Die Seele darf aufleben

Wann immer ich darüber nach denke, wie man den Aufstieg beschreiben könnte, komme ich an den Begriff Spritualität nicht vorbei. Spiritualität verweist im weitesten Sinne auf den inneren Grund aller Realität: Das Seelische.

Die Seele! Aufgrund mancher Eingebung kommt sie mir vor wie ein Funke göttlicher Herrlichkeit. Wie würde man es anders beschrieben wollen haben?

Es ist belanglos, ob ein Argument, oder eine Logik uns einen Grund liefert, diese Herrlichkeit zu umarmen. Es ist unser tiefstes Verlangen es zu tun! Oh!
Alle Sorgen brechen hinweg, das Licht steigt auf, überflutet alles mit einer dem Licht innewohnenden Bedeutung. Mit jener Bedeutung, die nur selbst zu erfahren ist. In einer tief innigen Berührung mit dem Seelischen, dem weiten Meer von Fröhlichkeit, zu sein. Oh! Sein, so tief verwurzelt, im Unendlichen.

So viele Sehnsucht steckt im Seelischen, rührt an unser Bedürfnis, was uns als Ersehntes stets zu erfüllen ist. Ein stilles Lied der Freude, und Erfüllung: zu sein, wie Gott es in uns angelegt hat. Oh ja, die Form, die ist immerwährend. Niemand bricht die Form, es ist unvergänglich, unzerüttbar, nur aufhaltbar. Ein Licht unter einem Lichtermeer. Doch lange wird man nicht mehr daran halten im Nebel verloren wandernd.

Einem bald Fern die Stimmen sind, die uns plagen, den Abgrund zu vermeiden, wollen sie doch nur, zu sinken in das Dunkle. Der alte Trick, warne und verführe im selben Streich. Oh nein, die Seele bringt uns das Erleuchten, die Wegweisung. Viel klarer nun, als je zuvor. Wir brauchen keine Warnung mehr. Niemals mehr die Mahnung. Keine Heilung, denn wir sind die Heilung, solange es Seele in uns gibt. Wie ein Feuer der Sonne, wird alles auf seinen Kurs gebracht. Ein ständiger Wegweiser, im Licht der Freude, begleitet es uns immer, so lange es auch nur einen Funken Licht gibt. Ein Lied,gesungen auch vom Himmel, mit Engelsklängen. Auf zu bringen, das Leben. Die Seele.

Unvergänglich, dies Licht. Wir können, wir wollen, wir dürfen nie anders. Nicht das Herz ist gebrochen sonst. Aber unsere Seele hat so viel Gefallen, wenn uneingeschränkt die Freude dem Licht anheim fällt, so dass uns ein Nichterfüllen so sehr schmerzt. Das ist die einzig wahre Krise, unser Weg, die Sehnsucht zu erfüllen, ohne Gram und Schmerz.
Die Schatten, die Tränen, sie vergehen im Geist der neuen Zeit. Sie vergehen! Es wird kommen, die Zeit der Freude, oh! Endlich brechen falsche Formen, und die wahren Normen, werden uns nun bekannt gegeben, vom Leben selbst….

Verzeiht den lyrischen Charakter, manchmal überkommt es mir.

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Esoterik der Ich-Gesundheit!

Was ist „Ich-Gesundheit“?  Ego versus Sein. Es geht um das richtige Verhältnis zu uns selbst. Einerseits müssen wir zu uns JA sagen, andererseits wollen wir nicht in übersteigerte Formen des EGOS kommen.

Ich-Gesundheit könnte leichtfertig verstanden werden, als ginge es darum, das Ego zu „verbieten“. Immerhin müssen wir egoistisch sein, indem wir das Leben als etwas begreifen, das vor allem mit uns zu tun hat (weil wir derjenige sind, der das Leben beobachtet).

