, wie wirklich etwas ist! So viele Leute glauben, ein echtes Urteil kann nur mit dem Verstand funktionieren. Ohne Sinnesdaten wäre der Verstand aber einfach nichts wert.

Wenn wir uns einem stetigen Hier und Jetzt überlassen, werden wir prinzipiell oft loslassen, auch ohne es bewusst als solches zu bemerken. Es wird in der Zeit der nächsten Jahre uns kaum eine Anstrengung bedeuten. Es wird eine Freude sein, sich neuen Dingen zuzuwenden, zu merken, wie wir hoch schwingen. Wir werden erkennen, dass uns etwas immer bleibt, was uns die wahre Sicherheit gibt: Wir selbst. Unser Gefühl zu sein.

Das alles, was in uns stattfindet, sind echte Parameter. Parameter. Maßeinheiten, die man nur organisch messen kann, das heisst, die man nicht in Zahlen ausdrücken kann. Der Verstand darf ruhig öfter eine Pause einlegen.

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