Aber dann gibt es da diese übersteigerten Formen. Insgeheim sind wir einem bestimmten Aspekt EGOZENTRIERTER WAHRNEHMUNG doch  sehr überdrüssig – womit die Neigung verständlich ist, mit der wir dieses reinste und derbeste Theater des Menschseins überwinden wollen und Egomanie ablehnen. Ja vor allem in uns ablehnen, aber wir beginnen – aus Gründen der Überforderung – entsprechende Schauplätze vielleicht zu meiden oder errichten Bollwerke gegen die Obsönität, mit der manche Menschen ihr EGO einsetzen, um das EGO anderer herauszufordern. Aber es liegt vor allem an der Schule, die uns unser SO-Sein mit Zweifeln verbunden hat  und ein gesundes „ICH“-Gefühl untergraben hat. SO wurde aus dem ICH ein Despot, der uns im Banne hält, und es geht oft einfach nur um die Behebung der eigenen Minderwertigkeit und Demütigung, und die Wiederherstellung unserer Willenskraft, die in der Erziehung und Sozialisierung gebrochen wurde. Wann endlich begreift die Gesellschaft, diese manipulativen Charakter der Sozialisierung, vor allem in der Schule? Ein Zerbrechen des ICHS geschieht zb durch den Zwang der Nötigung, in einen Leistungskaruseel gesetzt zu werden. Wem würde da nicht schwindlig? Nur jenen Typen, die dafür geschaffen sind, höchste Plätze der Gesellschaft einzunehmen, um durch die scheinbare Sicherheit des in Büchern ablesbaren Scheinswissens ein angenehm einfaches Leben zu erhalten.  Viele sind da weiter, inklusive Wütende, indem sie diesen Schein ablehnen und in anderer Weise autark werden wollen – doch fällt ihnen die Last und Bürde zu, sich von der Kultur um sie herum nicht gewürdigt und gestützt zu sehen. Und sie erleben, wie alle anderen, eine Kultur des Hasses, des Streites, und der Missgunst (Kali Yuga).

Unsere psychologische Gegenreaktion auf das kulturelle Erbe der ICH-Verblendung ist verständlich, dass wir  dem Mangel an Entsprechung zu unserem SO-SEIN auszugleichen versuchen – nur auf falschem Wege, so dass unser Blick zu sehr nach Aussen geht. Es muss nicht mal egoistisches Verhalten heraus kommen, sondern das ewige Zweifeln genügt bereits.
Anstatt  uns selbst einfach zu legitimieren, autark und autonom über unsere Wirklichkeit und Wahrnehmung bestimmen zu dürfen (und ebenfalls das Leben anderer ihrer Verantwortung zu überlassen).  Eigenverantwortlich zu bestimmen, was wir gerne leben und erfahren wollen.Und die anderen, die vielleicht ihre eigenen Probleme mit dem Anderssein von uns haben, ja die müssen nur sich selbst gegenüber verantwortlich sein. Denn uns geht ihre Meinung über uns nicht viel an. Jeder erzeugt seine eigene Realität, und muss vor allem selbst damit leben. In dieser Art Wahrnehmung, wird auch die Opferrolle nicht mehr so leicht abrufbar.

In dieser Orientierung bildet sich ein ICH, das nun nicht mehr definiert wird, das EGO zu schützen, sondern das Seelische zu erleben.
Das Seelische ist all das, was wahrzunehmen ist, aus unserer sehr individuellen Grundprägung, ein seelisches Wesen zu sein.
Seelisches ist angeborenes Empfinden, Harmoniebedürfnis zB, oder das Erfüllen von Sonnenbewusstsein. Es ermöglicht uns eine (nicht wertende) Sicht auf das Leben, in der es die verschiedensten Quellen der Erfüllung gibt. Etwas, was Bestand hat, was wirkliche Erfahrung bedeutet, und was nicht so flüchtig ist wie auswendig gelerntes Wissen oder im Ritual vorgetragenes Bücher-Wissen über das Leben ist. Echtes miterleben, Anteilnahme und Begreifen, das ist seelisches…

Umso bewusster wir werden, entdecken wir jedenfalls mehr Gefallen an jenen Dingen, die uns in die Lage versetzen, möglichst in Harmonie mit allem uns umgebenden  zu kommen – was aber nicht bedeutet, im Aussen alles mitzumachen pder gut zu heissen. Was uns nicht zuträglich ist, oder gegten das Gewissen verstößt, brauchen wir nur in seiner Realität zu registrieren, denn ändern können wir es in den seltensten Fällen, und wir müssen es weder akzeptieren noch verurteilen. Wir stimmen einfach nicht überein.
Es bedeutet wohl  erst mal eine unvoreingenommene Wahrnehmungsweise. Dadurch können wir auch bessere Urteile  bilden, ob wir uns auf das, was im Aussen vor sich geht, weiter einlassen wollen oder ob wir uns sagen, „das geht mich nichts an, es entspricht nicht meiner Wahl: Es gehört zu der Wirklichkeit anderer.“ Wir müssen udn können nicht zum Märtyrer werden, indem wir mit allen Wesen, denen es nicht gut geht,  Mitleid haben. So gehört es für mich bei jedem esoterischen Streben auch dazu, zwar den Schatten und das Dunkle in dieser Welt wahrzunehmen, aber sich nicht darin zu verlieren. Das Leben ist einfach zu kurz und die Welt zu dunkel, dass man zwischen zwei Stühlen sitzen könnte. Man muss tatsächlich mehr oder weniger das Licht als Hauptziel begreifen… – und das zu leben, ist irgendwo eine Betonung des eigenen ICHS. Es geht m.E. gar nicht anders. Aber dieses ICH muss befreit werden, von der Verhaftung, sich andauernd mit anderen zu vergleichen, oder den kollektiven Inhalten zu entsprechen. Wenn man übereinstimmt mit dem Denken aller, ist es einfacher, aber für mich als medialer Mensch, ebenso wie als Rebell gegenüber der herrschenden Ordnung, ist es nicht mehr einfacher, sondern schwieriger in dieser Kultur „alles mitzumachen“. Nein, ich entdecke: umso öfter  ich einen eigenen Weg gehe, und mich nicht von der Not packen lasse, desto freier fühle ich mich. Auch wenn hunderte um einen herum sagen, dieser Weg sei ein Irrweg. Oder es sei nicht ihr Weg. Es geht auch gar nicht anders. Aber die vielen in dieser Welt sind noch verhaftet dem Glauben, ein Weg müsse der Weg sein, den alle gehen könnten. Eine gewisse Romantik des Eigenbrötlertums empfinde ich jedenfalls besser, als die übliche Neigung, sich weit zu verstellen und zu verbiegen, und doch nie im Aussen das erwünschte heilsame Erlebnis zu finden, mit sich  und allen im Reinen zu sein. In einem grossen Wurf, sehr vieles zu beachten. Beachtet man einen kleineren Ausschnitt der Welt, der einem wichtig wird, ist es einfacher, um überhaupt irgendwo wirklich anzukommen… – so sagt man sich nach Jahren nicht mehr, man ist bei all dem Berücksichtigen sozialer Kontexte nur auf einer Welle geschwommen und hat nichts wirkliches für sich erreicht….

Was wir in der Esoterik als „Bewertungslosigkeit“ definieren, ist in meinen Augen eine bestmögliche Methode, aus den Fängen des Egos heraus zu kommen. Wir nehmen uns, aber auch andere nicht mehr so wichtig, als dass die ganze Welt sich um eine Einzelheit drehen sollte, und diese Einzelheit ist dabei nur eine Illusion (die verkopfte Vorstellung über den jeweils anderen oder über einen selbst). Es gibt eine bessere Zeit zu erleben,  in vollem Bewusstsein, voller Wahrheiten, die zugleich auch vortrefflicher die heftigeren inneren Entgleisungen vermeiden hilft.
Dieses Erleben von Zeit , was wir anstreben, das könnte man den Ausdruck eines ausgeweiteten Hier und Jetzt Gewahrseins nennen.

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Inspiration für Spiritualität

Der Aufstieg übt einen gewissen Druck aus. Sehr treffend wurde es von diversen Channelings als ein „Häutungsvorgang“ beschrieben. Mir scheint, es wird jetzt immer mehr geprüft (mit den kosmischen Energien), ob unsere Einstellung ein gesundes Ziel aufweist. Es geht dabei nicht nur um Taten, sondern besonders um Seinszustände. Seinszustände sind sogar in jedem Augenblick ein Ziel von uns – das wird klar wenn man sich die Psychologie des Menschen anschaut. Selbst Wut oder Unruhe ist irgendwo ein Bestreben, etwas auszugleichen. Das Prinzip des Ausgleichens finden wir astrologisch in sehr vielen Planeten repräsentiert: Venus, Neptun, Uranus, sogar Pluto und ganz besonders Merkur, der stets nach einem Weg sucht (und zu suchen bedeutet wieder ganz typisch ein Ziel vor Augen zu haben). Vergessen wir nicht Saturn, der ein enormer Prüfgeselle sein kann (und wo man saturnisch prüft, geht es um ein sehr klares Ziel).

Zum Ausgleichsbestreben kann auch gehören, etwas mehr auf die körperliche Belastungsgrenze zu schauen. Etwa, wenn man sich ausgesprochen ungesund ernährt, zu viel Koffein trinkt oder zu wenig sich körperlich bewegt – dann macht sich das offenbar stärker als zuvor bemerkbar. Aber es gibt auch einen inneren Stress, der durch die Gedanken hervorgerufen werden kann.

Es gibt eine Art kollektive Verschwörung, was nachdrücklich in unserer Schule angelegt wurde. Diese Verschwörung beinhaltet ein Denken, das andauernd im Aussen etwas greifen will, um uns daran anzupassen oder als Rebellion es auch abzulehnen (die Ent-täuschung verhindernd). Es ist ein grosser Umstand geworden, wenn etwas nicht mit uns übereinstimmt.

Im Grunde streben wir nach der Wahrheit – von Anfang an des Menschseins war dies so. Als Kind schwebte uns noch eine Wahrheit vor, die jenseits der Dinge, sondern im Herzen lag.

Mir scheint, nichts ist unwichtiger als eine klare Logik, oder sogar Selbsterhöhung (im Sinne der Akrobatik egoistischer Manieren). Viel wesentlicher scheint der Moment, in dem wir sind. Wir können vieles sein, aber eigentlich wissen wir, was für uns wirklich Geltung und Wert hat. Man muss  für  dieses Gespür oft erst loslassen von einem unbewussten Verlangen, das seine Gründe oftmals in den Schatten unserer Vergangenheit hat. Wir können jeden Tag neu experimentieren, auf welchen Wegen wir wandeln wollen, und es ist nicht schlimm, sich auch mal in grandioser Naivität zu bewegen. Jedenfalls besser, als eine ständige Routine an den Tag zu legen, die uns doch nicht wirklich im Gleichgewicht hält. Eine Sache will ich aber erwähnen: Man könnte sich zuweilen sehr frei fühlen und sollte hin und wieder prüfen, worauf man sich wirklich einlassen tut (man könnte in einer gewissen Naivität der Unschuld viele Zustände und Orte und Menschen in der Welt begegnen, und die Begegnung verläuft vielleicht sehr ungünstig). Aber eine andauernde Habacht-Notstands-Wahrnehmung ist sicher schlechter, als mal ein Risiko bei der Wahl der Seinszustände einzugehen.

In jedem Augenblick kosmische Gesetze

In jedem Augenblick geschieht etwas, was wir beobachten. Das Geschehen besteht für sich, wir sind nur Beobachter, und rufen unser eigenes Bild des Geschehens ab. Nichts ist gesünder und wahrhatfiger als das. Aber es schmeckt uns nicht, wenn wir den Eindruck haben, unsere Wahrnehmung deckt sich nicht mit den Realitäten. Doch so eng gefasst sind die Realitäten nicht, und aus höherer Sicht erscheint vieles neutraler und nüchterner, als wenn wir uns identifizieren. Was man uns in der Schule und im Erziehungswesen Familie beibegracht hat, ist eben dieses starke Identifizieren. Das Manipulieren eines Denkvorgangs hinsichtlich einer massstäblichen Vorgabe des Aussen. Was als Aussen vormals bestand, wurde schliesslich verinnerlicht.

Entscheidend sind wir als Wahrnehmende. Die sogenannte „objektive Wirklichkeit“ entsteht erst in unserem Einverständnis, oder in unserer Wertbeilegung gegenüber einer als solchen empfundenen Wirklichkeit.

In jedem Augenblick können wir in den Genuß der Wahrheit kommen, und in den Genuß der wahren Selbstverwirklichung. Von dieser Emotion getragen zu sein, erfüllt unsere Seele und gleichermaßen die Seele des Kosmos (wir sind mit unserer eigenen Seele nur eine Ausdrucksform der All-Seele).

Was wir als Emotion dem Kosmos zurückgeben – und da sind wir einer Sonne sehr ähnlich – das scheint so eine Art Freude zu sein, Anteil zu nehmen am grossen Werk (=beseelte Welt)… – alle diese Seelen tun eigentlich nichts anderes, im letzten Sinne: Dass sie eine Emotion beitragen, die davon gespeist ist, ein lebendiges Wesen zu sein, wandelbar und doch im Sein gründend, und das alles wahrnehmend…. da kommt im Zustand der Wahrnehmung ein leichtes Entzücken auf, weil es keine Rolle spielt, wer man ist oder was man tut. Sondern das Entzücken kommt auf, indem man begreift, dass man ist… – jede derbe Emotion, Wut oder Angst, blockiert allerdings diese natürliche Energie.

Lauschen… – OMENKUNDE

Wenn man den Wind lauscht, den Vögeln lauscht, den Geräuschen, oder wenn man Musik lauscht. Mir ist aufgefallen, dass man aus den auftauchenden Zeichen (Klang ist ein Zeichen) quasi „Kartenlegen“ kann. Also Omenkunde mit Geräuschen. Die Welt ist nicht nur Klang. Die Welt ist verbunden mit einem Spirit, der mysteriöser nicht sein kann…. – er  ist mit uns verbunden wenn wir die Verbindung pflegen. (Aber einem gewissen Punkt braucht man dann nur noch genügend konzentriert/frei im Geist zu sein um Omenkunde zu betreiben)

Voraussetzung ist folgendes: Man muss nüchtern und klar bei Verstand sein. Konzentration muss nicht immer nur das angestrengte Denken sein, es ist viel mehr die klare Auffassungsgabe gemeint. Der moderne Wahnsinn ist ja das ständige Kopfkino, mit dem wir uns alles immer zurecht legen – nämlich „wie die Welt für uns sein sollte“ (übrigens eine Pluto Eigenschaft, die wir aus Angst vor der Unsicherheit vor dem Unbekannten aufbringen).

Die Vorstellungswelten müssen an Binde-Kraft an das Alte verlieren, man muss ja etwas anderem , neuem lauschen. Und dann wartet man auf die Omen, lässt die Bedeutung zu einem kommen. Nichts wird hier erzwungen. Die Bedeutung nimmt man wahr als inneren Vorgang. Das ist das Mysterium und zugleich die Schwierigkeit. Weil wir glauben, dass etwas, was aus einer unbekannten oder inneren Quelle herrührt, nicht verlässlich sein kann. Erst recht, wenn es nicht der Verstand ist, der uns seine Eingebungen (im weisen Ratschluss seiner Logik) zuteil werden lässt. Aber mit nur wenig Erfahrung begreift man folgendes:  auf das , was auftaucht beim Lauschen, kann man sich genauso verlassen, wie bei jeder echten Kartenlegung. Weil es der selbe Vorgang ist. Vorausgesetzt, man ist eben genügend befreit vom Zwang zum Denken.

Im freien der Natur ist das natürlich schwieriger, den Kopf frei zu bekommen… – aber mit Übung gelingt es auch dort. Der Vorteil der Natur ist, sie ist von uns unbelastet. Im vertrautem Umfeld neigen wir oft zu unbewussten Fragen, wie auch Mustern.

Die nächste Vorraussetzung ergibt sich rein aus der Mechanik des Vorgangs. Etwas liegt in unserem Bewusstsein oder Unbewussten als Frage in uns bereit. Es sind immer die für uns mit Wichtigkeit wahrgenommenen Fragen, die dann vom Kosmos beantwortet werden – über den mysteriösen Weg der Omen.

Lauschen, der Musik. Den Geräuschen, egal was. Es gibt bei mir nicht die Erfahrung, dass es jederzeit möglich ist. Meist beim ersten Male, wo man es versucht und es dann klappt, oder wenn man gezielte Fragen hat, als wichtig empfundene ungeklärte Fragen mit sich herum trägt.
Der Kosmos antwortet, man muss nur lauschen (und den richtigen Draht hrausfinden). Wer medial, emphatisch usw. ist, dem dürfte das freilich leichter gelingen. Die Möglichkeit von Einbildung ist vorhanden. Man braucht auch Vertrauen, am besten gewonnen dadurch dass man Erfolgserlebnisse über diese Miteilungen hat. Erfolgerlebnisse im Sinne von eingetretenen Aussagen über das, was das Omen einem schon mal mitgeteilt hat. Sonst kann man nicht wirklich vertrauen, dass die Bilder die richtigen sind und keine Einbildungen. Abenteuergeist und Spiellaune sind auch sehr hilfreich, um diese ersten Erfahrungen zu sammeln… es also spielerisch angehen, ohne zu viel Ernst oder Zwang.

Dreier Regel
Eine einfachere Methode ist die Omenkunde, die die Dreier-Regel beachtet: Wenn zu einer Zeit drei verschiedene Dinge zusammentreffen. Frage, Gedanke, Geräusch – das ist die typische Folge. Das Geräusch ist wiederum mit dem Potential verbunden, darin ein Bild, eine konkretere Antwort zu erhalten. Aber der Gedanke mit der Bestätigung des  nachfolgenden Geräusches kann bereits genügen, um die Antwort auf seine dringende Frage zu haben. Die Frage wiederum ist etwas, woran wir uns zu dieser Zeit erinnert sehen, oder es tritt in unsere Aufmerksamkeit.
Sehr selten sind solche Omen, wo wir an einem Tag drei Mal dieselbe Person begegnen. Der Autor Norbert Claßen empfiehlt dann, die Person beim dritten Mal unbedingt anzusprechen und sei es „schönes Wetter heute?“, und es kann sich im weiteren Verlauf des Gespräches eine für uns wertvolle Information ergeben. Mit solcher einfachen Omenkunde schafft man sich das Vertrauen in die weitere Welt der Omenkunde, wo man wie Indianer oder Schmananen dem Wind lauscht, bzw. Musik usw.. Man muss nur loslassen von dem Glauben und der fixen Vorstellung, etwas zu erwarten! Man muss lauschen! In der Schule lernten wir jedoch ein anderes lauschen.Dort lernten wir zu PRÜFEN, richtige Prüfgesellen wurden wir. Nicht mehr bereit, etwas aufzunehmen, das wir nicht verstehen. In der Schule lernten wir, dass alles mit unserem Verstand zu verstehen sein muss. Das müssen wir irgendwie aus der Hand lassen, diese zwanghafte Art des Denkens.

Unvoreingenommen, obwohl eine leise Absicht da sein muss, also eine Fragestellung in sich habend, oder einen Wunsch nach Klarheit – es darf nur nicht verbunden werden mit dem zielgerichteten Denken (denn dann kommt die Einbildung). Man muss irgendwie losgelöst warten können und doch irgendwie um die Frage  wissen. Eine nicht so einfache Ambivalenz.

Bei mir erklingen zusammen mit den Geräuschen (quasi synästhetisch) bilderhafte Eindrücke, die mir etwas mitteilen, gefühlte Eindrücke könnte man sie auch nennen. Mir scheint , genau genommen ist es Schwingung, und entsprechend der Schwingung fügen fügt sich für uns das Bild, das uns Auskunft gibt über die Zukunft. Es pendelt bei mir zwischen Bild und Gefühl, ein gefühl, das einem bestimmte Eindrücke oder Ahnungen liefert. Wie das eben bei medialen Sichtungen normal der Fall ist. Und das kann auch leicht verschieden sein, wie man diese Antworten erhält und interpretiert.
Aber Medialität ist nicht auf wenige beschränkt, wir haben alle diese Gabe. Es ist für manche nur leichter sie zu entwickeln. Besonders für Sternensaaten.

Mir hat sich erwiesen, dass wir eigentlich jederzeit und auf verschiedensten Wegen solche Omen erhalten, wir hören oder sehen nur nicht hin…

 

Video – Aussichten 2019-2025

Nun, meine medialen Fähigkeiten sind zwar nicht so ausgeprägt wie zB bei Channel Medien. Vielen kommen manchmal Bilder über den Aufstieg. Manches von diesen Eingebungen oder Visionen hatte mir auch ein Bekannter erzählt, immer in nur leicht veränderten Bildern mit derselben QUintessenz und Aussage. Er hatte seine Visionen am selben Tag.

Mitteilenswert finde ich vor allem eine Vision aus dem Jahr 2014, als ich durch eine Straße ging und für einige Sekunden  alles in ein goldgelbes Licht getaucht war.

Weiterhin sah ich lange Schlangen vor den Arztpraxen, was auf den kollektiven Lichtkörperprozess hindeutet. Die Leute werden es als Stress deuten – so meine Eindrücke.

Dann sah ich, wie mächtig das Fernsehen sein wird. Und wie mächtig Selbsthypnose. Umnso länger man in den Abgrund schaut, wird man selbst zum Abgrund (frei nach Nietzsche). Das soll nichts heissen ausser, dass meinem Eindruck nach diese Bilder aus dem TV irgendwann in den nächsten Jahren uns mächtig berühren und ich kann mir vorstellen, viele Leute lassen sich davon einlullen und werden regelrecht negativ konditioniert. Vielleicht ist es einfach so, dass wir empfänglicher werden für die Art von Realität, die wir uns insgeheim zurecht legen. Ein Fernsehgerät scheint mir so eingerichtet, dass es auch morphogenetische Informationen überträgt, von allen Leuten, am Fernseher, und am gefilmten Ort einer Katastrophe usw.. Aber es hängt davon ab, was wir sehen wollen.

Was 2018 angeht, fühle ich einen Brennpunkt im Mai, Sommer, Herbst. Also in der Weise, dass  besonders auf kollektiver Ebene sichtbare Unruhe grassieren wird, ab ungefähr Mai spüre ich da so eine Art Chaos. Aber ich denke, es ist einfach eine Art Stress, der auf vielen Ebenen geschieht, und wir haben es mehr oder weniger in der Hand, unseren inneren Fokus je nach Umständen frei auszurichten.

Für mich als Einzelner, aus meiner Sicht, überwiegt die Spannung, der Abenteuergeist vor einer unbekannten Zeit zu stehen, in die wir immer mehr hineinwandern. Manches bahnt sich an, dass sich Wahrnehmungen verschieben ohne zu irritieren. Dass Träume intensiver werden. Dass das Essen von Gemüse als Rohkost – auch in spärlichen Portionen – recht viel Kraft gibt, und man nicht viel abzunehmen scheint, wenn man nicht viel ist (Lichtnahrung?). Noch bin ich das mit der Nahrung und dem Gewicht am beobachten. Aber manchmal fühle ich mich energiegeladen genug, und mein Magen knurrt nicht, wenn ich mal sehr wenig esse. Solche Dinge sind, mit denen es sich anbahnt. Vieles, was spirituelle Interessen betrifft, gelingt immer leichter. Ein Spielspielen, bringt mehr Freude und man sieht zB beim Online-Schachspiel nicht mehr die Abhängigkeit, dabei nicht verlieren zu wollen, sondern einfach ein gutes Spiel gehabt zu haben weil man das Geschehen wahrnehmen konnte…

Oh, und dann spürt man das Warten der Natur auf den Frühling…. – ui. Da kribbelt es, als wäre da eine Ahnung von Externsteinen (wie in Detmold), sonstigen Steinen und Druidensteinen oder Stonehenge und so Kraftorte. Eine magische Kraft in der Natur, die da  bald im Frühjahr aufbranden will…. und dasselbe wird sich 2019 wiederholen, und mit jedem neuen Jahreszyklus (der Natur) scheint sich auch diese magische Fülle der Natur zu offenbaren, die bislang möglicherweise wegen der Schwingungsenergie noch wie ein Keim im Dunkelon der Erde steckte (oder war es zu Atlantis und Lemurien Zeiten schon einmal so ähnlich gewesen?)…

Im Video noch einige Details zu den genannten Eingebungen und Visionen…; unter dem Video auch Links zu Craig Hamilton Parker und Sabine Richter.

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Göttergesang und Trompeten

Ja, der Titel schockiert auch mich. Immerhin fällt mir jetzt nur ein, ich müsste ganz bestimmte Eindrücke vermeiden und bestimmte anvisieren: Der Götterchor ist ja nur ein Gleichnis.

Was passiert auf unserer Reise? Das Schlafende erwacht. Und was man als Erstes sehen wird, ist ein Freudentanz der Dinge. Jene schöpferisch begabte Wesen, die entschieden haben, sich zum Licht zu drehen, denn da sind die himmlischen Früchte. Und überall ist das Wesen. Die universelle Liebe, als die wahre rose Wolke. Kein Schritt ist verkehrt, nicht mehr. Denn mit allem kommen wir nun besser klar. Und es folgt auf einen Fehltritt mit Leichtigkeit die Kurskorrektur. Unser Sein ist so vieles, aber vor allem ist es fein.

Posaunen schallen, schrill und dröhnend, aber als ob der Bass uns weg trägt, die Stufe höher. Es ist nun jedes Ereignis eine Mahnung, das Licht zu umarmen. In der Besinnung, von der Einfalt abgelangen, in die wahre Sonne der Lebenskraft, wenn Dinge zur Entfaltung und Bestimmung kommen.
Das Licht will es so, und wir woillen es so, und das ist doch prima. Wir sind uns einig. All die Verkehrten, die üblichen Verkehsteilnehmer, es ist ihre Sache, ihre Welt, aus der sie entfliehen können – tun sie es nicht, werden sie Dunkles wahrnehmen, das behagt ihnen sicher nicht. Was immer schon da war, aber an dem sie festhalten. Sie glauben, es sei wichtig, zu glauben, ja, aber sie glauben die falschen Dinge, die sie nicht weiter führen. Und jetzt kommt die Zeit, wo es immer mehr selbst spüpren werden, was es bedeutet im Licht oder Schatten zu stehen.
Wo ist das Licht? Man muss die Augen aufmachen, wie man so schön sagt. Das Licht ist überall, vor allem finde ich es  in mir selbst. In unserem Selbst, als Inbegriff der Freiheit und des Soseins, da liegt das Glück, das uns weiter führt, und über unser Glück hinaus, zum kosmischen Ewigen – so weit es aus 4- und 5-dimensionaler Sicht eben geht.  Vor uns liegend scheint es jetzt  so, als ob die Dinge, die uns früher belasteten, leichter abgetan werden können. Einfach weil wir weniger Bindungskraft durch da Dunkle erfahren. Weniger Sorge, weniger Angst.

Vielleicht ist es auch, dass wir klar sehen, dass solche Dinge wie Zorn, Angst usw. nicht weiterführen. Aber auch nicht mehr so oft zu überwinden sind, sondern wir entscheiden einfach etwas anderes wahrzunehmen und danach zu handeln. Nüchterner, abgeklärter, besonnener. Wenngleich mir in letzter Zeit viele tollpatschige Malheurs geschehen, die dazu noch in meinem eigenen Bewusstsein viel Bedeutung annehmen. Aber aufgrund der umfassendere Sicht auf die Dinge. Nicht wächst die Bedeutung wie früher durch Angst – im Gegenteil, kann nun Angst manches Mal anscheinend sehr stimulativ wirken, sich nämlich entsprechende Szenarien bewusst zu machen, die mit dem minimalen Verlust an Kontrolle über unser Leben sich ergeben könnten. Und dann merkt man, wie fahrlässig solche Überlegungen sind, und ist sofort aus der Angst befreit. Weil man die Dinge nun immer mehr nehmen kann, wie sie kommen. Und es liegt nicht an Reife, Weisheit oder Stärke, sondern an der Übersicht, an dem gestiegenen Sehvermögen. Nämlich die Dinge mit Wert zu versehen, die diesen Wert verdienen, weil man ihren Wert erkennt. Manchmal ist es wirklich leicht und einfach, manchmal muss man etwas tun. Aber das gestiegene Energieniveau scheint uns nicht mehr so in Panik zu versetzen, wenn wir uns bedrohlich wirkende Szenarien in unserem Leben ausmalen… – kurzum: man merkt immer mehr die Unwahrscheinlichkeit solcher Überlegungen – sofern man im Hier und Jetzt auch nur ein paar Sekunden am Tage verbringen kann, um den Bruch mit Denkroutinen potentiell zu machen. Und andererseits man merkt immer mehr, wie Angst ein Bild hervorruft, das überhaupt keine Lösung aufbietet. Eben Klarheit, die jetzt aufkommt. Für den, der es erkennt. Es wird wohl genug Leute geben, so vieles deutet drauf hin, die es sich und manchmal anderen unnötig schwer machen. Schon E. Cayce wies 1900 darauf hin, wir sollten in den Zeiten des Aufstiegs mit anderen rücksichtsvoll umgehen. Ich merke es in meinem Umfeld, manche schalten auf eine Art Autopilot. Die meisten Menschen übertünchen ihre Unsicherheit mit Reden, und das scheint momentan stark zuzunehmen.
Das Kopfkino wird jetzt global aber heruntergefahren. Naja, es dauert kollektiv noch, aber immer mehr Einzelne…. die werden einen neuen Reiz entdecken, fern ab vom Konsum oder Geldhorten.
Es wird wohl manchmal anstrengend sein, weil wir wacklig werden, bevor dann wieder Momente kommen, wo wir wieder ein Stück stabilisiert sind. In Zeiten des Wackelns mögen dann Dinge geschehen, die wie der Stress sind. Dass man vielleicht manchmal wirklich jene Dinge gezielt suchen muss, die einen Freude und Laune bereiten, und die einen vitalisieren, und nicht verausgaben. Ohne dass  man dafür andere ausbeutet, energetisch auslaugt usw.. – denn das würde uns gar nicht so sehr gefallen, wie jenes Zentrum zu finden, das für sich bestehen kann. Ein Zentrum, mit dem uns die Zeit angenehm vorkommt. Da ist es wirklich so, es ist immer ein Zustand mit weniger Denken und dafür aber mehr Wahrnehmen. Ob die Wahrnehmung aber Inneres oder Äussewres sieht ist egal. Ja, schaut man nach innen, und lauscht, dann kann man in egal welcher Musik Omen und Botschaften hören, die einem auch etwas über Hoffnung und seinen Weg erzählen. Was man bewusst oder unbewusst fragt, was also für einen wichtig ist und unklar bleibt, das antwortet der Kosmos. Man muss nur Gelegenheiten nutzen, und die nutzt man mit innerer Stille, also diesem Geschehenlassen – dass auch innere Eindrücke aufkommen, ohne dass man sie im Bewusstseinsraum irgendwo herauszieht, sondern sie kommen zu einem…